Wer sich im Fernsehen für die „normale“ Familie einsetzt, der verliert seinen Job!


Der katholische Publizist Martin Lohmann setzte sich in einer Diskussionsveranstaltung bei Plasbergs „hart aber fair“ für die Familie mit Vater, Mutter und Kindern ein. Er äußerte sich kritisch zur Homoehe. Das war dann der Anlaß, daß diesem hervorragenden Publizisten, Katholiken und freiem Geist die Dozentenstelle an der Hochschule für Medien Macromedia gekündigt wurde. Das geschieht im Jahr 2013. Dennoch reden alle von Demokratie und Toleranz.  Katholisches Fernsehen!

4 responses to this post.

  1. Posted by Da Michl on 1. Oktober 2013 at 19:23

    Gut erkannt.

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  2. Posted by Suum Cuique on 1. Oktober 2013 at 15:31

    „Dennoch reden alle von Demokratie und Toleranz.“

    – Demokratie und Toleranz, lieber „rundertischdgf“ sind konsequent betrachtet Gegensätze.

    Die Demokratie basiert auf dem Mehrheitsprinzip in rein opportunistischem Sinne. Es geht in ihr nicht einmal um quantitavive Mehrheiten, sondern um einen als „mehrheitlich“ definierten Willen; ein sich daraus ableitendes Machtprinzip, den Willen einer „Mehrheit“ zu vertreten und durchzusetzen. Das schließt die Respektierung, die Tolerierung von Minderheiten letztendlich aus. Es würde das Mehrheitsprinzip der Demokratie sonst ad absurdum führen. Ein wichtiger Faktor des politischen Manövierens in der Demokratie ist der Kompromiß. Ein nicht selten „fauler Kompromiß“, der oftmals zu Lasten der Rechte von Wehrlosen oder Minderheiten geht.
    Denken wir an politische Toleranz, dann womöglich an die Toleranz-Edikte Friedrich Wilhelms von Brandenburg, des Großen Kurfürsten.
    Toleranz wird nicht selten zunächst durchaus gegen den Mehrheitswillen geübt, indem man staatsrechtliche „Refugien“ schafft, in welchen der „Refugier“ nach seiner Façon selig werden kann. Wo aber auch gleichzeitig Freiheiten und Rechte der Mehrheit unangetastet bleiben und am Ende sich Etwas zu einem Ganzen vereint. Ein geschaffener Freiraum also, der im Gegensatz zu den ideologischen Grundsätzen der Demokratie nicht aus- sondern einschließend wirkt.

    Staatspolitische Refugien gibt es auch heute noch. Man denke nur an Québec in Kanada. Eine Minderheit mit ihren eigenen Rechten existiert frei in einem größeren Staatsverband – trotzdem Kanada auch eine Demokratie ist. Ob es wohl daran liegt, daß Kanada im staatsrechtlichen Sinne darüber hinaus auch eine Monarchie ist?

    Kann eine Demokratie, in der alleine der Mehrheitswille den Ton angibt, ohne sich selbst infrage zu stellen, Minderheiten wirkliche Refugien schaffen? Der deutschen Demokratie gelang es bisher jedenfalls nicht in ihrer fast hundertjährigen Geschichte.

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  3. Posted by Alma Gestos on 1. Oktober 2013 at 13:30

    Ja, Leute. Toleranz wird von Gutmenschen nur dann gewährt, wenn man die gleiche Ideologie vertritt, wie sie selbst. Der Rechtsstaat befindet sich in Auflösung, und die Leute merken es nicht mal.

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