5. Geburtstag, der Fall Mannichl


Heute vor 5 Jahren soll der schwere Anschlag auf den Passauer Polizeichef Mannichl an der Haustür seines Wohnhauses stattgefunden haben. Die Messerattacke aus dem Nichts konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Wir erinnern aber an die wochenlangen Schlagzeilen nicht nur in unseren Heimatzeitungen. Vermutungen, Verdächtigungen, Täter, die keine Täter waren, wurden mit großer Öffentlichkeit vorgeführt und vorübergehend eingesperrt. Politiker, von Ministerpräsidenten Seehofer und Innenminister Herrmann pilgerten ans Krankenbett von Mannichl. Keine Schlagzeile wurde ausgelassen. Monatelang untersuchten 50 Kriminalisten die Tat. Was kam raus. Nichts! Heute, schweigt das Straubinger Tagblatt und Mannichl wurde auf einen warmen Posten eines Kriminaldirektors in Straubing befördert.  Auch die politischen Maulhelden schweigen heute zu dieser Blamage. Wir haben mal in unserem Archiv geblättert und diesen Vortrag des Publizisten Konrad Adam beim Deutschland Radio gefunden. Der vergleicht den Fall Mannichl mit dem Fall Kotzebue. Deutschland Radio Kultur! Wir fügen dem nichts mehr hinzu!

3 responses to this post.

  1. […] gegen Rechts gibt es auch, obwohl es hier in Niederbayern kaum Probleme gibt, allenfalls die aufgeblasene Mannichl-Posse, über 6 Jahre alt und still und leise von den großen Maulhelden in den warmen Redaktionsstuben […]

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  2. Posted by AFD-Wählerin on 13. Dezember 2013 at 20:33

    Die Inszenierungen der Räuberpistolen müssen erheblich verbessert werden.

    Der angebliche NSU-Terror leidet u. A. am fehlenden Tatbekenntnis der Täter. Es gibt nur ein sehr eigenartiges, absolut hitzeresistentes Paulchen Panther Bekennervideo, allerlei Akten des Verfassungsschutzes gibt es hingegen nicht mehr, weil diese vernichtet wurden.

    Dazu würde es passen, wenn die terroristischen NSU-Monster es gewesen wären, die Mannichl vor 5 Jahren mit einem Messer attackierten, zumal dessen Fall an Widersprüchlichkeiten und Merkwürdigkeiten allzu auffällig der Räuberpistole vom NSU-Autobahnenuntergrund ähnelt.

    Den Regisseuren sei die nächsten Male daher dringend zu etwas mehr Umsicht geraten. Der politische Terrorismus will vor allem immer zwei Dinge: Entweder durch seine Taten seine Ideen verbreiten, um Gleichgesinnte für seinen Kampf zu gewinnen, dann verbreitet er meistens Pamphlete (und zwar unmittelbar nach der Tat) oder aber seinen Gegnern Angst machen, dann hinterlässt er eindeutige Hinweise, damit man sein Tun nicht übersehen kann. Geschieht dies aber nicht, so sind die Missetäter entweder sehr verworren, handeln unter falscher Flagge oder das Regime selbst steckt dahinter…

    PS: Vielen Dank für den Text von Dr. Adam.

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  3. Posted by Suum Cuique on 13. Dezember 2013 at 16:15

    War das damals eine Generalprobe für den nun durch diesen Staat durchgepeitschten NSU-Skandal? Wenn ja, dann war’s wohl keine Blamage, sondern ein gut inszenierter und erfolgreicher Probelauf in Sachen Manipulation („mannicheln“, hahaha) und Propaganda.
    Die Parallelen zur NSU-Story sind jedenfalls unübersehbar.
    Der bundesrepublikanische Staat führt seine gut dressierten Untertanen aller Welt mit satanischem Grinsen vor – indem er sie verleumdet, indem er mit hanebüchensten Geschichten ihren Intellekt beleidigt. Wie lange läßt sich das ein Volk noch gefallen, von seinem Regime wie ein Tanzbär, wie eine gezähmte Bestie zur Schau gestellt zu werden?

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