Nochmals die Frage: Wen wählen oder überhaupt und warum?


Diese Frage stellte uns gerade der Leser F.E.! Er regte aber auch an, um ein wenig Schwung in die Debatte zu bringen, daß sich die Leser dieser Seite mit Kommentaren hier einbringen, wie sie selbst diesen Wahlkampf sehen und sich zur Wahl verhalten werden. Interessant fände er auch, wenn der Bürger jetzt verschärft beobachtet und Bilder vom Straßenwahlkampf einstellt. Er selbst hat uns dieses Bild mit folgendem Beitrag angehängt:

„Wenn sich ein Gickerl aufplustert, muß das Plakat besonders groß sein!!“

gickerlspdpronold

Und am Infostand gestern in Dingolfing belästigten grüne Opas am Markteingang die Besucher, sie bedrängten eine alternativ aussehende Oma, „auch Du mußt grün wählen!“ Sie steckten Paula Strazlhuber einen Internetlink in den 3 kg Kartoffelsack, den die Frau gerade am Bio-Gemüsestand erwarb und nach Hause schleppen wollte, mit der Bemerkung, diesen grünen Werbespot mußt Du Dir anschauen! “  Beobachtet von E. H. aus Ottering.

10 responses to this post.

  1. Posted by Michael on 16. September 2013 at 22:21

    Ich denke, dass ich der AfD meine Stimme geben werde weil…
    vor allem die Argumente auf die wenigen ganz wichtigen Fragen für eine solche Partei sprechen. Ich selber habe mehrfach hin und her überlegt, ob ich einer neuen Partei meine Stimme zu geben soll. (bei häufig erlebter politischer Gleichgültigkeit meines privaten Umfeldes bei Arbeit, Verwandtschaft und Hobby)
    Ich bin Wechselwähler, aber nicht um des Wechselns willens, sondern aus programmatischen Gründen.
    Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass all die Umfragewerte nicht nur ein Bild der politischen Lage wiedergeben soll, sondern naja vielleicht nicht im engeren Sinne gelenkt wird, aber zumindest gefiltert wird und damit selbst Meinungsbildend sein will. Es soll zwar ein relativ fairer Kampf zwischen ein paar Partein gefördert werden, aber eben nur zwischen denjenigen, die das Establishment nicht in Frage stellen.
    Und genau das tut die AfD – die pöse, wie kann sie nur die Pöse!
    Lasst uns sich alle mit Missachtung strafen. interne Quelle dpa. 🙂

    Ich lese häufig, dass die AfD eine Einthemenpartei wäre, und zu wichtigen Fragen, außer dem Euro und dem Maastrichter Vertrag keine eigene Meinung hätte oder nichts veröffentlichte.

    Erstens: selbst wenn dem so wäre, nur mal ganz kurz angenommen: Wenn man feststellen muss, dass es keine einzige demokratische Kraft gibt, die sich der Entwicklung gegen eine Transverunion innerhalb der EU entgegenstellt, dann ist das für mich an sich schon recht überzeugend für diese Partei zu voten.
    Wenn man sich vor Augen hält, dass bei Ausfall und Fälligkeit der Euro-Berträge für die wir (Alle) durch unsere Regierung und derzeitigen Oppostion in Haftung genommen werden können, deren Höhe sich eigentlich keiner mehr rational vorstellen kann, dann ist das noch ein Argument…. Ich sehe derzeit keine andere Partei.

    Wennn man sich nochmal darüber klar wird, dass PARALLEL dazu seit Einstehen der Bundesregierung in die Haftungsrolle für andere Länder wir von vielen Menschen in den betreffenden Ländern sogar auf den Straßen beleidigt werden dafür…
    Ja klar, weil nix bei den Leuten dort ankommt sondern nur bei den Banken, aber die Leute auf der Straße sparen müssen und eben nicht die Banken !
    Deshalb wähle ich die AfD. Nicht gegen die Griechen oder sonstigen Südländer, sondern für regulierbare Währungsverhältnisse in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Gesetzgebungen, Normen und Mentalitäten. Wir sind eben noch lange nicht soweit.
    Doch das will man sich nicht eingestehen.

    Wenn wir zahlen würden um uns Freundschaft, bzw. Partnerschaft damit zu erkaufen,- würde ich sagen: naja, ganz schön mies, ob das mal gut geht.
    Aber suspekter Weise zahlen wir, bzw. werden in strenge Haftung genommen für äußerst zweifelhaft und säumige Schuldner, während dessen wir immer mehr verachtet werden. –> Finde den Fehler 🙂

    Zweitens: Es gibt es klare Stellungnahmen zu den wichtigen gesellschaftlichen Punkten in deren Wahlprogramm.Es macht auch nicht sonderlich viel Mühe, die Website der AfD zu besuchen und dort kontrovers die Punkte zu Wirtschaft, Gesellschaft etc. abzulesen.

    Außerdem sollte man eines nicht vergessen: jede politische Ströhmung hatte immer Kernpunkte Ihres Handelns, die stärker besetzt waren als andere Punkte. Seien es die freien Liberalen Bürger die sich irgendwann im 17. und 18. Jahrhundert dafür einsetzten, ohne Zwang und hohe Abgaben vom Staat und Adel ihr Dasein selbst zu bestimmen. oder seinen es die Grünen, die zweifelsohne eine Einthemenpartei war, Stichwort Atomausstieg. Heute, ob man sie nun mag oder nicht, haben die zu jedem gesellschaftlich relvanten Punkt eine Stellungnahme. Oder die sozialdemokraten, die sich im 19. Jahrhundert gegen die Miss-Stände der Arbeiterschaft auflehnten und für bessere soziale Lebens- und Arbeitsbedingen sorgen wollte. Heute kann man sich gegenüber der SPD maximal darüber streiten, ob ihre Argumente gut oder schlecht sind, nicht aber darüber, dass sie keine Position beziehen.

    Das sollte eigentlich aufzeigen, dass Alles erst einmal wachsen muss. Und mal ganz ehrlich: wenn eine Partei, die sich mit ganz neu gegründet hat, ein Tausendseitiges Gesellschaftspapier bis zur 3 Nachkommastelle vorwiese, wie glaubwürdig wäre das für euch ?
    Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Mitsprecher der eine vernünftige Antwort auf eine Frage hat, mit dem Argument abgewiesen werden könnte, dass er nicht von Null heraus auch auf alle übrigen Fragen eine bessere Antwort hätte, als diejenigen, die schon seid jeher da sind.

    Abgesehen davon will ich den Zweiflern noch einen Zahn ziehen. Die meisten „klugen Vorschläge“ kommen heute eh nicht mehr aus den Ausschüssen, Gremien etc.. in mühevoller Kleinarbeit und so weiter.
    Da kommt doch sehr viel von Lobbyverbänden mit vorverfassten Schriftstücken, die dann auch noch hemdsärmelig, manchmal sogar wortgleich in gedrucktes Recht übernommen werden…

    viel Spass bei der politischen Willensbildung so kurz vor der Wahl…

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  2. Bundestag:
    AfD – um dem Alternativlosgeschwätz endlich einen Riegel vorzuschieben und der Vernunft wieder Vorrang zu geben.
    Landtag:
    Bayernpartei – damit der Freistaat, dort wo er es noch ist, das bleibt und dort, wo er es einmal war, wieder zu dem wird, was er sein sollte: Heimat für Bayern!

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  3. Schon wieder ist ein Monat vergangen und unsere kleine Große hat einiges Neues gelernt und bereits Gelerntes verbessert. Zunehmend will Paula an zwei Händen geführt laufen oder sich an Gegenständen entlang hangeln und traut sich immer mehr alleine auszuprobieren. Sprachlich scheint sich ihr passiver Wortschatz erweitert zu haben. Sie versteht erste kurze Sätze und jede Entdeckung wird mit “Da” und “Ah” kommentiert. Tut sie etwas, was sie eigentlich nicht darf, kommentiert sie es vorausschauend mit “Nein Nein Nein” . Paula hat gelernt wie man Bücherseiten umblättert und scheint momentan kaum etwas lieber zu tun als ihre Bilderbücher durch zu blättern.

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  4. Posted by Uranus on 24. August 2013 at 22:40

    Wie bereits unten geschildert, gehe ich auf jeden Fall wählen, gebe mich aber trotzdem keinen Illusionen hin. Gerhard Bauer stellt in einem anderen Beitrag ganz zu Recht fest, daß Wahlen zwar immer auch etwas verändern können, aber durch die Wahl irgendeiner politischen Partei wird nicht ein einziges Problem gelöst, sondern immer nur neue Probleme geschaffen, deren Lösungsversuche in einer Endlosschleife wiederum neue Probleme schaffen. Politische Parteien und deren Vertreter sind durch und durch ungeeignete Elemente, um Probleme zu lösen.

    Kaum jemand hat diesen Sachverhalt dermaßen treffend in Worte zu fassen vermocht wie die französische Philosophin Simone Weil in ihrer Schrift „Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien“. Weil der Tag der Wahl mit Riesenschritten näher rückt, hier noch einmal ein paar topaktuelle Auszüge aus diesem Büchlein, obwohl dieses bereits während des Zweiten Weltkrieges geschrieben wurde:

    Zitat Simone Weil:
    Um die Parteien nach den Kriterien der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des Gemeinwohls einzuschätzen, sollte man zunächst ihre wesentlichen Merkmale erkennen.

    Drei lassen sich aufzählen:

    Eine politische Partei ist eine Maschine zur Fabrikation kollektiver Leidenschaft.

    Eine politische Partei ist eine Organisation, die so konstruiert ist, daß sie kollektiven Druck auf das Denken jedes Menschen ausübt, der ihr angehört.

    Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.

    Aufgrund dieser drei Merkmale ist jede politische Partei in Keim und Streben totalitär. (…)

    Und weiter:

    (…) Die wesentliche Tendenz der Parteien ist somit totalitär, nicht nur hinsichtlich einer Nation, sondern hinsichtlich der ganzen Erde. Gerade weil die Konzeption des Gemeinwohls irgendeiner Partei eine Fiktion, ein leeres Ding ohne Wirklichkeit ist, muß sie nach totaler Macht streben. Jede Wirklichkeit impliziert von selbst eine Grenze. Was gar nicht existiert, läßt sich niemals begrenzen.

    Zitat Ende.

    Ich überlasse jedenfalls meinen Geist und meine Seele nicht kampflos dem Dummgeschwätz irgendeiner Partei, auch der nicht, der ich letztendlich meine Wählerstimme geben werde.

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  5. Posted by AFD-Wählerin on 24. August 2013 at 19:56

    Wer noch nicht weiß, welche Partei er/sie wählen soll, möge sich bitte mit der alternativefuer.de befassen.

    Wer (noch) nicht versteht, dass die erst im Februar dieses Jahres gegründete AfD (Alternative für Deutschland) ein Geschenk an alle Wähler in Deutschland ist, möge sich in den nächsten Wochen mit Politik, Zeitgeschichte, Wirtschaft und Finanzen befassen. Es gibt genügend Möglichkeiten, sich zu informieren, u.A. hervorragende Sachbücher von Prof. Hankel, Prof. Starbatty oder Hans-Olaf Henkel, die man bequem etwa über Amazon auswählen und bestellen kann.

    Wer aber mit der Euro-Rettungspolitik, insbes. dem Schurkenstück ESM (deutscher Dauer-Blankoscheck zur Selbstbedienung von maroden Banken und überschuldeten Staaten), der Einwanderungspolitik und dem Moloch zu Brüssel hochzufrieden ist, der möge eine beliebige Partei der Allparteienkoalition (Union, FDP, SPD, Grüne, Linke) wählen, damit es fröhlich immer so weiter geht.

    Die AfD wird von der Journaille totgeschwiegen und von sog. „Autonomen“ tätlich angegriffen.

    Warum wohl?

    Heute etwa wurde im Bremer Bürgerpark eine AfD Wahlkampfveranstaltung von „Autonomen“ massiv angegriffen. Ein Helfer wurde verletzt, Prof. Lucke blieb glücklicherweise unverletzt, 3 der Angreifer konnten festgenommen werden, 4 weitere konnten sich davon machen.

    Diese „Autonomen“ sind verdummte und verrohte Hilfskräfte derjenigen, die eine Opposition im Bundestag, die diese Bezeichnung auch verdient, verhindern wollen. Der Bundestag soll weiter funktionieren, d.h. als Kollektiv bzw. Blockpartei durchwinken und abnicken – stets zum Nachteil der Deutschen.

    Da würden Ökonomen mit Sachverstand, die man – so sie in den Bundestag einziehen – nicht mehr totschweigen könnte, gewaltig stören. Auch der Michel könnte unruhig werden, wenn er auf einmal verstörende Informationen erhält – und das ist nun gar nicht erwünscht.

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  6. Posted by Meckerer on 24. August 2013 at 15:53

    Nur Dumm-Wähler wählen Guti-parteien, ich wähle NPD, auch wenn sie nicht gewinnt, aber auch deshalb, um diese anderen Parteien zu ärgern.

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    • Posted by AFD-Wählerin on 24. August 2013 at 21:19

      Denken Sie bitte noch einmal nach! Wollen Sie tatsächlich die Vertrauensleute des Parteien- bzw. Verfassungsschutzes wählen?
      Die NPD läuft stets dann auf, wenn es gilt, dem Volk klarzumachen, dass eine Meinung „Igitt und Pfui“ sei. Sobald die NPD sich „solidarisch“ zeigt, sei es etwa mit den Anwohnern von künftigen Asylantenheimen, sei es mit der AfD, so dient dies stets nur dazu, unerwünschten Meinungen einen braunen Anstrich zu verleihen, um diese zu diskreditieren.
      Denn die Anwesenheit der NPD wäre nirgendwo erforderlich, wo sich bürgerlicher Widerstand gegen Übelstände regt.
      Kaum taucht jedoch die NPD als „Unterstützer“ auf, ist jeder Widerstand gegen Übelstände sofort diskreditiert. Das Volk erfährt dank NPD: Aha, hier werden mal wieder Positionen vertreten, die „Igitt und Pfui“ sind. Wäre die NPD das, wofür sie sich ausgibt, würde sie fernbleiben. Aber nein, die NPD ist stets präsent, um vernünftige Anliegen in den braunen Sumpf zu ziehen. Es ist an der Zeit, das üble Spiel endlich zu durchschauen.

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      • Posted by Meckerer on 25. August 2013 at 16:49

        Danke, ja, die AfD isr zwar auch meine Partei, aber Zweifel bleiben, ob sie, wenn Sie in BT kommt, sich gegen CDU und Merkel durchsetzen kann, zumindedst anteilsmäßig. Ich traue IM Erika nicht. Die verscherbelt die BRD wie Kohl auch.

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  7. Posted by Uranus on 24. August 2013 at 14:32

    Auf jeden Fall gehe ich wählen und gebe meine Stimme einer kleinen Partei, die bisher noch nicht die 5% Hürde geschafft hat. Dabei ist es mir egal, ob diese Partei realistische Chancen auf einen Einzug ins Parlament hat. Die direkte Abwahl der etablierten Blockparteien ist ja leider nicht möglich und so sehe ich in der Wahl einer kleinen Partei die einzige winzige Möglichkeit, etwas Unruhe zu stiften. Mehr erwarte ich von einer Wahl auch gar nicht. Jeder Politiker, der auch nur ansatzweise zu erkennen gibt, daß er ernsthaft etwas gegen den USraelischen Imperialismus zu tun gewillt ist, begibt sich in Lebensgefahr. Das wissen auch die Politiker der AfD.

    An dieser Stelle gebe ich gerne wieder einmal, wie bereits in früheren Kommentaren, meine ganz persönliche Alternative zu politischen Wahlen bekannt: In meinem persönlichen Lebensumfeld stelle ich nach besten Kräften meine individuelle Zuversicht der kollektiven Angst entgegen. Das geht ganz ohne Anwendung von Gewalt, jederzeit an jedem Ort im Beisein eines jeden Menschen, mit dem ich ein Gespräch führen kann.

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  8. Posted by Hitdolf on 24. August 2013 at 12:03

    NPD

    (Anmerkung der Redaktion an diesen Leser – drei Buchstaben sind zu wenig, der Beitrag war auch schon auf dem Weg in den Papierkorb, eine Begründung muß schon sein, Ablehnung oder Zustimmung und das in einer vernünftigen Tonlage, Satire wird aber bevorzugt!)

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