Neue Partei AfD im politischen Findungsprozeß?


Auch bei uns wird über diese neue Partei kontrovers diskutiert. Das ist zunächst auch gut so. Wir sind ein unabhängiges Forum, ein Gesprächskreis, der keiner politischen Gruppierung in irgendeiner Weise verpflichtet ist. Dennoch sind uns zwei Interviews der gleichberechtigten Vorsitzenden aufgefallen, und diese wollen wir mal kurz vergleichen. Das Frage und Antwortspiel von Frau Petry im Handelsblatt und das Interview des Publizisten Adam bei den Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten. So richtige politische Brisanz konnte man bei Frau Petry nicht herauslesen, jedoch Adam war da schon politischer. Vorallen wagte er sich etwas aus der Deckung.

Frau Petry, „wir haben auch gemeinsame Positionen mit den Linken im Bereich der Privatisierung der öffentlichen Versorgung“. Das sind keine Positionen der Linken, sondern es ist einfach vernünftig, wenn die Wasserversorgung nicht privatisiert wird, das ist weder links noch rechts einzuordnen. Also das, was Frau Petry antwortet, war nichts, was einem vom Hocker reißen könnte. Handelsblatt!

Da war Konrad Adam schon vom anderen Kaliber. Er läßt sich auf Fragen, wie der „political correctness“ und die nicht vorhandene nationale Souveränität Deutschlands ein. Er kritisiert, daß die Geschichte Deutschlands selbst im Biologieunterricht nur auf die Zeit nach 1933 reduziert wird. Er nennt, die Vorstellung von Joschka Fischer, daß die Massenverbrechen während der Nazizeit die Identität der deutschen Nation ausmachen, einen unsinnigen, irrealen Gedanken. Typen wie Joschka Fischer werden als neue Führer angesehen. Antiautoritäre und Antifaschisten sind bereit sich unkritisch zu unterwerfen. Nur das absolut „Gute“ verspricht im Medienzirkus Aufmerksamkeit und Anerkennung. DWN!

Es könnte also mit und um diese neue politische Gruppierung doch noch spannend werden.

6 responses to this post.

  1. Posted by lady on 9. Oktober 2013 at 11:55

    Deutschland soll vernichtet werden:

    Die BRD Lüge – Revolution Deutsches Reich
    “Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.” Konrad Adenauer

    http://stopesm.blogspot.de/2013/10/deutschland-soll-vernichtet-werden-die.html#.UlUUYzePbLk

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  2. Posted by AFD-Wählerin on 7. Oktober 2013 at 21:02

    Die AfD hat seit ihrer Gründung den Anspruch, eine Alternative für Deutschland zu sein -als konservative Alternative im besten Sinne des Wortes. Keine Scheinbewahrer wie CDU/CSU und FDP, sondern echte Bewahrer, die sich u.A. dafür einsetzen, dass Deutschland Schulden fremder Staaten nicht übernimmt, dass die Masseneinwanderung in die Sozialsysteme beendet wird.
    Die AfD verfügt über Persönlichkeiten, von denen andere Parteien nur träumen können. Neben Dr. Adam sind insbes. die Professoren Schachtschneider, Spethmann, Starbatty und Hankel zu nennen.
    Keiner der AfD-Senioren hätte es aus finanziellen oder persönlichen Gründen nötig, sich in die Politik einzumischen und sich für eine Rückkehr zur Vernunft einzusetzen. Es geht ihnen nicht um Pöstchen, Orden, Anerkennung oder Geld, sie setzen sich für Deutschland ein und verdienen jede Unterstützung. Die AfD kann nur dann ihren Ansprüchen gerecht werden, wenn sie viele Unterstützer findet. Nicht nur in Gestalt derjenigen, die heimlich ihr Wahlkreuz bei der AfD machen, sondern durch viele Bürger, die bereit sind, sich auch öffentlich wahrnehmbar für ihre Kinder und Enkel und für Deutschland einzusetzen.

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    • Posted by Bernd on 20. Oktober 2013 at 21:30

      Weder Prof. Schachtschneider, noch Spethmann oder Henkel sind AfD-Mitglieder, sollten Sie als AfD-Wählerin eigentlich wissen. Nur Adam ist AfD-Gründungsmitglied.

      Starbatty ist erst in die AfD eingetreten, nachdem ein paar Wochen vor der BTW es im Landesverband Berlin zu riesigen internen Auseinandersetzungen gekommen war und man einen schlagkräftigen Kandidaten für die BTW gebraucht hat und die Partei Starbatty gebeten hatte, wieder in Berlin für Ordnung bei der AfD zu sorgen.

      Ob mit Frau von Storch und Prof. Starbatty die Zerwürfnisse des
      Berliner-AfD-Landesverbandes nun vom Tisch sind, steht auf einem anderen Blatt, genauso wie die Tatsache, das die AfD in Teilen (besonders in den östlichen neuen Bundesländern) nachweislich rechts unterwandert ist.
      Ein wenig Internet-Recherche hilft da z. B. weiter.

      http://alternativernewsletter.wordpress.com/

      Als ehemaliges AfD-Mitglied weiß ich wovon ich rede. Ein dringend nötiger Politikwechsel in Deutschland wird mit dem bestehenden AfD-Personal (meist gescheiterte Existenzen und Postenjäger) auf Dauer leider nicht möglich sein. Die anfängliche Autorität von Lucke ist längst dahin und jeder Landesfürst/Vorstand macht was er will.

      Das Ergebnis waren die „nur 4,7%“ bei der BTW. Vergeigt wurde alles durch die beiden schwachen Landesverbände NRW-3,9% und Niedersachsen mit nur 3,7%, ausgelöst durch konzeptionsloses, unfähiges Führungspersonal (Dilger NRW und Abramowski NDS)

      Bedauerlicherweise muss man konstatieren, dass ein großer Teil der AfD-Mitglieder Informationsverweigerer sind und nicht wissen was in ihrer Partei eigentlich so los ist.

      Antworten

      • Unser unabhängiger Gesprächskreis, an dem sich Teilnehmer unterschiedlicher Parteien, meist aber parteiunabhängige beteiligen, hält nichts von Leuten, die nahezu täglich ihr Parteihemd wechseln. Wie sich das in Ihren Fall verhält, wissen wir nicht, aber es gibt Leute, die jeden neuen Anfang bewußt oder unbewußt durch ihr destruktives Verhalten behindern. Wir selbst grenzen niemanden aus und grenzen uns bei der Diskussion der Themen nicht ein. Deshalb sind wir auch keiner Partei verpflichtet, wie sie es mit unserer Themensetzung auf diesem Meinungsportal, auf Twitter unter Vilstal oder über unseren Gesprächskreis bei http://www.runder-tisch-niederbayern.de tun. Die Beiträge unser Leserkommentarin AfD-Wählerin finden wir interessant. Übrigens moderieren wir selten Texte unserer Leser, weil wir ein freies Meinungsforum, also auch ein virtueller „Runder Tisch“, sein wollen. Wir sind mehrheitlich der Meinung, daß es aber unbedingt eine starke patriotische Partei als Opposition zu den Blockparteien geben muß. Das ist notwendig, damit Deutschland in der Welt und in der EU bestehen kann. In allen Nachbarländern gibt es dieses Erwachen der Nationen.

    • Posted by AFD-Wählerin on 21. Oktober 2013 at 19:02

      @Bernd

      Die AfD hat Unterstützer, die das Parteiengeckensystem grundsätzlich ablehnen und deshalb nicht Mitglieder, aber aktive Unterstützer sind. Ich schrieb auch nicht von Mitgliedern der AfD, sondern von Persönlichkeiten, über welche die AfD verfügt – und von denen die Blockparteien (welcher gehören Sie denn an?) nur träumen können.
      Im Übrigen ist den Mitgliedern sehr wohl bekannt, was von Personen wie Ihnen (ehemalige AfD-Mitglieder) und dem „Alternativen Newsletter“ zu halten ist.
      Für die Gründer der AfD fiel mit dem alternativlosen Abnicken des ESM die Entscheidung, nun doch eine Partei und zwar binnen weniger Monate zu gründen, weil es nun einmal keine andere Möglichkeit gibt, wirksam Einfluss zu nehmen. Seit ihrer Gründung wurde die AfD massiv durch Blockparteien-U-Boote unterwandert, denen keine formaljuristische Spitzfindigkeit zu schäbig war, um hoch professionell und mit höchster Aktivität unter Nutzung der befreundeten Journaille die Gründung von Landesverbänden zu verhindern. Das ist ihnen zwar nicht gelungen, aber sie haben für erhebliche Störungen und Behinderungen gesorgt. Diese Figuren haben nun sich im „Alternativen Newsletter“ gesammelt, um von dort ihr Gift zu verspritzen.
      Ich habe diese Leute in Bayern selbst erlebt und alle, die nicht dem bayerischen Störerblock von mindestens 20 Personen angehörten, waren extrem angewidert von deren Auftreten.
      Ihre Behauptung, die AfD sei rechts unterwandert, mag in Ihren Augen zutreffen, weil schlechthin jede Kritik an der Eurorettungspolitik, am diktatorischen Moloch zu Brüssel oder an der Masseneinwanderung als „rechts“ gilt.
      Die Blockparteien verfügen über sehr viel unfähiges Führungspersonal, das sich über die Interessen der Bürger hinwegsetzt, bei denen dürfen sie sich gerne beschweren. Aber bitte nicht bei denen, die sich für die AfD einsetzen und ständig von Blockparteien-U-Booten attackiert werden.

      Antworten

  3. Posted by Suum Cuique on 7. Oktober 2013 at 6:54

    Zitat Konrad Adam:
    „Mit der von Gerhard Leibholz bestimmten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, die aus dem Parteienprivileg ein veritables Monopol gemacht hat. Leibholz war der Ansicht, dass die Parteien die Stimme des mündig gewordenen Volkes wären – inzwischen hat sich das Gegenteil herausgestellt, aber das Gericht kommt aus der Falle, die es sich selbst gestellt hat, nicht mehr frei.“

    – Dieser Satz verdient hervorgehoben zu werden, stellt er doch die wichtigste Aussage im Interview vom „Traum der Deutschen von der Erlösung durch die Politik“ dar.
    Interessant auch daß die Metapher vom „mündigen Bürger“ hin zum „mündigen Volk“ geht, dann kommt man irgendwann beim „Kunden“, beim „Untertanen“ und zuletzt beim „Skalven“ an. Letzteres sind viele Bundesdeutsche schon, nur merken sie’s nicht!

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