„Rumänische“ Bettlerbanden mit Sprinter in Niederbayern unterwegs!


Heute früh im Landkreis Dingolfing-Landau. Ein südosteuropäisch aussehender Bettler geht in einem Teil unseres Dorfes von Haus zu Haus, zeigt irgendeinen Ausweis vor, macht auf Mitleid und bittet um Geld, weil er nichts mehr zu Essen habe. Die Nachbarin sagt hartherzig, „schleich dich, ihr lügt doch alle, von mir gibt es nichts mehr.“  Der Abgewiesene schimpft etwas in seiner Sprache vor sich hin und nimmt die anderen Häuser in dieser Siedlung in Angriff. Er klingelt, keiner macht aber auf. Die Bewohner sind alle zur Arbeit, nur die Rentner sind zu Hause. Nun geht an mir vorbei, der gerade vor der Garage an seinem Fahrzeug herumbastelt.  Er steuert schnurstracks auf die Haustür zu. Ich rufe ihm entgegen, hier gibt es auch nichts. Der Bettler geht weiter.

Ich rede mit meiner Nachbarin, eine sonst sehr gastfreundliche Frau, warum sie so unwirsch reagiert habe. Sie antwortet, „erst kürzlich war eine ähnliche Truppe hier, angeblichen wegen einer Altkleidersammlung unterwegs. Ich stellte einen Beutel mit gut erhalten Sachen raus. Es kam jemand von dieser Truppe, klingelte und sagte, er bräuchte was zum Essen, außerdem müßten sie sich Benzin kaufen, um die Altkleidersammlung zu Ende durchführen zu können. Mein Sohn gab ihm daraufhin 10 Euro, er verschwand sofort, ohne den Kleidersack mitzunehmen.“

Ich sage ihr, daß sind sicherlich bettelnde rumänische Banden, die regelmäßig in unsere Dörfer einfallen. Ich verwies noch auf den Artikel im Dingolfinger Anzeiger dieser Woche, der über einen ausgeraubten Rentner am hell-lichten Tag in der Kreisstadt berichtet. Sie ermahnt mich darauf, meine Vorurteile zu überdenken, denn woher wüßte ich denn, daß dieser Bettler aus Rumänien stamme und außerdem mache ich damit eine Andeutung auf eine Volksgruppe, die mir so nicht zustehe. Ich hatte also mein Fett weg.

Zum Erledigen muß ich noch in die eben genannt Kreisstadt, fahr über die Bergkuppe unserer Umgehungsstraße, und genau dort steht ein schöner weißer „Sprinter“ mit getönten Scheiben.  Meine erste Reaktion, was für ein Depp, stellt sich genau hier hin. Ich bremse ab und fahre langsam vorbei, weil ich von unten mit Gegenverkehr rechnen muß. Und siehe da, unser „Bettler“ steht mit einer weiteren Person vor dem Sprinter und sie rauchen gemütlich jeder eine Zigarette. Der Sprinter, sieht noch ganz gut aus, hatte ein rumänisches Kennzeichen. Meine Vermutung war also richtig, von wegen Vorurteil.

Ich frage nun unsere Staatsregierung, „Tatort“ ist übrigens der Heimatort des ehemaligen Parteivorsitzenden der CSU und noch heutigem Landtagsabgeordneten, wollt ihr das einreißen lassen? Warum wählen wir euch eigentlich im Landkreis mit überwältigender Mehrheit, ihr stellt den Bundesinnenminister Friedrich und den besonders strammen Landespolizeiminister Herrmann. Was ist mit dem Landesvater Seehofer? Und so ganz nebenbei und ergänzend gefragt, morgen gehen wieder die ehrenamtlichen Sammler für die Caritas, den VdK und andere Vereine von Haustür zu Haustür. Ob das hilfreich ist, wenn schon wieder einer klingelt?

Hat das vielleicht etwas mit den offenen Grenzen in der EU zu tun, mit der Freizügigkeit und der Abschaffung der Visaregelungen? Liebe politischen Freunde, ihr seit dafür verantwortlich, ist euch das eigentlich bewußt?

M.A.

wochenblatt1873Die Redaktion fügt diesen Bericht einer sächsischen Wochenzeitung über die Zustände 1873 in Niederbayern hinzu. Und als besorgte Niederbayern fragen wir, sollen sich diese Verhältnisse (vielleicht ist es ja auch nur die Übertreibung eines reisenden Sachsen) wiederholen?

6 responses to this post.

  1. Wir haben doch selber Schuld. Es sind unsere gewählten Volksvertreter die das zulassen. Wählen wir doch mal die anderen………!

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  2. Posted by Politisch Unkorrekter on 23. März 2014 at 15:19

    „Sie ermahnt mich darauf, meine Vorurteile zu überdenken, denn woher wüßte ich denn, daß dieser Bettler aus Rumänien stamme und außerdem mache ich damit eine Andeutung auf eine Volksgruppe, die mir so nicht zustehe. Ich hatte also mein Fett weg.“

    Diese Haltung ist schon recht nah an einer Geisteskrankheit, einerseits ist man selbst empört und andererseits möchte man natürlich ein „guter“ Mensch ohne „Vorurteile“ sein.
    So entstehen widersprüchliche Botschaften.

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  3. Lustig ist das Zigeunerleben.

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  4. Posted by AFD-Wählerin on 17. Oktober 2013 at 19:59

    Danke für den amüsanten Bericht:

    „Sie ermahnt mich darauf, meine Vorurteile zu überdenken, denn woher wüßte ich denn, daß dieser Bettler aus Rumänien stamme und außerdem mache ich damit eine Andeutung auf eine Volksgruppe, die mir so nicht zustehe. Ich hatte also mein Fett weg.“

    Haha, die Nachbarin beschimpft die Altkleidersammler, hält dem Nachbarn aber gutmenschliche Vorträge – wirklich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

    Vielleicht ist die Nachbarin typisch für die schizophrene Haltung der Deutschen. Einerseits kennt man die Wahrheit, andererseits ist man umerzogener Gutmensch durch und durch.

    Wobei die Gutmenschlichkeit stets endet, wenn der Gutmensch um Geld gebeten wird, während sie geradezu aufblüht, wenn es etwa gilt, den Nachbarn zu erziehen.

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  5. Posted by Barbarella on 17. Oktober 2013 at 16:46

    Vor ein paar Wochen am Sonntag nach dem Sonntags-GoDi kurvte eine (vermutlich aus Rumänien) Frau vor dem Kirchenportal herum, stieß einige, nicht verständliche Laute aus und klapperte mit ihrem Plastikbecher. Ich hörte dann jemanden zu ihr sagen: „Die Kollekte ist schon vorbei, Sie kommen zu spät.“ Ja´- wer zu spät kommt ….

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  6. Posted by Michael on 17. Oktober 2013 at 15:52

    Hallo rundertischdgf,
    vor zwei Wochen waren die gleichen Typen bei uns unterwegs, allerdings stand bei uns eine Rumänin vor der Tür. Da sie Hunger hatte, gab ihr meine Freundin ein Paket Nudeln mit. Ihre Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen. Am Tag darauf traf ich einen Nachbarn und der erzählte mir dann, daß er gestern in der Bushaltestelle ein Paket Nudeln gefunden habe.Soviel zu deren angeblichen Armut. Oder lags daran, daß die Nudeln vom Aldi waren. Oder haben die gar keinen Hunger, sondern gucken nur nach, wo es Nachts noch was anderes zu holen gibt. Und den ehemaligen Parteivorsitzenden der CSU und seine “ Freunde “ interessiert das kein Stück. Solange die Leute ihre Augen verschließen, vor dem was in unserem Land vor sich geht , werden solche Leute immer wieder gewählt.

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