PUTIN über die US-Verbrechen


PUTIN über die US-Verbrechen. Fundsache beim Internetauftritt von Jürgen Elsässer, COMPACT! Es lohnt sich das kurze Interview mit Putin anzuhören.

3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 9. August 2013 at 15:43

    Im Jahre 1978 führte ich im Rahmen eines Studiums in einem Deutsch-Aufsatz, den wir über das Thema Holocaust (was sonst!) schreiben mußten, genau die Beispiele auf, die Putin in diesem Gespräch anführt: Völkermord an der autochthonen Bevölkerung Nord- und Südamerikas durch europäische Eindringlinge und anschließende Ausbreitung der Sklaverei durch Verschleppung afrikanischer Bevölkerungsanteile insbesondere nach Nordamerika.

    Die genannten Beispiele führte ich meinem Aufsatz mit der Absicht an, um zur Vervollständigung geschichtlicher Fakten den Blick darauf zu lenken, daß es lange vor der Judenvernichtung im Hitler-Regime schon bestialischen Völkermord in beträchtlichem Ausmaß gegeben hatte, der aber im großen Stil damals NICHT von Deutschen begangen wurde, sondern in erster Linie von Spaniern in Südamerika und von Engländern und Franzosen in Nordamerika.

    Nun, mein Aufsatz rief, wie sollte es anders sein, bei der Lehrerschaft keine große Begeisterung hervor. Lieber hätte man von mir gelesen, daß auch ich, ein mehrere Jahre nach 1945 Geborener, mich trotzdem schuldig am Tod von Millionen Juden bekannt hätte, obwohl ich an diesen Greueltaten gar nicht beteiligt gewesen sein konnte.

    Immerhin, man nahm meinen Aufsatz zur Kenntnis, ich bekam eine durchschnittliche Note, aber es wurde auch nicht weiter darüber geredet. Viel wichtiger war, wie man auch die nach dem Krieg geborenen Deutschen dazu bringen konnte, sich für den millionenfachen Tod der Juden in den Vernichtungslagern selber zu geißeln und pflichtschuldigst die von der Lehrerschaft und Politik geforderte Kollektivschuld ohne Murren zu übernehmen.

    Das war 1978. Würde ich diesen Aufsatz mit dem gleichen Text heute an der gleichen Schule schreiben, müßte ich wegen Rassismus, Rechtsextremismus und Volksverhetzung mit ernsten Konsequenzen rechnen. So bin ich Putin dankbar dafür, daß wenigstens er diesen geschichtlich unwiderlegbaren Völkermord auf dem amerikanischen Kontinent zur Sprache bringt.

    Übrigens, nachdem die nordamerikanischen Indianer durch das Morden und Brennen der europäischen Eindringlinge schon arg dezimiert waren, wollte man die restlichen Überlebenden auch noch zur Sklavenarbeit zwingen. Doch die Idee der Freiheit war im Wesen der nordamerikanischen Indianer so fest verankert, daß sie sich lieber haben zu Tode foltern lassen, als für ihre Bezwinger Frondienste zu leisten. (Quelle: Das Buch „Comanchen“ von T. R. Fehrenbach, erschienen 1974)

    Diese Frage habe ich mir selber schon des öfteren vorgelegt: Wieviel Freiheit würde ich mir heute von dem immer mehr aufkommende System des grün-braun-sozialistischen Totalitarismus abschneiden lassen, bevor ich bereit wäre, mich für meine restliche verbliebenen Freiheit lieber zu Tode foltern zu lassen. Ich weiß es nicht und hoffe, daß ich diese Entscheidung niemals treffen muß.

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  2. Posted by Augustus on 9. August 2013 at 6:48

    Egal was im „Westen“ über Putin berichtet wird und wurde, ich mag ihn gerne. Die Argumente, die er vorbringt, sind stets logisch und in sich schlüssig… Daher vermeiden die Medien auch, seine Sicht der Dinge zu veröffentlichen.

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    • Posted by Meckerer on 9. August 2013 at 11:30

      So geht es mir auch, Putin ist ein Top Mann und Macho und als ehemaliger KGB-Chef mit viel Erfahrung, die Obama und unsereen westl. Politikern einfach fehlen. Putin hält sich nicht mit verblödeteten Gutmenschentum auf, er handelt. Putin hat das größte Land der Welt, die BRD täte gut daran, das zu kapieren.

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