Archive for 2. Januar 2014

Humor ist es, wenn uns die Rassismusdebatte auch 2014 weiter beschäftigt


Tatort Schweiz! Scheinbar sind die Schweizer noch ein bißchen rückständiger als ihre Nachbarn nördlich des Rheins. Warum begreifen sie denn nicht, daß ein Weißer noch keine Schwarzer ist, selbst wenn er sich schwarz anmalt. Typisch Schweiz, wenn dort das „Whiteface“ nicht das „Blackface“ versteht. Meinen doch immer noch Zeitgenossen, daß im Heidiland die Milchkühe lila sind. Spätestens seit 2009 wird jede „Negerrolle“ in einem deutschen Bühnenstück von einem Farbigen besetzt, damit sind wir Deutschen auf der Höhe der Zeit und haben diesen Rassismus selbst aus unseren Gedanken eliminiert.  Das stellt die Schweizer Zeitung, „Der Tagesanzeiger“, fest, Zitat:

„Dass es sich beim Blackfacing um eine rassistische Praxis handelt, wenn sie von Weißen aufgeführt wird, ist in den USA unbestritten: Wer sich schwarz schminkt, verwirkt seine Karriere in den Medien oder in der Politik. Im deutschsprachigen Raum ist der Umgang mit dieser Tradition recht nonchalant: Nicht nur an der Fasnacht sieht man Black­faces, auch deutsche Theater fanden bis vor kurzem nichts dabei, ihre Schauspieler schwarz geschminkt auf die Bühne zu schicken: 2009 erlebte die Theaterszene deswegen eine intensive Debatte, die unter anderem dazu führte, dass manche Theater jetzt Schauspieler mit Migrationshintergrund beschäftigen.“

Hier können Sie den kompletten Artikel im Tagesanzeiger nachlesen. Er hat durchaus Unterhaltungswert!

Freizügigkeit – eine der vier Grundfreiheiten der EU


Freizügigkeit – eine der vier Grundfreiheiten der EU. Fundsache! Gerhard Bauer erklärt die Freizügigkeit in der EU in einem lesenswerten Aufsatz.

Leseprobe:

„Ja, was ist dennn diese Freizügigkeit? Sie ist nichts anderes, als die Freiheit zum Nomadentum, dorthin zu ziehen, wo die fettesten Wiesen abzugrasen sind und jetzt kommt das Wesentliche; daher auch die Unverzichtbarkeit auf diese Grundfreiheit, die letztendlich Zwang bedeutet; potentielle Arbeitnehmer, auch Lohnsklaven genannt, sind verpflichtet sich den Wanderungsbewegungen und dem Standortverhalten des großen Geldes, auch Investoren oder Märkte genannt, anzupassen und diesen zu folgen. Echtes Unternehmertum nomadisiert nicht.“

„Eine schöne “Freiheit” diese Freizügigkeit. Noch mehr solcher “Freiheiten” und es ist gar nicht mehr zum Aushalten. Wie wenig diese Freizügigkeit innerhalb der Deutschen als Freiheit angesehen wird, ist am heftigen, medialen Trommelfeuer zu erkennen. An der Stärke des medialen Trommelfeuers ist die Stärke der eigenen Stellungen zu erkennen. Wozu sonst dieser Aufwand?“

Es lohnt sich also mal wieder mal bei Gerhard Bauer anzuklicken!

Freihandelsabkommen mit den USA: Brauchen wir Chlorhühner?


Wir glauben, daß die Amis auch mal eine deutliche Sprache verdient haben (vorausgesetzt unsere maßgebenden Politiker trauen sich überhaupt ihren Mund aufzumachen). „Liebe Amerikaner, esst eure Chlorhühner, genveränderten Lebensmittel und geklonten Rindersteaks, aber verschont uns damit. Das ist Lebensmittelschrott. Wir wollen das nicht. Basta!“ Der Deutschlandfunk berichtet ausnahmsweise, es kommt sehr selten vor, mal informativ über das Thema Freihandelsabkommen mit den USA.

Deutschlandfunk (Zitat):

Die meisten Amerikaner haben – ganz anders als viele Europäer – kein Problem mit genveränderten Lebensmitteln. Wichtig ist für den amerikanischen Markt: Sie müssen billig sein und gut aussehen.

„Die EU müsste mit Wachstumshormonen behandelte Rinder akzeptieren und Geflügel, das durch Medikamente verändert wird. Europa müsste seine Standards senken, mit Antibiotika versetzte Lebensmittel auf seinen Markt lassen“.

Ein weiteres Problem ist das Klonen von Tieren, – in den USA gängige Praxis. Einige europäische Züchter verwenden das Sperma geklonter US-Turbo-Rinder. Das Fleisch ihrer Nachfahren könnte auch in deutschen Supermärkten liegen, ohne Kennzeichnung.

Hier können Sie den kompletten Text im Deutschlandfunk nachlesen oder auch nachhören!

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