Archive for 12. November 2013

Niederbayern: Handvoll Asylanten aus Senegal führen bayerische Behörden, Ministerpräsident Seehofer und Innenminister Herrmann vor


Eine ehemalige Ferienwohlanlage am Arber wurde aufwendig neu als Asylbewerberunterkunft renoviert. Eine Handvoll Asylanten aus dem Senegal fühlen sich aber dort nicht angemessen untergebracht, weil das Heim in idyllischer Lage bei Böbrach im Landkreis Regen etwas abgelegen liegt, 10 Minuten zu Fuß und dreimal Tag verkehrt dort nur der Bus (viele Waldler wären froh, wenn sie überhaupt eine Haltestelle hätten). Diese, im Senegal angeblich verfolgten Männer, protestieren nun wütend in München vor einem Regierungsgebäude, weil sich in Böbrach Fuchs und Hase guten Nacht sagen. Vor dieser unverschämten, frechen Anmaßung dieser „Asylanten“ (und was heißt in diesem Fall schon Asylant aus dem halbwegs demokratischen Senegal?), schlottern aber die Knie unserer Politiker. Eine kurze Entscheidung wäre angebracht, Asylantrag ablehnen und dann sofort zurück nach Senegal. Nachdem nun allmählich wir Niederbayern die Schnauze von diesem Narrentreiben gestrichen voll haben, hat sich nun einige Politiker auf den Weg nach Böbrach gemacht, um das von den Senegalesen abgelehnte Asylantenheim zu besichtigen.  Die Stimmen dazu:

Der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, MdL Neumeyer, CSU, verständnisvoll,  „größere Städte seien für Flüchtlinge attraktiver.“ Niederbayerischer Regierungspräsident Grunwald, CSU, „die Unterkunft ist absolut zumutbar. Nicht alle Flüchtlinge können in Großstädten leben.“ Landrat Adam, SPD, „Unterstützergruppen in München, hetzen die Flüchtlinge auf, das schürt Ausländerfeindlichkeit!“.  Sozialministerin Müller, Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU), „wir werden ein rasches Gespräch mit den in München protestierenden Asylbewerbern führen. Wer bei uns Schutz sucht, der findet diesen auch in Böbrach – wie überall in Bayern.“

Der dümmste Beitrag kommt aber von den Grünen, so die grüne Landtagsabgeordnete Steinberger: „Man könne zwar gut Urlaub machen im Bayerischen Wald.  Aber die Situation der Flüchtlinge ist anders. Sie sind hier nicht auf Urlaub. Zu einem selbstbestimmten Leben gehöre auch, dass die Menschen wissen, wo sie einkaufen könnten und wie sie dorthin kommen. Das hilft auch gegen die aufkommende Langeweile!

Auch unserem Gesprächskreis wurden uns zahlreiche Meinungen zu dieser Geschichte zugeschickt. Dr. E. schickte uns allein 5 geharnischte Leserbriefe von Bayern, die in der PNP Presse abgedruckt waren. Dort finden sich auch zu diesem Thema im Online-Portal dieser Zeitung zahlreiche Leserkommentare mit großer Deutlichkeit. Dazu der Bericht der PNP mit den Leserkommentaren auf dem Online-Portal dieser ostniederbayerischen Monopolzeitung! Und ein Straubinger Nationaldemokrat, Sascha Roßmüller, schickte uns anliegenden Leserbrief im PDF Format zu (grundsätzlich unterdrücken wir keine Meinungsäußerungen, egal aus welcher politischen Ecke sie kommen, wenn sie einigermaßen vernünftig sind – es geht uns ausschließlich um die umfassende Information und dann um das Selbsturteil unserer Leser) . In Zukunft womöglich AsylbewerberpalästeMöglicherweise entwickelt sich das Geschehen in Böbrach zur unendlichen Geschichte. Wir werden das dann hier fortsetzen und veröffentlichen dann auch andere Zusendungen, vielleicht auch mit ganz anderen Meinungen zu dem Geschehen.

Bürger-Fragen: Herr Bundesinneminister, Sie sind doch auch mein Volksvertreter als Bundestagsabgeordneter oder nicht?


Frage zum Thema Inneres und Justiz
01.11.2013

Sehr geehrter Herr Minister und Bundestagsabgeordneter Dr. Friedrich,
im Zusammenhang mit NSA Affäre stellen sich für mich folgende Fragen: Wenn jeder Bürger überwacht wird, wie kann es dann sein, daß Sie als oberster Dienstherr der Geheimdienste nicht vor der Begegnungen mit dem gewaltverherrlichenden Rapper Bushido gewarnt wurden? Sie haben sogar öffentlich mit ihm posiert. Haben die Dienste Sie nicht über das Umfeld dieses Rappers informiert? Warum haben Sie bis heute nicht die Frage dieses Bürgers beantwortet? www.abgeordnetenwatch.de Das Europäische Parlament verschickte kürzlich die Meldung, daß 3600 international operierende Verbrecherorganisationen Milliardenumsätze in der EU, besonders in Deutschland, machen. Schmutziges Geld wird in Luxushotels, deutschen Immobilien, Landbesitz, Beteiligungen an Unternehmen und anderen „seriösen“ Geschäften gewaschen. Wenn wiederum alle Bürger überwacht werden, wieso wird man dann nicht mit diesen Verbrecherorganisationen fertig? twitter.com Wieso kann bei der Totalüberwachung aller Bürger der EU, sich über Jahre solch ein Verbrechersumpf entwickeln? Was wollen Sie endgültig und konkret dagegen unternehmen? Nutzen Sie auch die Kenntnisse der NSA zur Verbrecherbekämpfung, was eigentlich logisch wäre oder? Warum ist auch das wirkungslos?
Mit freundlichen Grüßen

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http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_peter_friedrich-778-78111.html Wir bitten unsere Leser, auch Fragen an Abgeordnete zu stellen. Schön wäre es, wenn Sie uns darüber informieren würden. Die Abgeordneten, die sich gern als Volksvertreter geben, sind für uns da, nicht wir für sie! Deshalb treten Sie selbstbewußt gegenüber diesen Berufspolitikern auf.

Zuhause? Die Heimat des Bundespräsidenten Gauck


Zuhause. Gauck erklärt den Deutschen was Deutschland ist!

Fundsache beim Satireauftritt „Eulenfurz“. Eigentlich ist das aber gar keine Satire, sondern die Wirklichkeit, die uns wirklichkeitsfremde Politiker schmackhaft machen wollen. Zu dieser Schauveranstaltung des Bundespräsidenten Gauck äußerten sich die Leserkommentare der FAZ mehr als deutlich.