Kategorie Idiotismus: Fundraising gegen Rechts


Unser Kartonkasten mit Karten der Ideologie des Idiotismus füllt sich. Aber irgendwie beschleicht uns das Gefühl, daß wir selbst was falsch machen, denn auch wir, unser Gesprächskreis „Runder Tisch DGF“, könnten doch Staatsmittel anfordern, weil wir die Graswurzeldemokratie geradezu perfekt leben. Und sind deshalb immer auf der richtigen Seite.

Es gibt ja nach der Definition unserer Regierung nur Demokraten, die allesamt miteinander können, und die Antidemokraten, und die können nur rechts sein, weil sie damit auch böse sind. Das Böse bekämpft man deshalb mit Fundraising, im Kapitalismus bedeutet das, Kapital beschaffen und Spenden erbetteln. Dazu gibt es bundesweit Beispiele, gut  vernetzt, das Plagiat ist ausdrücklich erwünscht, oder gar Trainingsveranstaltung, wie man an die Knete der Steuerzahler rankommt (seit Jahren wird das scheinbar schon in Köln praktiziert) .

Die Bundeszentrale für politische Bildung, eine Einrichtung der Regierung, gibt dazu dies Anleitung heraus. Sie nennen sie, Dossier Akquisos, Fördermittel und Fundraising für die politische Bildung!  Eine Anleitung, wie man an nahezu unerschöpflichen Mittel gelangt.

„bpp“ nennt ein Beispiel, wie es gehen kann,  „warme Akquise bei Bekannten ist immer erfolgreich!“ (Zitat wörtlich):

Neben der Akquise von Fördermitteln durch Projektanträge ist die Spendenakquise ein wesentliches weiteres Feld für die mögliche Projektunterstützung. Besonders lokale Projekte und kleinere Initiativen können hier über die direkte Ansprache ihrer Bekannten, ihrer Freunde/-innen oder Arbeitskollegen/-innen eine relevante Summe akquirieren.

Ein Beispiel: Für das Projekt „Demokratisch Lernen“ braucht die Initiative „Wir im Kiez“ 3.000 Euro. 2.000 Euro erhält sie über den Lokalen Aktionsplan. Um die noch offenen 1.000 Euro zu akquirieren wird eine Soli-Party organisiert. Das Ergebnis: Die Initiative kam in die lokalen Medien (bevor das Projekt überhaupt begonnen hat), es waren 350 Gäste bei der Party und es gab sogar noch einen „Überschuss“ von 130 Euro.

Suchen Sie beim direkten Fundraising Kontakte, die Sie bereits kennen. Untersuchungen zeigen, dass die „warme“ Akquise bei Bekannten signifikant erfolgreicher ist, als die „Kaltakquise“. Und Sie können sich besser „einüben“.

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