Wollen Patrioten der Völker Europas das EU Parlament stürmen?


Der Autor dieses Beitrages könnte für „Stürmen“ auch das „Austauschen“ der EU Abgeordneten nennen.  Gar „Ausmisten? Ob eine starke Fraktion aus diesen Parteien, in ihren Heimatländern durchaus starken und respektierten, dazu geeignet ist, das sei auch noch zu bezweifeln, denn es würde bedeuten, daß sie sich auch selbst in Frage stellen.  Damit würden sie dem EU Bürger erhebliche Kosten sparen.

Vielleicht gelingt es ihnen aber, EU-Fanatikern, wie diesen SPDler Schulz, kräftig auf die Finger zu hauen, zumindest aber in die Suppe zu spucken. Der SPD schlottern bereits jetzt schon die Knie vor einem Erstarken der Völker und Regionen in der EU, denn nicht sonst hätten Gabriel und Schulz auf ihrem Parteitag jetzt in Leipzig wie aufgescheuchte Hühner gegen einen befürchteten Aufstieg von „Rechtspopulisten“, wer die auch immer sein sollen, gegackert.

Wer also will, daß den Eurokraten ein kräftiger Schuß vor den Bug gefeuert wird, der muß zur Europawahl hingehen und darf dort keine Stimme für einen Kandidaten der Berliner Blockparteien abgeben. Wer Bayer und Deutscher ist, der darf keine Stimme verschenken, auch nicht an die CSU, denn was haben die Europaparlamentarier dieser Partei eigentlich für uns geleistet oder wenigsten Blödsinn aus Brüssel verhindert? Wer was weiß, der darf bei uns seine Meinung als Leserkommentar einstellen. Wir sind immer lernfähig, wir wissen leider wirklich nicht was z.B. Frau Hohlmeier und Herr Weber so im EU-Parlament treiben.

J.H.

Und ernsthafte kleine patriotische Parteien gibt es auch in Deutschland, bei denen man sein Kreuz machen kann. Die österreichische Zeitung „Die Presse“ berichtet über ein Treffen EU-kritischer Parteien in Wien!

4 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 17. November 2013 at 17:46

    @ uranus

    „Anstatt also aktiv gegen die Europäische Union zu kämpfen, werde ich die Zeit nutzen, um sinnvolle Perspektiven für mein Leben nach der EU – und auch nach der BRD – zu entwickeln. Das mache ich einfach so, ohne Erlaubnis einer Partei, eines Staatsbeamten oder einer Regierung und auf jeden Fall „am System vorbei“. Ich warte jedenfalls nicht mehr auf einen Heiland, auf einen starken Führer oder auf die richtige politische Partei, die auf wundersame Weise alles für mich richten wird. Trotzdem werde ich aber bei der Europawahl meine Stimmer einer EURO- und EU-kritischen Partei geben, ganz einfach deshalb, um die ohnehin schon zunehmende Atemlähmung der EU noch ein ganz klitzekleines bißchen zu beschleunigen.“

    Es besteht die Gefahr, dass es ein Leben „am System vorbei“ sehr schwierig werden wird, weil eine Diktatur Individualität nicht zu schätzen weiß.

    Ohne Skrupel wurden Gesetze und Verträge gebrochen, um das politische Projekt Euro zu retten. Denn die Währungsunion soll den Großstaat Europa erzwingen.

    Für mich steht fest, dass man noch sehr, sehr viel weiter gehen wird. Rechtsbruch, kalte Enteignung der Sparer und weitere Teilenteignungen sind nur der Anfang.

    Prof. Schachtschneider legt dar, dass man den Großstaat Europa erzwingen will, und wir uns in Richtung EU-Diktatur bewegen:

    Und weil eben nichts vom Himmel fällt und auch keine Wunder geschehen, wäre es schön, wenn auch Sie, lieber uranus und noch viele weitere Mitstreiter die AfD aktiv unterstützen würden.

    Fast alles, was Sie im Bundestagswahlkampf von der AfD gesehen haben, haben die Mitglieder in eigener Initiative und auf eigene Kosten organisiert. Wir haben die Plakate mit entworfen, auf eigene Kosten drucken lassen, wir haben sie selbst auf- und wieder abgehängt, wir haben die Infostände durchgeführt, wir haben die Unterschriften gesammelt, wir haben Flyer auf eigene Kosten drucken lassen und an die Haushalte verteilt, wir haben auf eigenen Kosten Anzeigen in den Käseblättern geschaltet usw.

    Die AfD braucht Unterstützer, Leute, die auch mal mit anpacken, denn sonst tut es niemand.

    Abgesehen davon ist es natürlich richtig und empfehlenswert, eigene, sinnvolle Perspektiven am System vorbei zu entwickeln.

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    • Posted by Uranus on 17. November 2013 at 21:37

      Liebe AFD-Wählerin, sich mit ganzer Kraft für etwas einzusetzen, daß einem am Herzen liegt, birgt immer auch das Risiko des Scheiterns in sich. Es ist also keineswegs auszuschließen, daß äußerst unerfreuliche Verhältnisse zu durchleben sein werden, etwa so, wie Sie sie in Ihrem Kommentar schildern. Ich schließe aber ebenfalls nicht aus, daß alles ganz anders kommen könnte, daß z.B. die andauernden, hinterhältigen Umerziehungsversuche der Menschen durch „das System“ sich als verheerender Rohrkrepierer erweisen werden (für „das System“ natürlich!).

      Dafür, daß letztgenanntes eintritt, setze ich mich mit ganzem Herzen sowohl in meinem direkten Lebensumfeld, als auch z.B. durch das Verfassen von Kommentaren hier auf diesem Blog ein. Als Begleiter dieses meines Wirkens, gewissermaßen als Leitspruch, dient mir eine Aussage Ernest Hemingways, die er während des Spanischen Bürgerkrieges getroffen haben soll:

      „Sie (die Systemlinge, die Faschisten, die Diktatoren, die totalitären Gewalttäter) können mich töten, aber sie werden mich niemals besiegen.“

      Dieses „… sie werden mich niemals besiegen“ meine ich unter anderem auch, wenn ich gelegentlich davon spreche, „am System vorbei“ zu agieren. Ich meine damit, daß „Sie“ niemals meine Seele greifen können. Selbstverständlich kann ich „das System“ nicht immer ignorieren und es ist beileibe auch nicht immer ratsam. Bis jetzt konnte mich aber noch niemand daran hindern, meinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen, die Energie der Achtsamkeit gegenüber dem Leben zu pflegen und zu vermehren, mit anderen Menschen zu kooperieren anstatt zu konkurrieren, oder einfach in meinem persönlichen Lebensumfeld schon jetzt direkte Netzwerke aufzubauen (ganz ohne Facebook), die auch ohne elektrischen Strom funktionieren und die erst richtig in Fahrt kommen, wenn die so oder so eintretenden Veränderungen noch mehr sichtbar und spürbar geworden sind.

      Eine aktive Mitarbeit im Rahmen einer politischen Partei, egal welcher, kommt dabei für mich nicht mehr in Betracht. Das habe ich hinter mir. Ich war einmal für ein paar Monate Mitglied der „Partei der Vernunft“, die mir sogar heute noch vom Programm her immer noch mehr zusagt als die AFD. Dennoch bin ich recht schnell aus der PDV ausgetreten, weil ich dort nach wenigen Wochen schon eine Erkenntnis der französischen Philosophin Simone Weil voll und ganz bestätigt fand. Sie schreibt in ihrem Büchlein „Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien“ folgendes:

      „Eine politische Partei ist eine Maschine zur Fabrikation kollektiver Leidenschaft.

      Eine politische Partei ist eine Organisation, die kollektiven Druck auf das Denken jedes Menschen ausübt, der ihr angehört.“
      Ende Zitat.

      Besonders die zweite Aussage, die Ausübung eines enormen kollektiven Druckes auf mein Denken, war innerhalb der PDV sehr stark und hat mich total abgestoßen. Die Parteiführung konnte mit der Kreativität und mit Kritik ihrer Mitglieder der Parteibasis, auch mit konstruktiver Kritik, nicht im mindesten umgehen. Diese Erfahrung führte dazu, mich zu entschließen, niemals mehr irgendeiner politischen Partei beizutreten oder gar meine Lebenszeit für die aktive Mitarbeit innerhalb einer Partei einzusetzen. Außerdem ist es meine felsenfeste Überzeugung, daß ich innerhalb einer politischen Partei doch nur wieder „das System“ stärke, das ich doch gerade umlaufen und überwinden will. Das kann ich innerhalb meiner persönlichen Netzwerke sehr viel besser tun. Übrigens meine ich mit „am System vorbei“ agieren nicht den weiteren Ausbau meiner Individualität im Sinne von Egomanie, sondern ganz im Gegenteil. Ich pflege die Kooperation auf allen Ebenen und nach besten Kräften unter strikter Beachtung des Andersseins meiner Mitmenschen.

      Gleichwohl, liebe AFD-Wählerin, habe ich vor Menschen wie Ihnen den größten Respekt und die größte Achtung vor ihrem Einsatz für die AFD, gerade weil ich einmal Mitglied einer politischen Partei war.

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      • Posted by AFD-Wählerin on 18. November 2013 at 18:49

        Lieber Uranus,

        vielen Dank für die freundliche Antwort.
        Ich verstehe Ihre Bedenken gegen Mitarbeit in einer politischen Partei und teile diese.
        Ich bin seit März dieses Jahres Mitglied bei der AfD, meine erste Parteimitgliedschaft.
        Für die AfD habe ich eine Ausnahme gemacht, weil die AfD wohl als einzige Neugründung die Chance auf politische Mitwirkung und hoffentlich Veränderung der politischen Landschaft hat, und wir nun einmal in diesem – verkorksten – System leben.
        Die Übernahme von Ämtern habe ich abgelehnt, weil ich für Parteiarbeit überhaupt nicht geeignet bin. Mir fehlt die Geduld für die üblichen Wichtigtuer und die Blockparteien-U-Boote.
        Diejenigen, die Ämter übernommen haben – fast alle ohne politische Erfahrung – sind in meinen Augen die wahren Helden, und die unterstütze ich nach Kräften. Unterstützen kann man die AfD übrigens auch als Nichtmitglied. Wenn also mal wieder Not am Mann sein sollte, melde ich mich mit einem Hilferuf beim Runden Tisch.

        Ich habe verstanden, was Sie mit „am System vorbei agieren“ meinen. Nun, ich mache das genau so wie Sie.

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  2. Posted by Uranus on 17. November 2013 at 11:56

    An dieser Stelle verweise ich wieder einmal auf die Einschätzung Hans Magnus Enzensbergers, der in seinem Buch „Sanftes Monster Brüssel“ oder die Entmündigung Europas, keine Zweifel daran läßt, daß die Europäische Union an ihrer eigenen Fettleibigkeit und Monstrosität zugrunde gehen wird. Das wird so oder so geschehen, egal ob jetzt vorher noch das Parlament von unionskritischen Parteien „gestürmt“ wird oder ob irgendwelche Abgeordnetenplätze neu besetzt werden.

    Suum Cuique, ein Online-Teilnehmer des Runden Tisches Niederbayern, traf kürzlich in einem seiner Kommentare eine Aussage, die zu einer meiner Schlüsselerkenntnisse geworden ist:

    Zitat Suum Cuique:
    „Deutschland kann nur ohne die Bundesrepublik Souveränität erlangen“

    Dem möchte ich hinzufügen:

    „Die Völker Europas können nur ohne die Europäische Union Souveränität erlangen“

    Da es inzwischen auch zu meiner eigenen felsenfesten Überzeugung geworden ist, daß die Europäische Union zwar viel Geld, aber keine Luft mehr zum Atmen bekommt und deshalb an ihrer eigenen, immer mehr zunehmenden Atemlähmung ersticken wird, sehe ich es als nicht mehr erforderlich an, irgendwie aktiv gegen die EU zu kämpfen.

    Anstatt also aktiv gegen die Europäische Union zu kämpfen, werde ich die Zeit nutzen, um sinnvolle Perspektiven für mein Leben nach der EU – und auch nach der BRD – zu entwickeln. Das mache ich einfach so, ohne Erlaubnis einer Partei, eines Staatsbeamten oder einer Regierung und auf jeden Fall „am System vorbei“. Ich warte jedenfalls nicht mehr auf einen Heiland, auf einen starken Führer oder auf die richtige politische Partei, die auf wundersame Weise alles für mich richten wird. Trotzdem werde ich aber bei der Europawahl meine Stimmer einer EURO- und EU-kritischen Partei geben, ganz einfach deshalb, um die ohnehin schon zunehmende Atemlähmung der EU noch ein ganz klitzekleines bißchen zu beschleunigen.

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