FDP gescheitert, AfD auch knapp unter 5 %


Die FDP hat zu viel Gelbes in ihrer Farbe. Gut, daß sie gescheitert ist. Etwas mehr “Blau” war es schon bei der AfD, es fehlte aber insgesamt noch das Profil, das die Freiheitlichen, oder auch die Blauen genannt, in Österreich zeigen. Wenn die AfD daran arbeitet, dann hat sie eine Zukunft, sonst nicht. Umwelt- und Heimatschutz, Patriotismus, Zuwanderungsbegrenzung, Demografie, um nur einige Themen zu nennen, müssen ebenfalls wie die Euro- und EU-kritische Haltung sichtbar werden.

FDP im Vergleich mit der FPÖ!

Man muß auch den Mut haben Nonkonformisten den Zugang zu ermöglichen. Klinisch sauber sein, das ist letztlich nur die Angst vor dem politischen Gegner, der selbst aber nicht die geringsten Hemmungen hat, wie CDU/CSU und FDP, auch ehemalige NPDler und Reps in ihre Parteien zu integrieren oder gar die SPD, Grüne und Linke harte, stramme Linksextremisten an die Spitze zu wählen (wobei wir hier mal die Eigenschaft ehemalig ganz bewußt weglassen). Die Linke ist ohnehin in der Mitgliederstruktur in Mitteldeutschland noch eindeutig die alte SED. Trotzdem reden die heute alle in den Medien, nur wir sind die Demokraten, Demokraten des Verfassungsbogens, jeder kann mit jedem reden, jeder mit jedem koalieren. Also, Lug und Trug setzt sich gleich nach dem Schließen der Wahllokale fort. Wir haben nichts anderes erwartet.

Der nächste Maßstab wird die Europawahl sein.

Gespräch auf dem Marienplatz in Dingolfing, Ortszeit 12.10 Uhr! Rentner A. aus G. kommt gerade vom Augenarzt und darf die nächste Stunde noch nicht mit dem Auto nach G. nach Hause fahren. Ruheständler H. kommt vorbei, „Sepp warum sitzt Du hier herum“. Der erklärt ihn das mit den Augen. B. schlendert über den Marktplatz, kennt die beiden vom gemeinsamen Arbeitgeber. Jetzt sagt A. , „gestern Abend habe ich zum ersten Mal von der neuen Partei AfD gehört“. B. war schon informierter, „denn seine Familie wählt seit 5 Generationen nur SPD“. A., „wir schon immer CSU“. H. fragt beide, „sind das die einzigen Gründe?“ H. gibt zu, noch nie eine der Bundestagsparteien gewählt zu haben, denn er wählt immer demokratisch. B. enttarnt ihn, „dann hast Du die neue Partei gewählt“. H. zuckt die Schultern, „möglich, es standen aber noch mehr auf dem Wahlzettel.“ Zufällig steht gleich neben der Gesprächsgruppe dieses Motorrad, beklebt mit Werbung der AfD. Dieses Gespräch in Kurzform fand wirklich an diesem Ort, um diese Zeit, mit diesen Gesprächspartnern statt. Auch das Motorrad stand zufällig dort.
J.H.
002

13 responses to this post.

  1. Posted by bwoi45 on 24. September 2013 at 17:22

    Nun aber doch ganz kurz dazu!
    “Die deutsche Gesellschaft von außen neu zu gestalten, ……

    Dazu sagen Sie jetzt aber etwas ganz anderes, nämlich:
    „Nicht die deutsche Gesellschaft sondern ihr oktroiertes politisches System ist gemeint!“
    Aha, erstaunen…..:-)

    Und begründen es mit einer langen polemischen Darstellung einer sich veränderten Demokratie in jeweiligen politischen Systemen und behaupten „Völker hätten sich von einem maroden Weltherrschaftssystem befreit“ !

    Wie bitte, ich versteh nicht was Sie damit überhaupt meinen, diese Systemfalle hat schon längst zugeschnappt, nicht nur im Westen !
    Das ganze globale Weltwirtschaftssystem bestimmt mit seinen alleinigen Spielregeln und jedes Volk ist davon mehr oder wenige betroffen!

    Übrigens, „demokratischen Ländern“, diese demokratischen Länder sind Futter für das Weltwirtschaftssystem, daß deshalb weil ihr Demokratiebegriff nur ein Begriff ist ohne Inhalt und Aussage, aber bitte daran sind Sie nicht Schuld wenn Sie den verwenden!
    Sie reden von Umständen welche ein Befreiung erlauben, aus diesem System kommt niemand wieder heraus, jedenfalls nicht in dieser heutigen Zeit mit weit realeren vielschichtigeren Überlebensproblemen !
    Kleiner Hinweis dazu auf die beginnende Islamisierung mit Vorstellungen die nur zu erahnen sind und niemals von in sich verliebten redseligen Theoretikern gelöst
    werden!

    Richtig, schon garnicht von „verschlissenen Arsenal von Parteien“ als die bisherigen politischen gutmenschlichen Versager!

    Ein „Volk“ mit einer Verschuldung von Billionen über Billionen Euros, denkt darüber nach volkswirtschaftlich zu gesunden zu wollen und Sie deuten da etwas an von „Hochmut“ wenn ein Herr Lucke den Mut hat seinem Volk das Versagen der aktiven Politiker anzuzeigen, die Wahrheit zu sagen das niemals diese Schulden bezahlt werden und schon gar nicht diese ausländischen Schulden wie z B Griechenland!

    Weiterhin nur noch weitere Polemik pur !
    „Besser ist es, beizeiten in seinem Volk Kräfte zu suchen und zu finden, die zu einem Wiederaufbau in der Lage sind, die in vielfältigster Weise etwas zu gestalten vermögen. Handwerklich, geistig, politisch. Man braucht Menschen mit sozialer Verantwortung, die auch die eine eigene Existenz zu verantworten bereit und in der Lage sind, die noch über ausreichende Güter – geistige wie materielle – verfügen, und keine verarmten, dumpfen “Muschniks”, wie Lucke sie sich wünscht – zum Segen der Exportwirtschaft.“

    Nein, wirklich Suum Cuique, ich verstehe Sie nicht und werde mich zu ihren Gedankengängen zukünftig nicht mehr äußern weil, es ist wirklich zu anstrengend!:-)

    Liken

    Antworten

    • Posted by Suum Cuique on 24. September 2013 at 20:07

      „Nun aber doch ganz kurz dazu!
      “Die deutsche Gesellschaft von außen neu zu gestalten(*), ……

      Dazu sagen Sie jetzt aber etwas ganz anderes, nämlich:
      “Nicht die deutsche Gesellschaft sondern ihr oktroiertes politisches System ist gemeint!”
      Aha, erstaunen…..:-“

      – Dieses Zitat stammt NICHT vom Schreiber dieser Zeilen – und er läßt es sich auch nicht unterschieben!

      Wer wirklich daran interessiert ist, sollte die Beiträge, des Schreibers dieser Zeilen in diesem Strang noch einmal lesen. Vielleicht bis auf die nicht vorhandene AfD-Affinität, dürften die Ansichten des Schreibers dieser Zeilen mit denen vieler Leser übereinstimmen. Daß Herr Lucke jedoch seine politischen Vorstellungen auf dem Rücken der deutschen Arbeitnehmer und Arbeitslosen durchsetzen will, ist einfach nicht ohne energischen Widerspruch hinnehmbar.

      „…ich verstehe Sie nicht und werde mich zu ihren Gedankengängen zukünftig nicht mehr äußern weil, es ist wirklich zu anstrengend!:-)“

      – Das liegt nun einmal in der Natur eines politischen Diskurses. Man muß dargelegte Gedanken verstehen lernen. Das ist nicht jedermanns Sache, denn es ist nicht gar selten zu anstrengend.

      Liken

      Antworten

  2. Posted by bwoi45 on 24. September 2013 at 10:59

    @Suum çuique,
    … soll nach Ansicht dieser Herren Professoren ein noch geringerer Reallohn verbleiben. Rund 70 % …
    Fragen Sie die Arbeitnehmer was sie heute für sich übrig behalten, inclusive der
    indirekten Steuern auf alles !

    ….Und was bekommt er im Gegenzug dafür?…
    Alles was Sie aufgezählt haben sind heute bekannte Ist Zustände, die haben diese
    Menschen schon !

    … EinTeufelskreis, in den solche “Appelle” führen!…
    Ja was als ihre Feststellungen begreifen wollen, wer nichts kaufen kann trocknete den Markt aus…da kann aber noch viel und lange etwas trocknen!

    ….Lucke & Co. stehen in der Tradition der sogenannten “Chicago Boys”, …
    dieser Vergleich ist wie Sie ja Gott sei Dank selbsterkennend eines weiteren Irrtums auch eine Fehleinschätzung!

    Aber nun kommt es noch ganz dicke !
    …Die Völker Mittel- und Osteuropas kamen vor einem Vierteljahrhundert zu der Einsicht, das ein in sich geschlossenes politisches System nicht von innen veränderbar ist, sondern, will man sich daraus befreien, von außen her ersetzt werden muß. …

    Um alles neu in der deutschen Gesellschaft umzugestalten müssen andere Völker zu uns kommen und das sollen hoffentlich die „Bundesdeutschen“ begreifen?

    Unglaublich, was für ein Unsinn!

    Wer sind Sie, ein Alien oder roter Multi-Kulti – Propagandist?

    Liken

    Antworten

    • bwoi45)zunächst einmal können wir persönliche Angriffe gegenüber Kommentatoren nicht akzeptieren. Wir veröffentlichen hier auch kontroverse Diskussionen (eigentlich auch fast alles); es hätte aber vollkommen in Ihrem Text die letzte Frage gereicht. Die zwei letzten Sätze sind unnötig.

      S.C.) Die deutsche Gesellschaft von außen neu zu gestalten, das lieber S.C., verstehen auch wir nicht. Ein Volk kann sich nur selbst befreien, wenn die geschichtlichen Umstände es erlauben. Sie waren ja lange genug in Estland. Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnten die Baltischen Staaten sich „befreien“ und zwar aus sich heraus, weil der nationale Wille vorhanden war (und über die lange Zeit der Unterdrückung nicht verloren gegangen ist).

      Liken

      Antworten

      • Posted by bwoi45 on 24. September 2013 at 13:54

        ok akzeptiert, aber …weiter möchte ich nix mehr bekanntgeben! 🙂

        Liken

      • Posted by Suum Cuique on 24. September 2013 at 14:56

        „Die deutsche Gesellschaft von außen neu zu gestalten, das lieber S.C., verstehen auch wir nicht. Ein Volk kann sich nur selbst befreien, wenn die geschichtlichen Umstände es erlauben.“

        – Nicht die deutsche Gesellschaft sondern ihr oktroiertes politisches System ist gemeint!

        Lange Zeit hegte man in den Ländern des sogenannten „Ostblocks“ die Hoffnung auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, hoffte auf „Reformer“ im Sozialismus. Innerhalb des Systems war aber nichts zu bewegen. Die Umgestaltung der politischen Systeme kam von außerhalb ihrer Ideologie! Die Völker haben sich von einem maroden Weltherrschaftssystem befreit – selbst befreit. Wenn es nach den „demokratischen“ Regierungen des Westens gegangen wären, säßen sie noch heute in der Systemfalle.

        Die heutige Demokratie gründet sich auf ein plutokratisches, globalisiertes Weltwirtschaftssystem, das ganze Volkswirtschaften durch eine immer astronomischere Verschuldung lähmt. Dieses globale System wird aus seiner eigenen Logik heraus nicht mehr lange zu bändigen sein. Wenn es scheitert, stehen die Menschen in den „demokratischen“ Ländern genau da, wo die Menschen im „Ostblock“ Ende der achtziger Jahre standen: sie stehen vor der Aufgabe, sich neue gesellschaftliche und politische Strukturen außerhalb des bestehenden Systems zu schaffen. Dann sind die Umstände da, die eine Befreiung erlauben. Die sich dann stellenden Aufgaben lassen sich erfolgreich jedoch nicht mit einem verschlissenen Arsenal von Parteien und ihren Rezepten bewältigen, die bisher nur bewiesen haben, wie gut sie im Versagen sind.
        Von daher ist es besser, in Dissidenz über Dinge nachzudenken, die ein Land leisten kann, das volkswirtschaftlich noch nicht vollkommen zerstört ist, wenn der gegenwärtige Spuk erst einmal vorbei ist.
        Lucke sieht in vielen seiner Landsleute „gering qualifizierte“ Arbeitnehmer und Arbeitslose, denen er den „Hochlohn“ nehmen will. Er offenbart damit einen HOCHMUT, der ganz im Selbstverständnis des herrschenden Partensystems verankert ist. Ihm nachgelaufen zu sein, hätte für so manchen ein böses Erwachen zur Folge gehabt, wenn er politische Mitverantwortung errungen hätte.

        Besser ist es, beizeiten in seinem Volk Kräfte zu suchen und zu finden, die zu einem Wiederaufbau in der Lage sind, die in vielfältigster Weise etwas zu gestalten vermögen. Handwerklich, geistig, politisch. Man braucht Menschen mit sozialer Verantwortung, die auch die eine eigene Existenz zu verantworten bereit und in der Lage sind, die noch über ausreichende Güter – geistige wie materielle – verfügen, und keine verarmten, dumpfen „Muschniks“, wie Lucke sie sich wünscht – zum Segen der Exportwirtschaft.

        „Unglaublich, was für ein Unsinn!“ Lieber „bwoi45“, das kann getrost an Sie zurückgehen; Sie scheinen den Text nicht verstanden zu haben. Sollten Sie zu den einzelnen Punkten eine andere Meinung haben, warum kommen dann keine Gegenargumente? Mit Polemik allein erreicht man keinen Gedankenaustausch. Und mit auf mangelndem Textverständnis gegründeter Polemik schon gar nicht!

        Liken

  3. Posted by bwoi45 on 24. September 2013 at 9:32

    Der Weg der AfD ist schon deshalb richtig weil in der Demokratie Fragen gestellt werden müssen und auch dem Volk nachvollziehbar vermittelt werden kann!

    Der Erfolg dieser AfD-Bewegung, gerade in den östlichen Bundesländern zeigt das noch intakte Gespür für „Bevormundung“ !

    Die Aufklärungsarbeit der AfD – Mitarbeiter in den Kommunen kann beginnen und wird mit Sicherheit fruchtbar sein bei den fehlenden Geldern in den Kassen der Bürgermeisterämter !

    So ist dieser demokratische Weg durch die Institutionen eher richtig, sogar besser als im Parlament als die „Rechtsdenker“ öffentlich stigmatisiert zu werden, als das neue Feindbild, nachdem sich ja für den Nazi-Prozess in München nur noch wenige zu interessieren scheinen!

    Was ich allerdings auch nicht so gut finde!

    Liken

    Antworten

  4. […] Erstellt September 23, 2013 von rundertischdgf in Deutschland. 2 Kommentare […]

    Liken

    Antworten

  5. Posted by Tyrannosaurus on 23. September 2013 at 19:22

    Für eine gerade geborene und auf dem Nichts an Resourssen aufbauende Partei
    war das Ergebnis von 0 auf 4.7 % erstaunlich!
    Und zeigt das Potential für die nächstes Jahr anstehenden Landtags- Gemeinde- und Europawahlen!
    Die Foltergeräte die die Brüssel Kleptoburokratur gerade ausspackt werden ein Übriges tun!
    Konfuzius sagt:
    „Auch der längste und mühsamste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“!

    Liken

    Antworten

  6. Posted by Suum Cuique on 23. September 2013 at 11:17

    „Wer behauptet, Deutschland könne und müsse ein Hochlohnland
    bleiben, handelt unredlich oder ignorant. Millionen von überwiegend gering qualifizierten
    Arbeitslosen finden seit Jahrzehnten zu den herrschenden Löhnen keine Beschäftigung – mit ungebrochen steigender Tendenz. Diese anhaltend hohe Arbeitslosigkeit verursacht gravierende soziale und wirtschaftliche Lasten,…“
    (Lucke u.a. im „Hamburger Appell)

    – Wer sein eigenes Volk als bloße Belastung für die Volkswirtschaft ansieht, der sollte nach einer Zeit des Herumngeisterns auch wieder in der Versenkung verschwinden!

    Liken

    Antworten

    • Posted by Tyrannosaurus on 23. September 2013 at 19:28

      Wo Lucke Recht hat hat er Recht!
      Jeder hat die unserem Land Möglichkeit sich kostenlos zu bilden, auszubilden und weiterzubilden!
      Vom Sitzen vorm Flachbild und warten auf Arbeit wird man nix!
      Zum Mindestlohn gehört übrigens auch Mindestleistung!
      Die Alternative wird nach diesen grandiosen Erfolg von aus dem Nichts in kürzester Zeit und trotz widriger Umstände auf 4.7 % (= über 2 Millionen Wähle)r stetig weiter wachsen!
      Und am Ende gewinnen!

      Liken

      Antworten

      • Posted by Suum Cuique on 24. September 2013 at 10:33

        „Wo Lucke Recht hat hat er Recht!“

        – Wirklich?
        Lucke, Funke und Straubhaar geht es in ihrem „Hamburger Appell“ von 2005 um die Fortführung einer Politik der Lohnkostensenkung, wie sie Schröder mit seiner „Agenda 2010“ bereits initiiert hatte.
        Man darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen, daß in den Lohnkosten in Deutschland auch ein nicht geringer Anteil von Steuern und Abgaben enthalten ist. Dem steuerzahlenden und abgabenleistenden Arbeitnehmer soll nach Ansicht dieser Herren Professoren ein noch geringerer Reallohn verbleiben. Rund 70 % der Arbeitnehmereinkünfte fließen als Steuern sowie direkte und indirekte Abgaben bereits an den Staat zurück, sind ein Frondienst des Arbeitnehmers am Staat. Und was bekommt er im Gegenzug dafür?

        – Zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit.
        – Reallohnentzug und immer aussichtslosere Perspektiven einer existenziell gesicherten Lebensplanung. Wer zu wenig verdient, wird wohl kaum an die Gründung einer Familie denken können.
        – Armutsrenten.

        Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Reallohnentzuges sind vor allem auch mit einem Rückgang des Binnenmarktes verbunden. Wer nichts mehr als nur noch das Allernötigste und Billigste konsumieren kann, der trocknet den Markt aus. So schafft man weitere Arbeitslosigkeit, die dann zu noch weiteren Lohnsenkungen führt. Ein Teufelskreis, in den solche „Appelle“ führen!

        Lucke & Co. stehen in der Tradition der sogenannten „Chicago Boys“, die Chile in den siebziger und achtziger Jahren in eine Rezession getrieben haben, von der sich das Land bis heute nicht richtig erholt hat.

        Nun ist Chile nicht die Bundesrepublik. Die Umnsetzung der im „Hamburger Appell“ dargelegten wirtschaftspolitischen Vorstellungen trifft die Deutschen noch viel „nachhaltiger“ zu einer Zeit, da ihre ethnische Verdrängung gerade so richtig einsetzt. Verarmt und entrechtet werden sie sich viel leichter über den existenziellen Tellerrand drängen lassen. Und hier setzt die eigenartige Formulierung der „Geringqualifikation“ auch zusätzlich zu ihrem Nachteil an:
        Der „geringqualifizierte“ Deutsche hat vielleicht einen Gesellenbrief, ein Diplom oder einen Graduierten-Abschluß, den er vor zwanzig, dreißig Jahren erworben hat. Gemessen an den Master- und Bechelor-Abschlüssen „besser qualifizierter“ Einwanderer hat er dann im eigenen Land keine Chancen mehr und verfällt in die Arbeitslosigkeit.

        „Jeder hat die unserem Land Möglichkeit sich kostenlos zu bilden, auszubilden und weiterzubilden!“

        – Ja klar, und dann stehen ihm mit über Fünfzig auch alle Arbeitsplatzchancen offen.

        „Zum Mindestlohn gehört übrigens auch Mindestleistung!“

        – Wem sagen Sie das! Gleichzeig besteht ja schon für gewisse „Fachkräfte“ auf dem Gebiet des Kindermachens das „bedingungslose Grundeinkommen“ in Form von Kindergeld.

        Aus seiner Lebens- und Arbeitserfahrung kann der Schreiber dieser Zeilen nur konstatieren, innerhalb des BRD-Systems gibt es keine „Alternativen“, die lassen sich nur von außerhalb schaffen. Die Völker Mittel- und Osteuropas kamen vor einem Vierteljahrhundert zu der Einsicht, das ein in sich geschlossenes politisches System nicht von innen veränderbar ist, sondern, will man sich daraus befreien, von außen her ersetzt werden muß. Hoffenlich begreifen es die Bundesdeutschen auch.

        Liken

  7. Posted by bwoi45 on 23. September 2013 at 9:20

    Nun haben wir eine außerparlamentarische Opposition mit der knapp gescheiterten AfD!
    Ich würde gern der SPD raten eine Koalition einzugehen um weiterhin ihr Arbeit als
    Kopie der CDU machen zu dürfen, damit dieser Partei es ebenso gehen soll wie der
    FDP !
    Es wären dann weitere Schleudersitze vorhanden, zurück ins normale bürgerliche Leben zu vergeben um die Steuerzahler zu entlasten für doppelt politisch tätige Personenkopie Gestalter im Parlament !

    Eine Opposition welche sich von der Kanzlerin Merkel ständig die „Butter vom Brot“ nehmen läßt brauchen wir nicht, deshalb hoffe ich weiterhin auf die rege sehr kritische AfD !

    Liken

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: