Lampedusa und die ganz erbärmliche Heuchelei!


Das Magazin Cicero kann sicherlich nicht in die Kategorie links oder rechts eingeordnet werden. Deshalb ist es umso interessanter und treffender was es zur Debatte schreibt, die in allen Medien nach dem schrecklichen Unglück in Lampedusa ausgebrochen ist. Cicero! 

Das geht ja soweit, daß allerlei „gute“ Menschen, nicht nur aus dem linksgrünen Bereich, jetzt wirklich noch die letzten Grenzen schleifen wollen und den legalen Zugang der Menschenmassen aus Afrika in unsere Sozialsysteme fordern (und nur deshalb riskieren diese Menschen vielfach sogar ihr Leben, denn das Paradies ruft). Es ist aber unsere Art, diese Heuchler auch mal zu provozieren, sie ganz konkret zu fragen, warum nimmt nicht jeder von euch einen Schwarzafrikaner auf. Teilt doch mit ihm euren Wohlstand. Kümmert euch persönlich um die Integration in unsere Gesellschaft. Die Antwort von Piraten, die auch nicht anderes sind als linksextreme Computerschreibtischtäter, an unser Kurznachrichtenportal Vilstal war, „Arschloch!“

Der Dialog auf unserem Kurznachrichtenportal Vilstal sieht dann so aus:

pantoffelpunk     ‏@pantoffelpunk

Weil: Ertrinken ist nicht hart genug. http://twitpic.com/dgi22q        

 Vilstal

Werbeanzeigen

4 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 9. Oktober 2013 at 18:10

    Die Heuchelei ist wahrlich unerträglich.

    Die islamische Welt wie auch die (noch nicht) islamischen südafrikanischen Staaten verdoppeln seit 1900 ihre Bevölkerungen alle 20 bis 30 Jahre, seit vielen Jahrzehnten schon sehr weit über die Tragfähigkeit der Staaten hinaus. U.A. Elend, Hunger, „Arabellion“ und Auswanderungswellen Richtung Europa sind die Folge.

    Seit 1960 kanalisiert insbes. die islamische Welt – mit freundlicher Unterstützung der USA – Bevölkerungswachstum und Armut nach Europa.

    Die Probleme der Bevölkerungsexplosion vor Europas Toren können nicht durch die freundliche Aufnahme von Elends- und Armutsflüchtlingen gelöst werden. Denn vor den Toren Europas stehen nicht ein paar Millionen, dort warten jetzt schon eine Milliarde Menschen, und es werden immer mehr.

    Wenn die Rot-GrünInnen nun die unbeschränkte Aufnahme von Armutsflüchtlingen fordern und auf diese Weise „Verantwortung übernehmen“ möchten, dann ist das so absurd, wie der Versuch, einen Brand mit Benzin zu löschen.

    Wenn Europa wirklich helfen möchte, dann muss die Hilfe in der Heimat der Elendsflüchtlinge erfolgen. Und jede Hilfe muss an die Bedingung der Einführung der Ein-Kind-Ehe nach chinesischem Vorbild geknüpft sein.

    Die Scheinbewahrer, die ja erklärt haben, nicht noch mehr Schein-Asylbewerber aufnehmen zu wollen, meinen es offenbar nicht ernst, denn sonst würden sie das Schengenabkommen kündigen und die Grenzen schließen, weil Italien, Spanien und Griechenland den Scheinasylanten einfach eine Reiseerlaubnis nach Deutschland in die Hand drücken, obwohl sie vertraglich verpflichtet sind, eben dies nicht zu tun.

    Antwort

  2. Posted by Suum Cuique on 9. Oktober 2013 at 15:50

    „Egal wieso oder warum die Menschen aus dem ausgebeuteten und unterdrückten Afrika flüchten – waren es nicht einstmals Europäer und Amerikaner, die Afrika kolonisierten ?“

    – Nicht zu vergessen, daß es auch Araber und Türken waren, die in Afrika Kolonialpolitik betrieben. Bei den Amerikanern beschränkte sich diese weitgehend auf die Gründung von Liberia, in dem ehemalige Sklaven aus den USA angesiedelt wurden. Auch so ein Demokratieprojekt, das vollkommen daneben ging.

    Und was europäische Kolonialisierung Afrikas anbetrifft, so ist sie ein höchst facettenreiches Phänomen. Eine wirkliche Kolonialisierung stellten die Staatsgründungen der Buren in Südafrika dar, die dort eine neue Heimat suchten.
    Die Kolonialpolitik der Portugiesen, Briten und Franzosen war höchst unterschiedlich und eher geostrategisch motiviert. Ihr Vorwurf an Europa, trifft hier vor allem auf britische, französische und italienische koloniale Bestrebungen zu. Die Deutschen behandelten ihre Kolonien als auswärtige Angelegenheit und nannten sie Schutzgebiete auf der völkerrechtlichen Grundlage, daß de jure unanbhängige afrikanische Fürstentümer Schutzverträge mit dem Deutschen Reich schlossen und das Reich ihre innere Freiheit und territoriale Unversehrtheit garantierte. Auf dieser Grundlage konnte die deutsche „Musterkolonie“ Togo mit nur einer Handvoll deutscher Verwaltungsbeamte auskommen.
    Bezeichnenderweise wurde nach dem Ersten Weltkrieg ein nicht geringer Teil Togos dem damals britischen Ghana zugeschlagen.

    „Solange wir die Ursachen der Armut – im an Bodenschätzen extrem reichen Afrika nicht analysieren – werden wir auch keine Lösung finden.“

    – Afrika läßt sich mit Europa nicht vergleichen. Die kulturellen Unterschiede innerhalb Afrikas sind gewaltig. Sie reichen von Steinzeitkulturen bis zu Staaten wie Ägypten, Algerien und Marokko, die sich zivilisatorisch an Europa orientieren.
    Europas Großmächte haben die Grenzen Afrikas mit dem Linieal gezogen, während ein Großteil der Afrikaner eine im europäischen Sinne territoriale Identität gar nicht kennt. Nomadisierende Hirtenvölker hatten seit Urzeiten ein anderes Staatsverständnis als duldende Bauernvölker – und das oftmals im gleichen durch europäische Entscheidung gegründeten Land. Es ist sehr die Frage, ob es überhaupt möglich ist, in Afrika eine dauerhafte Zivilisation nach europäischen oder amerikanischen Vorstellungen zu begründen. Und das läßt die Frage, ob die Afrikaner ihre Bodenschätze wirklich einmal zu ihrem eigenen Nutzen verweden können, eher skeptisch beantworten.

    Antwort

  3. . . .
    Die Küstenwache hat nach übereinstimmenden Zeugen-Aussagen den Fischern die Rettung der nur 500 Meter vor der Küste gestrandeten Menschen VERBOTEN.
    .
    Damit haben wir es mit Massen-Mord der italienischen Behörden zu tun, und die einzige Frage ist ob im Auftrag von Brüssel ?
    .
    Wenn die Sache jetzt im Sande verläuft – dann sitzen die wahren Mörder in Brüssel !
    .
    Egal wieso oder warum die Menschen aus dem ausgebeuteten und unterdrückten Afrika flüchten – waren es nicht einstmals Europäer und Amerikaner, die Afrika kolonisierten ?
    .
    Solange wir die Ursachen der Armut – im an Bodenschätzen extrem reichen Afrika nicht analysieren – werden wir auch keine Lösung finden.
    .
    Vielleicht opfern die jungen Nachkommen der von uns ausgebeuteten Afrikaner solange ihr Leben – bis wir anfangen UNSERE Verbrechen in Afrika zu reparieren ?

    Antwort

    • Posted by Retrograde Sinopessen on 9. Oktober 2013 at 15:38

      „der von uns ausgebeuteten Afrikaner“
      Karl, wen meinst Du denn mit „uns“? Ich mache keinen Profit da unten, ich sorge nicht dafür, dass man in Afrika nur was zu essen bekommt, wenn man es bezahlen kann. Und für die goldene Regel, dass nur jemand Geld verdient, der sich für einen Kapitalisten lohnt, steh ich auch nicht ein.

      Damit habe ich übrigens auch 2 Gründe angeschnitten, was die Armut verursacht. Die Analyse ist gar nicht so schwer. Wer Profit bringt – darf soweit und so gut leben, dass er Profit bringt. Alle anderen also die die *nicht* ausgebeutet werden, die werden von der Weltwirtschaft als „überflüssige Kost“ betrachtet und sind entsprechend in ihrer Existenz bedroht.

      Statt die Verbrecher beim Namen zu nennen, entschuldigst Du die, indem Du die Schuld kollektivierst. So kannst Du die Ursachen der Armut garantiert nicht analysieren. Abgesehen davon steht das Vorurteil schon fest: WIR ALLE sind die Bösen. Nein, sind wir nicht. Nur ein geringer Teil von WIR ALLE verfügt über ökonomische Macht und der Rest fristet sein Leben auch nur als lohnabhängiger Dödel unter Bedingungen, die ihm das Kapital diktiert.

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s