In 15 Jahren gibt es mehr Franzosen als Deutsche!


Wenn wir es korrekt nehmen, sollte es besser heißen, in 15 Jahren ist der Bevölkerungsanteil in dem Land, das sich Frankreich nennt, größer als in dem Land, das sich Deutschland nennt. Aber dieser Artikel aus der Springerzeitung „Die Welt“ ist trotzdem hochinteressant, wirft er doch einen Blick auch auf die deutsche Familienpolitik, die total versagt, wenn Deutschland jährlich ein Defizit von 100 000 Geburten zu verbuchen hat, aber Frankreich ein Plus von 100 000. Welt: Niemand hat Lust Deutscher zu sein!

4 responses to this post.

  1. Posted by GFC on 14. Juni 2013 at 5:25

    Tja, auch keiner hat Lust, Franzose zu sein, diese Plus-Zahl von „Franzosen“ sind mit Sicherheit Araber und Afrikaner.

    Wenn man den Geburtenrückgang endlich den Garaus machen will, muß man den Feminismus frontal angreifen und abschaffen.

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  2. Der erste Schritt zu einer richtigen Familienpolitik, wäre die ersatzlose Abschaffung des Familienministeriums.
    Ansonsten, wenn die Deutschen weniger werden, ist das in erster Linie Sache der Deutschen, was daraus an „Problemen“ entsteht, bekommen wir schon hin.
    Ein Problem ist allerdings, dass die Politik das Land mit Menschen auffüllt und das wiederum hat nichts mit Familienpolitik zu tun.
    Stopp der Zuwanderung – Aufhebung der straffreien Abtreibung und im ersten Schritt, Ausweisung aller kriminellen Ausländer

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  3. Posted by Suum Cuique on 11. Juni 2013 at 17:51

    „Niemand hat Lust, Deutscher zu sein“, sagte der Linkspopulist [Jean-Luc Mélenchon]. Das sogenannte „deutsche Modell“ sei nur etwas für Leute, „die sich nicht für das Leben interessieren.“ (Die Welt, 11. Juni 2013)

    – Hat Monsieur Mélenchon da so unrecht?

    Was hat dieses Deutschland den Deutschen denn zu bieten?
    ~ Den größten Niedriglohnsektor Europas.
    ~ Den höchsten Prozentanteil Altersarmer.
    # Eine Arbeitslosenzahl, die nur durch statistische Tricks noch halbwegs erträglich erscheint.
    ~ Die niedrigste Geburtenrate.
    ~ Europas höchsten Schuldenberg.
    ~ Eine soziale Kälte, die Grönland dagegen anheimelnd wie eine Südseeinsel wirken läßt.
    ~ Annähernd hundertjährigen sozialistischen Mief, repräsentiert durch eine Architektur und eine Städte- und Landschaftsgestaltung, die schier albtraumhaft sind.

    Und was findet man in Deutschland am allerwenigsten?
    ~ Wohlstand, Grundbesitz, Selbstverantwortung.
    ~ Einen Familiensitz auf dem Land, wo man sich trifft und ein wirklich soziales Leben führen kann.
    ~ Eine Heimat.
    ~ Weite, Klarheit, ferne Horizonte. Und einen richtigen Nachthimmel unter dem sich Gottes Schöpfung am eindrucksvollsten offenbart.
    ~ Einen Staat, in dem das Lebens- und Familienglück des Einzeln eine Widerspiegelung an der Staatsspitze gleichsam als Apotheose des ganzen Volkes erfährt. Eben jene tiefere Sinngebung, die in einer großen Nation nur eine Monarchie zu symbolisieren versteht.

    Ja, wer nicht gerade Deutscher ist, der wird im bundesrepublikanischen Deutschsein auch nicht viel Lebenslust entdecken mögen.
    Und wer Deutscher ist, dem steht es doch frei, sich von den Dingen abzuwenden, die das bundesrepublikanische Deutschland als Jammertal zu bieten hat – hin zu dem, was man in Deutschland längst verloren gegangen und vergessen glaubt. Und man wird am Schluß erkennen, daß die Deutschen dann gar nicht so anders sind, wenn sie wieder nach dem Schönen, Guten, Wahren streben; auf dem Pfad vom Sinnlichen zum Geistigen fortschreitend, den Drang in sich verspürend, über das Sterbliche sich zur Unsterblichkeit zu erheben – kurz wieder zum „Land der Dichter und Denker“ zu werden. Germania im Kreis der schönen Töchter Europas hätte wieder ein eigenes Bild und eigenen Charakter – neben Gallia, Italia, Hispania, Russia und all den anderen Schönen…
    Es wäre ein Traum, Monsieur Mélenchon lügen strafen zu können!

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    • Posted by motherplant on 12. Juni 2013 at 0:13

      Kritik ist nie schön, aber mit dem gehässigen Unterton Mélenchons ist es unerträglich.
      –––
      Sehr schmerzhaft Ihre Auflistung durchzulesen; noch viel schmerzhafter allerdings, den meisten Punkten zustimmen zu müssen!
      Der letzte Absatz allerdings bringt es bei mir persönlich auf den Punkt. Trotzig und hoffnungsvoll mich auch selber (immer wieder) zu besinnen, meinen kleinen Anteil zu erbringen, nicht aufzugeben.

      „Und man wird am Schluß erkennen, […] Germania im Kreis der schönen Töchter Europas hätte wieder ein eigenes Bild und eigenen Charakter“ – das ist Poesie, vielen Dank dafür!

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