Uranus: Jubelrassisten


Leserkommentare sind uns genau so viel wert, wie der Beitrag auf dieser Seite, den sie zustimmen oder auch kritisieren wollen. Den Text den wir aber von Uranus gestern erhielten, setzen wir heute nochmals auf die erste Seite!

Es stimmt zuversichtlich zu sehen, daß die Jubelrassisten zunehmend Haltung und Orientierung verlieren. Die scheinen tatsächlich nicht zu bemerken, wie sie sich selbst in aller Öffentlichkeit als die Oberklasse aller Rassisten darstellen. Zum Beispiel auf der Seite no-nazi.net. Dort erklären die Potentaten der Rassismusbekämpfung genau, was Rassismus ausmacht: Rassismus betone nicht die individuelle Andersartigkeit, sondern eben eine verallgemeinernde, gruppenbezogene Andersartigkeit. Und das kann zu Stereotypen und Vorurteilen führen. Ach was!

Da verweigert zum Beispiel ein Gastwirt in Nürnberg die Vermietung seiner Räume für Veranstaltungen der AfD. Aber nicht etwa, weil dem Gastwirt die individuelle Andersartigkeit einer Beatrix von Storch gerade nicht paßt, sondern weil sie führendes Mitglied einer ganz schlimmen Partei ist, die mit ihrem unerträglichen Rechtpopulismus eine ziemlich üble, verallgemeinernde, gruppenbezogene Andersartigkeit verkörpert. Hallo? Aufwachen! Hier hat sich ein Gastwirt aber ziemlich heftig als ein Rassist der Oberklasse geoutet. Was machen wir mit diesem Kerl? Nach dem Ratschlag der no-nazi Potentaten sollten wir uns einmischen und dem aber mal gehörig bescheid sagen und deutlich klarstellen, wo der Bartel den Most holt. Muß man denn wirklich Jedem fünfzig Mal erklären, daß Vielfalt eine Bereicherung und kein Rassismus ist.

Oder ein Beispiel aus deutschen Universitäten: Da werden im Rahmen des mit reichlich Fördergeldern (= Steuergeldern) ausgestatteten ProfessorInnenprogramms speziell zu diesem Zweck geschaffene Professuren nur mit Frauen besetzt. Aber nicht etwa, weil ein Mann in seiner beispiellosen individuellen Andersartigkeit für die Besetzung der Professur nicht geeignet gewesen wäre. Nein, sondern weil Frauen weiblich sind und deshalb über das erforderliche Alleinstellungsmerkmal verfügen, das die verallgemeinernde, gruppenbezogene Andersartigkeit besonders herausstellt. Hoppla! Das würde ja deuten, daß… ääh, ja daß wir es hier schon wieder mit reinstem Rassismus der Oberklasse zu tun haben. Aber hallo! Quasi ein sich selbst erzeugender Rassismus? Und das an vielen deutschen Universitäten, den Hochburgen der Bildung? Das ist der Hammer!

Die Ideologie des Idiotismus dreht sich jeden Tag schneller um sich selbst und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich die unnützen, und mit ihnen auch die nützlichen Idioten aufgrund der gewaltigen Fliehkräfte aus der Bahn katapultieren.

2 responses to this post.

  1. Posted by wana on 22. April 2014 at 18:53

    Der größte Rassismus, der jemals erschaffen wurde, ist der MulltiRassismus der
    die Völker(Rassen?Ethnien?) versucht zu einer Einheit zu verschmelzen, zu einen
    Einheitsbrei,den die Natur (Gott?) nicht vorgesehen hat,den es gibt keine Einheitsmenschen, es gibt nur Völker(Rassen). Weiß schwarz gelb und die Mischungen
    der 3 Menschenrassen (Ethnien), die daraus entstanden sind.

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  2. Posted by biersauer on 18. April 2014 at 11:54

    Es ist eben der Rassismus der Antirassisten, welcher vom gewöhnlichen Tagesrassismus so gewaltig abhebt, dass es dieser Antrassisten bedarf.
    Es ist das Selnbstbewusssein dieser Edlen, welche also sagen können : was Rassismus ist bestimmen wir!

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