AfD Veranstaltung besucht, man wird schlauer


Vorweg, wenn Gesprächsteilnehmer des „Runden Tisches DGF“ sich aufraffen, auch mal eine Veranstaltung einer Partei zu besuchen, ist das noch keine Zustimmung für diese. Unser Umfeld war bereits mit Teilnehmern bei Vorträgen der CSU, Gauweiler, oder der FDP mit Schäffler. Außerdem grenzen wir uns mit unserem Gesprächskreis nicht ein und auch keinen aus, der sich an unsere Diskussionskultur der fairen, demokratischen Auseinandersetzung hält. Da interessieren uns auch die Vorstellungen der SED Nachfolger, Die Linke, genauso wie die der NPD, um mal nur zwei, der hier in Niederbayern unter „Extremisten“ diskreditierten, zu nennen. Jeder Anwesende ist ein gleichberechtigter Gesprächspartner, ob er nun ein Großkopferter der CSU ist oder der Arbeiter von BMW, der sich von den Republikanern angezogen fühlt. Das alles können Sie unter www.runder-tisch-niederbayern.de selbst beurteilen.

Die gestrige Veranstaltung mit dem AfD Sprecher, Dr. Konrad Adam, lockte ca. 100 bis 110 Zuhörer nach Mamming. Im Vergleich zur FDP Versammlung mit Schäffler in Landau, rund 30 Teilnehmer,  und Gauweiler in Frontenhausen mit 100 Interessenten, kann sich diese Veranstaltung durchaus sehen lassen. Dr. Adam sprach im wesentlichen zum Thema Euro, mit den daraus resultierenden Fiskalproblemen. In der anschließenden Diskussion wurde auch noch das komplizierte deutsche Steuersystem angesprochen. Er appellierte an die Zuhörer, sich von der gleichgerichteten, veröffentlichten Meinung und den Kartellparteien zu befreien, durch kritisches Denken. Er nannte die großen Parteien Volksparteien, die nichts mehr vom Volk wissen oder wissen wollen. Fazit: Das war eine unaufgeregte Wahlveranstaltung, mal der anderen Art, mit nachdenklichen Zuhörern. Die Claqueure findet man eher bei den anderen Parteien.

 

AfDMamming1892013Dr. Adam bei anschließender Diskussion

5 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 21. September 2013 at 10:13

    Berichterstattung des DA über die AfD-Veranstaltung

    Angesichts der Berichterstattung des DA über die Veranstaltung der AfD in Mamming drängt sich das Bild „Perlen vor die Säue“, hier: Perlen – in Gestalt von Dr. Adam und Prof. Geiger – vor die Säue von der Journaille, auf.

    Die Journaille spielt landauf – landab Politpropaganda-Erfüllungsgehilfe. Jede Manipulation, Schiefdarstellung, Weglassung, Verleumdung, jede Lüge ist um des politischen Zieles willen, die AfD schlecht zu schreiben, erlaubt.

    Der Euro frisst nicht nur die Aufbauleistung von Jahrzehnten, die Renten und die Zukunft unserer Kinder, nein, er frisst auch Demokratie, Wahrheit, Meinungsfreiheit und unabhängige Berichterstattung.

    So gibt es keinen medialen oder politischen Aufschrei, wenn Steinbrück die AfD als „Rattenfänger“ und somit Mitglieder, Unterstützer, Förderer und Wähler der Partei als RATTEN verleumdet. Nein, es ist recht so, das ist unsere Wirklichkeit und diese passt zur Allparteienkoalition so gut wie zu Steinbrück, denn der zeigt den Bürgern auch sonst gerne öffentlich den Stinkefinger.

    Ich hoffe, etliche dieser widerwärtigen, niveaulosen Parteiengecken demnächst nicht mehr ertragen zu müssen und statt dessen endlich einmal wieder einige Leute mit Format, Bildung, Verstand und Anstand – also das Personal der AfD – im Bundestag zu sehen.

    Vielleicht besinnt sich dann auch die Journaille wieder einmal auf ihre eigentliche Aufgabe.

    Liebe Leute, geht zur Wahl und versagt der Alternative für Deutschland Eure Stimme nicht!

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    • Die Berichterstattung im Dingolfinger Anzeiger war tatsächlich sehr schief. Wenn der CSU Kandidat mit 5 Hanseln am Stammtisch sitzt, dann wird riesig berichtet. Aber auch bei den anderen Parteien sind das meist getürkte Berichte, die die selbst geschrieben haben und die Lokalpresse übernimmt. Uns ist zusätzlich aufgefallen, daß die Ortsschreiberin, nicht wie üblich, mit ihrem Namen zeichnete. Die Vermutung liegt nahe, daß nachträglich der Text „zurechtgeschrieben“ wurde. Man fürchtet sich wohl vor einem Erfolg der AfD und will diesen verhindern.

      Antworten

      • Posted by Suum Cuique on 21. September 2013 at 15:33

        Entgegen der Polemiken in der deutschen Journaille lohnt sich tatsächlich die kritisch-analytische Auseinandersetzung mit den politischen Vorstellungen Herrn Luckes. Deshalb sei hier einmal der sogenannte von ihm mitunterzeichnete „Hamburger Appell“ von 2005 vorgestellt:

        http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/wiso_vwl_iwk/paper/appell.pdf

        Kernpunkt von Herrn Luckes wirtschaftspolitischen Vorstellungen ist die Senkung des Lohnniveaus zur Überwindung deutscher „Wachstumsschwächen“.

        Der Schreiber dieser Zeilen hat mehr als zwei Jahrzehnte lang beratend für eine Regierung eines kleinen Landes in Europa mitgewirkt, die den Verheißungen niedriger Löhne zur Stärkung des Exportwachstums widerstanden hat. Von sozialistischer Planwirtschaft ausgehend, hat die Volkswirtschaft dieses Landes heute einen wirtschaftlichen Spitzenplatz in Europa erreicht!
        Besagtes Land ist nun ebenfalls der Eurozone beigetreten, was der Schreiber dieser Zeilen sehr kritisch sieht. Die außenpolitischen Zwänge, die Regierungen an den Euro heranführen, sind jedoch nicht zu unterschätzen – und lassen konstruktive Eurokritik kaum zu, weil die mit dem Euro einhergehende Dynamik so stark ist, daß sich eine verantwortungsbewußte Politik mittelfristig ihm kaum entziehen kann. Dänemark ist z. B. der Eurozone nicht beigetreten, trägt aber trotzdem viele negativen Konsequenzen des Euro mit, ohne einen Einfluß auf die Geschicke zu haben, die mit ihm verwoben sind. Am Euro wird Herr Lucke nicht rütteln können, da gebe man sich keinen Illusionen hin.
        Ein böses Erwachen steht den Deutschen – darunter so manchem AfD-Wähler – allerdings bevor, sollte Herr Lucke, auch aus der Opposition heraus, versuchen, die in seinem „Hamburger Appell“ aufgezeigten Entwürfe durchzusetzen. Weitere Lohnsenkungen und Reduzierungen von Sozialleistungen werden bei den DEUTSCHEN – und nur bei ihnen – die unweigerliche Konsequenz sein.

        Die Stärke einer Volkswirtschaft allein über das „Wirtschaftswachstum“ zu beurteilen und ihre primäre Betrachtung auf den Aspekt des „Exportüberschusses“ zu reduzieren, ist der falsche Weg! Bundesdeutschland stellt einen Binnenmarkt von annähernd 100 Millionen Verbrauchern dar. Macht man die Deutschen, wie im „Hamburger Appell“ vorgedacht, zu hoffnungslosen Niedriglöhnern, kann man vielleicht mit Exportländern wie Korea, China oder Indien konkurrieren, aber man bleibt dann nicht mehr lange eine westliche Hochzivilisation, sondern sinkt auf das Niveau eines „Schwellenlandes“ mit einem Dritte-Welt-Armutsfaktor. Da stehen die Deutschen bereits dicht vor!

        Die große Gefahr, die von der AfD ausgeht ist, daß sie einen Weg für die weitere wirtschaftliche Verarmung der Deutschen ebnet, der dann in parlamentarischer Einmütigkeit von den tonangebenden Blockparteien mitgetragen wird.

        Aus Niedriglöhnen und Arbeitslosigkeit schafft keinen nationalen Wohlstand. Man sehe sich einmal in der Schweiz, in Liechtenstein, Skandinavien, Finnland oder Estland um und vergleiche deren Lebensstandard, Lohnniveau, soziale und kulturelle Einrichtungen mit der BRD, die nur einen Ehrgeiz hat, nämlich Weltexportmeister zu bleiben.

        Für viele Deutsche ist die AfD eine wohl eher trügerische Hoffnung.

  2. Posted by Tyrannosaurus on 20. September 2013 at 21:04

    Ich und meine Familie haben schon per Briefwahl der ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND unsere Stimmen gegeben! Das war ein schönes Gefühl! Es scheint so das 2 meiner dringensten Wünsche in Erfüllung gehen. Die Pädogrünen Volksumerzieher haben fertig und werden uns NIE mehr belehren dürfen! Und in den Bundestag wird eine echte Opposition als Interessensvertretung der Bürger einziehen!

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