Wie ein souveränes Parlament entscheidet: Schächten bleibt in Polen verboten!


Das polnische Verfassungsgericht hat das betäubungslose Schächten von Tieren für verfassungswidrig erklärt und die polnischen Abgeordneten haben mehrheitlich für ein Verbot des rituellen Schlachtens von Tieren gestimmt, gegen die eigene Regierung und gegen den Protest von kleinen Minderheiten im Land. Das zeigt, daß die polnischen Abgeordneten in ihrem Abstimmungsverhalten weitgehend frei sind, im Gegensatz zu den deutschen. N24! So sieht zum Beispiel die windelweiche Antwort einer CSU Bundestagsabgeordneten aus, die sich auch noch gern als Tierschützerin in der Öffentlichkeit verkauft. MdB Wöhrl! Und dazu noch die Stellungnahme des CDU Bundestagsabgeordneten Hennrich. Bei diesem Thema schlagen sich unsere nichtsouveränen „Volksvertreter“ feige in die Büsche!  Um das Thema noch abzurunden, dazu die Heuchelei der Grünen, die sich gern bei jeder Gelegenheit als Tierschützer aufspielen. Ponyreiten verbieten und Schächten erlauben!  Übrigens auch die Holländer haben das Schächten verboten. Da hilft in Deutschland nur noch: Am 22. September alle abwählen.

4 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 17. Juli 2013 at 12:36

    Im Interesse einer gewissen Ausgewogenheit halte ich es für wichtig, sich nicht nur zu empören über das betäubungslose Schächten von Schlachttieren innerhalb des islamischen Kulturkreises, sondern sich auch die gängige Tötungspraxis von Schlachttieren in bundesdeutschen Schlachthöfen einmal näher anzuschauen, auch ganz im Sinne des Wortes mittels einschlägiger Videos auf Youtube.

    Schwache Gemüter sollten jetzt allerdings nicht weiterlesen. Auf die Qualen der Schlachttiere während der „Aufzucht“ in Massentierzuchthäusern und während des Transportes gehe ich dabei gar nicht näher ein, sondern beginne meine Schilderung mit der Ankunft der Transportfahrzeuge am Schlachthof. Natürlich wollen die Schlachttiere nicht freiwillig den LKW verlassen und werden deshalb mit Schlagwerkzeugen aller Art brutal aus dem LKW hinaus- und in die Warteboxen hineingeprügelt. Manchmal kommen dabei auch die eigentlich verbotenen Elektroschocker zum Einsatz. Beinbrüche, Bänderabrisse und Querschnittlähmungen während des Vorwärtsprügelns sind keine Seltenheit. Von diesen brutalen Schlägen stammen auch die roten Striemen, die nahezu jede beim Metzger hängende Schweinehälfte zieren.

    Für Schweine geht das Leiden weiter, indem sie nun in einen Käfigaufzug geprügelt werden, der sie in einen mit CO2-Gas gefluteten Keller fährt. Das CO2-Gas soll die Schweine betäuben, oder besser gesagt, ersticken. Selbstverständlich stehen aber die Schlachthofbetreiber unter einem enormen Kostendruck, so daß am CO2-Gas teilweise oder ganz gespart wird, das heißt, die Schweine kommen im besten Fall nur mangelhaft, im schlechtesten Fall gar nicht betäubt aus der Gaskammer wieder heraus.

    Jedem einzelnen Schwein werden nun, betäubt oder nicht, mit Stichen oder Schnitten in den Hals die Halsschlagadern geöffnet. Der Tod soll durch Ausbluten eintreten. Da aber viele Schweine an diesem Punkt des Leidens nur unzureichend oder gar nicht betäubt sind, dürfte klar sein, daß diese Art des Tötens dem Schächten gar nicht so unähnlich ist, ja eigentlich aufgrund der Vorleiden sogar noch um einiges brutaler ist. Und trotzdem ist der Höhepunkt des Leidens immer noch nicht erreicht. Der kommt jetzt.

    Die Schweine werden nun mit den Hinterbeinen an Ketten oder Fleischerhaken hängend, das Blut aus den Halsschlagadern herausspritzend, aufgrund der unzureichenden Betäubung vielfach noch lebend ins Brühbad gezogen, das heißt, die Schweine – intelligente, sensible Tiere – werden lebendigen Leibes verbrüht, erstickt und ausgeblutet. Wer sich schon einmal auf einer kleinen Hautfläche verbrüht hat weiß, welche Schmerzen das trotzdem sind. An dieser Stelle breche ich meine Schilderung ab. Auch eine genauere Schilderung des Tötens von Rindern schenke ich mir. Nur so viel: Rinder werden nicht liebevoller in den Tod befördert.

    Jeder darf sich nun selbst ein Urteil bilden, doch für mich ist klar: Das islamische Schächten ist brutal, das Töten der Schlachttiere in bundesdeutschen Schlachthöfen ist in höchstem Maße bestialisch. Bevor sich also jemand über das betäubungslose Schächten empört, wäre es sehr angebracht, sich zuerst einmal über die Tötungspraxis in deutschen Schlachthöfen zu empören.

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    • Über Ihren Beitrag sollte man wirklich nachdenken. Unser Gesprächsteilnehmer Dr. Fritz E. hat dieses Thema auch schon mal als Diskussionsbeitrag in eine Monatsrunde des „Runden Tisches DGF“ eingebracht. Aber solange wir mit Frau Aigner eine Nullnummer als zuständige Ministerin haben, wird sich nichts ändern.

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      • Posted by Hans Speck on 28. Juli 2013 at 22:25

        Erwartet tatsächlich noch jemand von diesen Politiker-Darstellern (siehe Seehofer-Zitat bei Pelzig) wirkliche Veränderungen?
        Hallo?

        Und bitte auch nicht vergessen: Die Schweine haben dieselben Streßhormone und Neurotransmitter wie wir Menschen.
        Das Fleisch dieser Tiere ist also nach dieser bestialischen Tötungsmethodik bis obenhin angereichert mit diese Stoffen – wer dieses Fleisch ißt, der nimmt pure Angst zu sich.

        Wie sagte das ein Herr Tolstoj:
        „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

  2. Posted by Meckerer on 16. Juli 2013 at 19:39

    Finde ich gut und richtig. Schächten ist brutale Tierquälerei. Man kann nicht Tierschutzgesetze verabschieden, die dann für Muslime und Juden nicht gelten sollen.
    Wer schächten will, soll das in seinem Kulturkreis machen!

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