Ukraine, Russland, Deutschland, was sind unsere Interessen? Deutsche Linke und Rechte verbündet gegen den Westen?


Da finden wir heute einen hochinteressanten Artikel bei „WiWo„, der auf einigen Seiten die Haltung der Linken und die der AfD zum Konflikt um die Ukraine ganz massiv kritisiert.

Da ist der differenzierte Blick zu Putins Reich durchaus mal angebracht, zumindest was in Ansätzen dort erkennbar ist. Die Linke will genau die Zerstörung unserer Nation, deswegen benutzen sie ja das Schießen aus dem Hinterhalt, „anti“ Faschismus als immer wieder aufgewärmter Kampfbegriff, der feige Sniper aus sicherer Deckung. Sie wollen die Änderung der Verhältnisse in Deutschland, je weniger Deutschland je besser, das ist die Methode einer Wagenknecht und eines Gysi. Der gegenderte Multikulti-Mensch, schwul oder nicht, egal, muß auch sein? Genau das will die Linke ebenso intensiv! Soll das die Zukunft unserer Kinder, Enkelkinder sein? Denken wir bereits heute an ihre Zukunft. Das was die Linke in Deutschland will, genau diese Entwicklung will Putin in Russland verhindern.

Gegen die Linke steht der Patriotismus, der gelebt werden muß. Der auch ganz konkret fragt, ist eine gute Zusammenarbeit mit Russland im deutschen Interesse ja oder nein. Die politische Sitzordnung hat allenfalls für die Schwielen am Hintern der heutigen „politischen Elite“ noch eine Bedeutung. Auch das Geschrei, daß „Neonazis“ die Ukraine übernommen haben, ist billige Propaganda, die nur ablenken soll. Gar die NPD auf die Barrikaden des Maidan zu transportieren, ist dumm und abwegig, aber deutsche Obertrottel glauben diesen Mist sogar. Man braucht nur bei den Nationaldemokraten nachzuschauen, auch die sehen allein unsere Interessen bei Russland und nicht bei der jetzigen Regierung in der Ukraine. Deshalb verweisen wir nochmals auf den gestrigen Aufsatz von Gerhard Bauer .

Unsere Leser, unsere Gesprächsteilnehmer, bitten wir immer wieder, lest ruhig solche Geschichten, wie sie uns „Wiwo“ und andere anbieten, man wird aber schlauer, wenn man Satz für Satz kritisch hinterfragt.

Wenn jetzt gegen einzelne russische Politiker, darunter auch normale Duma-Abgeordnete, Sanktionen  im Westen verhängt werden, fragen wir die handelnden Politiker, warum kommen eigentlich die Oligarchen, die ganz großen Verbrecher, die Milliardäre, ungeschoren davon? Hier und auch noch dieses Beispiel !

2 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 24. März 2014 at 9:17

    In diesem Artikel in der WiWo wechseln sich Paranoia (= Wahnsinn) und Idiotie (= Schwachsinn) in einer derart atemberaubenden Geschwindigkeit ab, daß man den Eindruck gewinnt, der Autor dieses Artikels, Dieter Schnaas, wolle sich beim Drehen im Hamsterrad selber überholen. Bei seinem Versuch, die mittlerweile mehr und mehr in sich zusammenstürzenden Lügengebäude der „westlichen“ Propaganda noch irgendwie mit bloßen Händen zusammenzuhalten, hat er sich auf schon fast mitleiderregende Weise völlig um den Verstand geschrieben.

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  2. Posted by Suum Cuique on 23. März 2014 at 18:07

    „Gegen die Linke steht der Patriotismus, der gelebt werden muß. Der auch ganz konkret fragt, ist eine gute Zusammenarbeit mit Russland im deutschen Interesse ja oder nein.“

    – Nicht nur im deutschen, sondern im Interesse ganz Mittel- und Osteuropas ist eine gute Zusammenarbeit eine wahre Überlebensfrage.
    Eine der wesentlichen tieferen Ursachen für die Kriege des 20. Jahrhunderts war der Krimkrieg (1853-1856). Die westlichen Alliierten traten in ihm erstmals in politischer Zusammenarbeit in Erscheinung – als Koalition zwischen Großbritannien, Frankreich, dem Osmanischen Reich und dem Königreich Sardinien. Die Haltung der Deutschen wurde von Seiten der russischen Diplomatie an der wankelmütigen, und von Rußland mit Blick auf 1848 undankbaren, Politik Österreich-Ungarns festgemacht. Dieser russische Vertrauensverlust war bis 1914 trotz aller politischen Bemühungen Bismarcks und seiner Nachfolger nicht reparabel. Für Mitteleuropa mit katastrophalen Folgen.
    Seite an Seite mit den Alliierten im Krimkrieg stand das patriotische Polen. Die politische Bedeutung dieses Umstandes dürfte wohl jedem klar sein. Noch heute bildet die polnische Kolonie in Istanbul – vor allem im Istanbuler Stadtteil Beykoz – eine gesellschaftlich wichtige und einflußreiche Bevölkerungsgruppe. Polonez (polnisch: Adampol) in der Türkei, in Deutschland kaum bekannt, aber für die polnische und türkische Interessenlage im EU-Europa von besonderem Symbolwert.

    Man kann sagen, der Gedanke der EU als Rußland an die Seite drängende und Deutschland neutralisierende Kraft wurde im Krimkrieg des 19. Jahrhunderts geboren.
    Was sich hieraus politisch für die Gegenwart ableiten läßt, dürfte wohl jedem klar sein.

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