Archive for 26. Februar 2014

FDP Narrenhochburg Dingolfing oder was haben FDP Dingolfing und FDP Kiel gemeinsam?


Endlich kommt Bewegung in den müden Kommunalwahlkampf in Niederbayern. Aber warum stellen wir diese Frage in der Überschrift zu diesem Text?

Die FDP Größe Kubicki beehrt den FDP Kreisverband DGF mit einer Rede zum Aschermittwoch. Kubicki

Der kommt bekanntlich aus Kiel! Aufregend an dieser Geschichte ist aber, daß dieser Herr Kubicki ohne Unterlass vor der Wahl rechtspopulistischer Parolen warnt, damit meint er die neue Partei AfD. Solche Konkurrenz mag er überhaupt nicht, denn es geht schlicht weg um das politischen Überleben seiner Partei. Der einladende Kreisverband Dingolfing sieht das aber ganz anders, er bietet allerlei „Rechten“ und „Rechtspopulisten“ auf seiner Kreistagsliste Platz. Bei solchen Artikeln im heutigen Dingolfinger Anzeiger fragt man sich unwillkürlich, will die FDP die AfD oder umgekehrt die AfD die FDP übernehmen. Auch die große Schnarrenberger oder der Jungstar der Liberalen, Lindner, warnt davor mit den Schmuddelkindern am „rechten Rand“ zu spielen. Ja, das ist noch nicht alles, am 2. Platz der FDP Liste kandidiert ein Kreisrat, der mit besonders markigen Sprüchen über die Republikaner Kreisrat wurde und diese bei jeder Gelegenheit noch rechts überholen wollte. Lieber Kubicki, Du kommst in Dingolfing in schweres Wasser, hier bläst ein anderer Wind als dort oben an der Ostseeküste. Vielleicht klärt uns aber Kubicki auf, warum wir in Dingolfing trotzdem die FDP wählen sollen? Übrigens, auch die Reps kandidieren zum Kreistag. Deren Sprecher meint, wählt besser uns, denn wir sind wirklich das populistische Original, wir stehen locker dazu, außerdem spricht auf unserer Aschermittwochveranstaltung ein bekannter FPÖ ler.

fdpafd 2014 Heute im Dingolfinger Anzeiger.

Wir wollen aber nicht verhehlen, daß die hiesigen Akteure, quer durch alle Parteien, bereits auch Gesprächsteilnehmer an unserem „Runden Tisch DGF“ waren oder noch fleißig sind.  Es kann zukünftig noch lustiger werden, aber spannend ist das allemal.

Sperrklausel zur EU Wahl gefallen, FDP hat Glück gehabt!


Welch ein Massel für die FDP, braucht sie jetzt zur Europawahl nicht mehr die von ihr selbst mit den anderen Blockparteien beschlossene verfassungswidrige 3 % Klausel zu fürchten. Darunter wird es für die Liberalen wohl noch für zwei oder drei Europaabgeordnete reichen. Schon ereifert man sich aber, daß auch „rechte“ Parteien, allen voran die NPD oder auch die Reps, jetzt ins EU-Parlament einziehen könnten. Na und, eine Handvoll nonkonformer Abgeordneten in Straßburg, wen schadet das? Dem Steuerzahler denkt auch der ein oder andere Leser unserer Seiten. Aber im Ernst, die falsche Doktoren der FDP, Koch-Mehrin und Chatzimarkakis, oder der Todesfahrer Alvaro sind wahrlich kein Ruhmesblatt für das EU-Parlament, je mehr also von den Abgeordneten der deutschen Blockparteien durch Vertreter kleinerer Parteien ausgetauscht werden, um so besser. Schulz, SPD, und Brok, CDU, schreien jetzt Feuer und Mordio. Na und, sagen wir nochmals, endlich haben die 40 %  Nichtwähler eine Alternative, ihre Stimme geht nicht mehr verloren, sie können so wählen wie sie wollen. Ohne Respekt vor den alten Europaabgeordneten rufen wir dem Wähler zu, sorgt mal dafür, daß andere an den Futtertrog der EU gelangen. Union, SPD, FDP, Grüne und Linke haben sich in den warmen Sesseln in Straßburg und Brüssel überfressen, haben schon Schwielen am Allerwertesten. Erlöst sie von dieser Qual . Der linksliberale Tagesspiegel zum Thema mit interessanten Leserzuschriften.

Edathygate: Der Skandal um diese SPD Größe und diesen Aufklärer scheint wieder aus den Schlagzeilen zu verschwinden


#Edathygate? Bedeutet wiederfindbar im Kurznachrichtenportal Twitter, das nur zur Erklärung für die, die mit dieser Sprache nichts anfangen können. Wir mögen das auch nicht, aber im Zeitalter von Twitter und Co. muß man hin und wieder darauf zurückgreifen. Außerdem betreiben wir ja auch unser Kurznachrichtenportal VilstalAber da es unser Anspruch ist, mehr zu informieren, als es die veröffentlichte Meinung zulässt, empfehlen wir hier noch zwei Beiträge, die den Fall Edathy noch aus einer anderen Sicht beleuchten. Journalistenwatch: Edathy, der gestürzte Scharfrichter! und blu-News: Ich kaufs nicht!