Russland den Russen?


Fundsache heute früh unter der provozierenden Überschrift „Russland den Russen„. Der Autor beschreibt mit klaren Worten das Hausrecht im Privaten, im Umfeld, das eines Volkes. Er bringt es sogar fertig, eine Brücke zu den von der Wirtschaft geforderten Fachkräften zu schlagen. Unser Leser kann das natürlich auch ganz anders sehen, aber das Anklicken lohnt sich wirklich.

Leseprobe:

Was für den Normalmenschen als Hausrecht so etwas wie eine Selbstverständlichkeit ist, soll/darf auf staatlicher Ebene nicht stattfinden.
Invasoren ist alles zu öffnen. Unerwünschte Besucher haben jedes Recht einzudringen und Ansprüche auf Versorgung zu stellen. Kommt der Eindringling beim Versuch einzudringen in Schwierigkeiten, stößt man ihn nicht etwa zurück, wie man es selbstverständlich machen würde, würde jemand über das Fenster, und sei es in einem oberen Stockwerk versuchen einzudringen. (Nicht falsch verstehen, keine Handlungsempfehlung oder –anweisung)
Nein, man zieht den Eindringling ins Haus und heißt ihn willkommen.
Welchen Grund gibt es für Eindringlinge, auf den Versuch des Eindringens zu verzichten?
Würden die Versuche des Eindringens trotz aller Abwehr nicht beendet, müsste am Ausgangsort der Eindringversuche entsprechend gehandelt werden und versucht werden die Zustände dahingehend zu verändern, dass diese Eindringversuche beendet werden.

 

3 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 15. Oktober 2013 at 19:56

    Wer das Interview mit Eibl-Eiblesfeldt mit Interesse gelesen hat, dem sei als weitere Lektüre Konrad Lorenz, Das sogenannte Böse (Naturgeschichte der Aggression) empfohlen.

    Wer Konrad Lorenz gelesen hat, wird die verantwortungslose Einwanderungspolitik überhaupt nicht mehr verstehen, dafür aber viel lernen.

    Die geforderte Willkommenskultur, welche etwa die Finanzierung der Einwanderung und des Einwanderernachwuchses sowie das „Aushalten“ von Multi-Kriminalität beinhaltet, verlangt nicht weniger als kulturellen Selbstmord.

    Dabei sagte schon Goethe:

    Zuletzt, bei allen Teufelsfesten
    Wirkt der Parteihaß doch zum besten,
    bis in den allerletzten Graus.

    Und noch ein wichtiges Zitat von Eibl-Eibelsfeldt, das man sich merken sollte: „Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß, wie Hubert Markl unlängst betonte, IN EINER WOCHE wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt.“

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  2. Posted by Suum Cuique on 15. Oktober 2013 at 14:01

    Man darf nicht vergessen, daß die Bundesrepublik eine Ende der vierziger Jahre geschaffene Notunterkunft ist – ein Asyl. Sie wurde von fremden Mächten errichtet. Als Auffanglager für Flüchtlinge und Vertriebene, als Unterbringungsort für die Einheimischen mit einer Art Selbstverwaltung der dort Untergebrachten.
    Zugegeben, mit der Zeit wurde daraus ein Luxusasyl. Zwar ließ man den Insassen nur bescheidene Freiheiten, aber sie durften einen zumindest optisch recht oppulenten Wohlstand auskosten. Versinnbildlicht wurde dieses „Wir-sind-wieder-wer-Gefühl“ durch eine zigarrenpaffende Lagerleitung in dicken, runden Mercedes-Automobilen. Das Rundliche verlieh allem Gestalt. Bis hin zum allgegenwärtigen „B“ in jeder Bezeichnung. Das „B“ auf dem Logokeks der Deutschen Bundesbahn wurde später sogar als „sexistisch“ angesehen.
    „Fett und impotent“ wünschte sich einer Architekten des Asyls die Lagerinsassen. Mit dem „fett“ klappte es in den ersten Jahrzehnten des Asyls ja ganz gut, mit dem „impotent“ weniger. Da mußte die Lagerleitung dazu angehalten werden, den Insassen mehr Askese zu oktroyieren. Arbeitsplätze mußten verschwinden, ein härterer Überlebenskampf eingeführt werden, das Sinnliche hatte dem Banalen zu weichen. Kurz, es wurde wieder ein wenig mehr Lageratmosphäre geschaffen. Zudem produziert das Weltwirtschaftssystem Flüchtlinge ohne Ende. Daher liegt der Gedanke nahe, das Flüchtlingslager zwischen Rhein und Oder nun zur Aufnahme anderer Flüchtlinge zu verwenden.
    Demokratien schaffen für die ihnen anvertrauten Menschen nur sehr selten gerechte Lebensgrundlagen, sie setzen vielmehr auf „biologische Lösungen“ ihrer Intentionen. Am Beispiel von Lager „B“ bestens zu beobachten.

    „Wenn die „Wirtschaft“ uns nicht nützt, soll sie hingehen wo der Pfeffer wächst. Auch hier gilt, wir kommen auch ohne sie zurecht. Sie aber nicht ohne uns, sonst wäre sie längst weg.“

    – Sieht man das einmal als Hausherr, als Gutsherr, dann hat die Wirtschaft dem Gut zu dienen, den auf dem Gute lebenden Menschen Brot und Arbeit zu geben und Sicherheit fürs Alter.
    Die zum Hause gehörende Wirtschaft ist seine Existenzgrundlage – darin besteht ihre Daseinsberechtigung. Wer ein Haus hat, hat Land, Menschen und Tiere für deren Wohlergehen er verantwortlich ist. Jeden Augenblick, solange er diese Verantwortung trägt. Das bedeutet es, „ein Haus zu haben“. Nicht nur in Rußland.

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