Alliierte Interessen im deutschem Recht verankert – hintergrund.de


Video: Alliierte Interessen im deutschem Recht verankert – hintergrund.de. Fundsache zur Frage, wie souverän ist die Bundesrepublik Deutschland?

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6 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 30. November 2013 at 16:54

    Herr Foschepoth analysiert recht klug, nur scheut er wirklich konsequent zu denken. Die Bundesrepublik ist die Verwaltungskörperschaft der Westalliierten in einem Teil Deutschlands, die sich zwar überheblich „Deutschland“ nennt, jedoch als Konstrukt der Fremdbestimmung alles andere als darauf angelegt ist, deutschen Interessen wirklich ein politisches Forum zu bieten, die über die alliierten Vorstellungen von „ihrem Deutschland“ hinausgehen. Alle an dieses „Deutschland“ gerichteten Forderungen nach Souveränität gehen daher per se ins Leere.

    Voraussetzung für jede Art von Souveränität für eine Nation ist ihre territoriale Integrität. Keine Nation der Erde ist in einem Wolkenkuckucksheim angesiedelt. Sie braucht einen festen, ihre existenziellen Bedürfnisse sichernden Grund, einen eigenen, gesicherten Siedlungsraum also. Den hat die Bundesrepublik nicht. Sie bildet zwar einen dichtbesiedelten Raum für eine Bevölkerung, aber ganz und gar nicht den Siedlungs- und Kulturboden für ein Volk.

    Die Bundesdeutschen scheuen in anerzogenem Reflex jede Raumidentität. Sie haben Angst, sich zu Raum, Land und Grund zu bekennen.
    Dabei ist hier die umerzieherische Grundlage eine ausgesprochen lächerliche. „Volk ohne Raum“ war der Titel eines 1926 erschienen Romans von Hans Grimm, den gewiss kaum ein heute noch lebender Deutscher je gelesen hat. „Volk ohne Raum“ wurde angeblich zum geflügelten Wort im Nationalsozialismus. Für das alliierte Erziehungsprodukt, den Bundesdeutschen, ist also die territoriale Identität ein Nazibegriff. Daher haben die Deutschen, im Gegensatz zu allen anderen Völkern, ohne sie auszukommen. Zudem ist die Identität mit dem eigenen Land und Grund dank der Umerziehung durch die deutsche, demokratische Republik ja etwas „junkerhaftes“, also auch ganz böse „nazi“.

    Ist einem Volk, das Angst davor hat, sich zu seinem Raum zu bekennen, überhaupt der Souveränitätsbegriff nahezubringen? Wohl kaum. Herr auf eigenem Grund und Boden zu sein, ist für die meisten Deutschen undenkbar – und selbst in den beschränkten Maßen eines Eigenheims kaum noch realisierbar.
    Als Trostpflaster zum vorenthaltenen Territorialanspruch bot man den Deutschen den Begriff „Heimat“. Nicht von ungefähr stets süßlich-kitschig verbrämt, so wie im „Heimatfilm“ oder der entpolitisierten sentimentalen „Heimaterinnerung“. Im Gestern angesiedelt, denn der Mensch von Heute hat keine Heimat zu haben.

    Der Bundesdeutsche hat sich allerdings nunmehr in dem ihm zugewiesenen engen Käfig wohlig eingerichtet und kennt seine Grenzen in mehr als einer Beziehung. Er lebt davon, daß man ihn füttert und mit allem Lebensnotwendigem versorgt. Er lebt in der virtuellen Bewußtseinswelt seines Heimkinos. Kommt er mal aus seinem Wohnkäfig heraus, dann eilt er spornstreichs zu seinem Blechtransportkäfig – und nennt das „Freiheit“. Nur noch ein Volk auf Rädern. Leben in der Identität des Käfigs; gemästet („fett und impotent“, so nannte das ein besonders guter Freund der Bundesdeutschen) und gerne und voller stolz bereit, seinen Haltern ein fetter Steuerbraten zu sein.

    „Das Land ist das einzige, wofür es sich zu arbeiten lohnt, zu kämpfen und zu sterben. Denn nur das Land ist ewig, sonst nichts“, heißt es in dem Roman „Von Winde verweht“ (1936) von Margaret Mitchell und dem danach gedrehten Film (1939), die in durchaus gedanklichem Zusammenhang mit dem vorerwähnten Roman von Hans Grimm stehen.

    Wenn eine Nation keinem wirklichen Raum mehr zuzuordnen ist, dann ist sie „verweht“. Dann macht auch keine Forderung nach „Souveränität“ mehr Sinn.

    Die Bundesrepublik hält „ihre“ Deutschen straff in ihrem Pferch. Sie sollen nie mehr Weite und Freiheit kennenlernen. Wer es als Deutscher dennoch tut, den betrachten seine Landsleute in im Käfig mit dem Argwohn der Domestizierten und ihrer Angst vor der Vorstellung eines selbstbestimmten Lebens.

    Die Frage nach „Souveränität“ muß zunächst einmal jeder an sich selbst stellen. Und ihre Bejahung bedeutet, den schützenden Käfig zu verlassen, vom Leben zu fordern, was es einem um des Lebens Willen schuldig ist. Haben die Bundesdeutschen überhaupt diese Kraft?

    Antwort

    • Posted by AFD-Wählerin on 30. November 2013 at 21:35

      Lieber suum cuique,

      wieder einmal ein herausragender Beitrag von Ihnen. Ihre abschließende Frage „Haben die Bundesdeutschen überhaupt diese Kraft?“, beantworte ich mit „JA“, sobald „Wir“ – also diejenigen, die sich für ein souveränes Deutschland einsetzen – als politische Größe wahrnehmbar sind. Noch sind wir viel zu wenige. Aber wir werden immer mehr, und wir können durchaus eine kritische Größe erreichen.

      Ein Auszug aus dem politischen Testaments Friedrichs des Großen zeigt, dass es ohnehin bald vorbei sein wird mit der Herrlichkeit der EU- undEuro-Fürsten und ihrer hiesigen Lakaien:

      „Soll das Land glücklich sein, will der Fürst geachtet werden, so muß er unbedingt Ordnung in seinen Finanzen haben. Noch nie hat eine arme Regierung sich Ansehen verschafft. Europa lachte über die Unternehmungen Kaiser Maximilians, der habgierig zusammenraffte und verschwenderisch ausgab und daher nie Geld hatte, wenn er etwas unternehmen wollte. Die Italiener, die ihn kannten, sie nannten ihn Massimiliano senza denari. In unseren Tagen haben wir gesehen, wie die Zerrüttung der Finanzen beim Tode Karls VI. die Königin von Ungarn zur Annahme von englischen Subsidien nötigte. Das brachte sie in die Knechtschaft König Georgs und kostete die Abtretung mehrerer schöner Provinzen an Preußen und Sardinien. Da die kluge Fürstin gesehen hat, wie sehr der Geldmangel ihren Angelegenheiten schadete, arbeitet sie jetzt mit stetem Fleiß an der Reform dieser Mißwirtschaft. Wären Sachsens Finanzen gut verwaltet gewesen, so hätte es in dem Kriege, der im Jahre 1740 ausbrach, eine Rolle spielen können. Da es aber stark verschuldet war, so verdingte es sich an den Meistbietenden und war allenthalben unglücklich.
      August III. gewann nichts im Bunde mit uns und den Franzosen und wurde zu Boden geschmettert, als ihn die englischen Subsidien zum Kriege gegen Preußen gebracht hatten. Wären seine Kassen gefüllt gewesen, so hätte er seine Interessen nicht für so mäßige Summen zu verkaufen brauchen. Holland, das das Joch seiner Tyrannen abschüttelte und von da an bis nach dem Spanischen Erbfolgekrieg eine so große Rolle in Europa spielte, zählt heute kaum noch zu den Großmächten, weil die Regierung tief in Schulden steckt und, was noch schlimmer ist, keinen Kredit hat. Fährt Frankreich mit seiner jetzigen Mißwirtschaft fort, so kann es trotz seiner Machtfülle in Verfall geraten und seinen Nebenbuhlern verächtlich werden. Diese Beispiele zeigen, daß keine Macht sich ohne geregelte Finanzwirtschaft Ansehen zu verschaffen vermag. Wenn schon Holland, Sachsen und Frankreich sich infolge ihrer schlechten Wirtschaft zugrunde richten, so wäre es um Preußen für immer geschehen, wollte es ihrem Vorgange folgen; denn, seine Macht beruht nicht auf innerer Kraft, sondern allein auf seinem Gewerbfleiß. Es ist eine alte Wahrheit: Preußen hat keine anderen Hilfsquellen als seine festen Einnahmen, und man kann im Falle der Bedrängnis vom eigenen Lande nur eine Anleihe von höchstens zwei Millionen erwarten. Wir besitzen weder ein Peru, noch reiche Handelskompagnien, noch eine Bank, noch soviel andere Hilfsquellen wie Frankreich, England und Spanien, aber durch Gewerbfleiß können wir dahin gelangen, neben ihnen eine Rolle zu spielen. Die Finanzwirtschaft beruht auf Pünktlichkeit in den Einnahmen und auf Ordnung in den Ausgaben.“

      Antwort

    • Posted by Uranus on 1. Dezember 2013 at 14:01

      Lieber ‚Suum Cuique‘, obige Antwort des ‚Runden Tisches‘ bejahe ich ebenfalls kräftigst, indem ich eine Aussage der US-amerikanischen Ethnologin Margaret Mead anfüge:

      „Man sollte nie bezweifeln,
      daß eine kleine Gruppe besonnener
      Bürger die Welt verändern könnte.
      Tatsächlich ist es das Einzige,
      was je die Welt verändert hat.“

      Und für mich ist der ‚Runde Tisch Niederbayern‘ ohne Zweifel ein Treffpunkt einer kleinen, aber immer größer werdenden Gruppe besonnener Bürger.

      Antwort

      • Posted by Suum Cuique on 2. Dezember 2013 at 14:25

        Sehr geehrte „AFD-Wählerin“, lieber „Uranus,

        ja, Sie haben recht, wenn mehr und mehr ein verändertes Bewußtsein sich Bahn bricht, ein Bewußtsein frei von medialer, suggestiver Manupulation – und dabei ganz besonders in den Fragen des Rechts – ist das ein entscheidender Schritt.

        Der Wahlspruch Kaiser Franz‘ I. von Österreich lautete:

        „Justitia fundamentum regnorum!“ – Als „Gerechtigkeit ist die Grundlage der Staaten“, oder auch „…der Reiche“ ins Deutsche zu übersetzen.

        Nicht das Recht an sich, sondern der mit ihm geschaffene Zustand, „die Gerechtigkeit“, ist ausschlaggebend. So wie analog in der Medizin nicht die Behandlung, sondern die Wiederherstellung der Gesundheit das Ziel ist.
        Das ist schwer ins allgemeine Bewußtsein zu kriegen, in einer Zeit, in der der Begriff „Rechtsempfinden“ vielfach bereits als anstößig angesehen wird, vom „gesunden Rechtsempfinden“ ganz zu schweigen.

        Der Grundgesetz-Staat Bundesrepublik ist das Produkt juristischer Quacksalberei. Alles an ihm dient nicht der Durchsetzung der Gerechtigkeit, sondern der Wahrung des Zustandes der Rechtlosigkeit der Deutschen. Allein das läßt die Kasse der Quacksalber klingen. Ein Staat ohne Fundament – auf Sand gebaut.

        Daß Recht nichts mit zynischer Rechtsauslegung zu tun hat, sondern mit einem Zustand geistigen gesellschaftlichen Wohlbefindens, dafür muß zuerst ein Bewußtsein geschaffen werden. Nicht zuletzt auch bei vielen deutschen Juristen. Untrennbar mit dieser Erkenntnis verbunden ist allerdings, daß dieser Zustand, unter Verweis auf den Titel dieses Strangs, mit der Bundesrepublik nicht zu verwirklichen ist.

  2. Posted by wana on 29. November 2013 at 13:05

    Nicht nur Alliierte Interessen im deutschem Recht verankert

    Sondern die gesamten Besatzungsrechte gelten fort

    Antwort

    • Posted by Meckerer on 30. November 2013 at 8:29

      Richtig, Schäuble sagt ja andauernd, daß wir seit 1945 nie souverän sind und die Amis sagen, das bleibt so. Deshalb verstehe ich nicht, warum 40% C-Parteien wählen, die führen uns erst recht an der Nase rum und wollen uns in die EU als Sklaven entsorgen.

      Antwort

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