Hofnarren


Hofnarren. Fundsache bei Eulenfurz. Wollen wir tatsächlich ein Europa der Narren? Wer das nicht will, der muß zur EU-Wahl mit seiner Stimme diese Entwicklung stoppen. Es ist vielleicht unsere letzte Chance.

6 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 15. Mai 2014 at 21:27

    Mit welch rassistischen und sexistischen Ideen und Verlautbarungen die Grünen Narren auf Stimmenfang gehen, wird wieder einmal in einem hervorragenden Beitrag auf dem sciencefiles Blog durchleuchtet.

    http://sciencefiles.org/2014/05/15/grune-fehlschlusse-gegen-rechte-parolen/

    Die abschließende Frage des Autors Michael Klein trifft exakt ins Schwarze: Sind die Grünen tatsächlich so dumm, wie sie sich selbst darstellen oder halten sie ihre Wähler für so dumm, auf die kleinbürgerlich-grünpopulistischen Parolen hereinzufallen? Wahrscheinlich beides.

    Zwar wird durch die Wahl des Europäischen Parlamentes der erbärmliche Schwachsinn kaum vermindert, der sich von der EU ausgehend über die Menschheit ergießt. Dennoch halte ich es für richtig und wichtig, die Propagandastrategien, derer sich die politischen Blockparteien bedienen, zu studieren und daraus zu lernen. Wer den Politschwachsinn zu durchschauen lernt, ist nicht mehr so leicht manipulierbar. Außerdem hat die Wahl einer „rechten“ Partei (im Doppelsinn) einen ganz praktischen Effekt: Das kostet die etablierten Blockparteien ganz konkret Sitze und Einkommen und verringert ihre Wahlkampfkostenerstattung.

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  2. Posted by Suum Cuique on 15. Mai 2014 at 15:04

    Europa ist ein Kontinent der Narren! Wer das nicht will, der muß mit seiner Stimme diese Entwicklung stoppen? Mit seiner StimmABGABE gegen etwas zwitschern, das seit mehr als einem Jahrhundert die Geschicke der europäischen Völker mit elementarer Wucht bestimmt? Nachtigall, ick hör dir trapsen.

    Europa ist ein kleiner Kontinent. Kleinlich, hadernd, neidvoll, ausbeutend, verlogen. Vor hundertundeinem Jahr wurde ein Krieg beendet und ein noch größerer, noch sehr viel größerer vor hundert Jahren begonnen, ein Krieg, der alle Kriege endet – und bis heute nicht wirklich geendet hat..

    Die UN ist wie die EU und die BRD ein System permanenten Kriegszustandes im wesentlichen gegen Deutschland. Die „Einbindung“ Deutschlands in dieses System schafft in steter Regelmäßigkeit nun ein „Versailles“ nach dem anderen, ohne daß allzusehr geschossen werden muß; die Kriegführung hat sich aufs Psychologische verlagert – und da steht Deutschland weiterhin unter Dauerbombardement.

    Frieden und soziale Ausgewogenheit in Europa?
    Im mächtig aufstrebenden Deutschland vor hundert Jahren versuchte sie ein deutscher Kaiser als einer von wenigen in Europa zu verwirklichen. Er und sein Land bekamen dafür Europas Kriegslüsternheit, Rachsucht und Infamie in einem Maße zu spüren, die nun nach einem Jahrhundert das physische Ende dieser Nation absehbar werden läßt.

    Frieden und Versöhnung?
    Vor über vierzig Jahren begann ein bundesrepublikanischer Kanzler, der sich „Willy Brandt“ nannte, seine „Versöhnungspolitik“, die alle antideutschen Ressentiments der Europäer bis auf den heutigen Tag mit stetig wachsender Intensität am köcheln hält. Von Verständnis, Versöhnung oder gar Achtung gegenüber den Deutschen keine Spur. Europa hat sich auf einen Feind geeinigt, der in der Mitte Europas sitzt, alles was man ihm auferlegt als rechtens anerkennt – und zahlt.
    Eine politische Narretei mit der die Namen der bedeutendsten Repräsentanten der Demokratie verknüpft sind.
    Und aus dieser Demokratie ist das Europäische Parlament hervorgegangen, in dem die Deutschen sogar mit neunundneunzig Abgeordneten vertreten sein dürfen. Keine Rechte, nicht einmal wirklich Frieden hat man ihnen gewährt, aber sie dürfen sich neunundneunzig Hintern als Füllungen für die Abgeordnetensessel erkiesen. Sechzig Millionen Deutschen werden elementarste völkerrechtliche Ansprüche verwehrt, aber neunundneunzig deutsche Ärsche haben einen festen Platz in Europa, ist doch toll,

    Unsere letzte Chance?
    Ist wohl kaum irgendwelche Pseudomitbestimmung in der EU. Europa besteht nicht nur aus den Narren einer politischen Nomenklatura. Wer wirklich für sein Land etwas tun will, der muß erst einmal selbst Verständnis für seine Geschichte und Gegenwart aufbringen, der muß versuchen, in den Dialog mit seinen Landsleuten und den Menschen anderer Völker in Europa zu treten, frei von aller Reedukation, der muß als DEUTSCHER Europäer sein – dann gibt es auch eine wirkliche Chance. Der Schreiber dieser Zeilen hat es versucht – und es funktioniert. Sechzig Millionen andere Deutsche können das auch. Ist besser und wirkungsvoller als alles Kreuzchenmachen.

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    • Lieber S.C. man kann und darf es sogar so sehen, erst recht auf unserer Meinungsseite. Dennoch muß man dagegenhalten, wo es nur geht, denn die Migrantengesellschaft tauscht die deutsche aus, und die Beschleunigung nimmt rasend schnell zu (Sie haben das ja in Hamburg direkt vor Ihrer Tür). Also wenn wir das deutsche Volk erhalten wollen, dann muß man die Möglichkeiten nutzen, die noch vorhanden sind. Auch wenn es wenig bewirkt, allemal ist es besser einen Sozialdemokraten durch einen Nationaldemokraten, einen CSUler durch einen Republikaner oder einen CDU Europaabgeordneten durch die AfD Kandidatin von Storch zu ersetzen. Das ist nun nicht die Meinung von allen Gesprächsteilnehmern des „Runden Tisches DGF“, aber die, von dem diese Antwort stammt.

      Mit freundlichen Grüßen
      J. H.

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      • Posted by Suum Cuique on 15. Mai 2014 at 18:30

        Stimme abgeben, sich selbstzufrieden in dem Bewußtsein, die „richtige“ Partei gewählt zu haben, sich dann zurücklehnen – und das war’s?

        Lieber J.H., die Beschränkung auf eine ideologische Struktur, denn nichts anderes bietet diese Parteien-Demokratie, ist ein bißchen wenig. Der Schreiber dieser Zeilen wüßte beim besten Willen keine bundesrepublikanische Partei, der er seine Stimme „schenken“ möchte. Die Demokratie hat es geschafft, komplexe Themenpakete zu handlichen ideologischen Begriffen zu schnüren: rechts, mittig, links, sozialistisch, liberal, konservativ, zukunftsorientiert, rückwärtsgewandt, ewiggestrig bis hin zu banalsten Sentimentalitäten. Nichts läßt sie aus, um den Wähler mit einer zähen Phrasenmasse einzuschleimen. Dinge wie Vernunft, Moral und Verantwortung versteht sie jedoch nicht in einen logischen Kontext zu stellen, und aus dessen Ableitungen eine überzeugende Politik zu machen. Unter diesem Aspekt betrachtet, wird der Wähler geradezu gedemütigt. Der Wähler jedoch verdrängt dies tunlichst aus seinem Bewußtsein. Und dies macht ihn dann zum „Gewohnheitswähler“, dessen Stimme die etablierten Parteien damit gewiß sein können.
        Wahlen im bundesrepublikanischen Sinne werden sozusagen in einem gut gesicherten Labor mit Unterdruck veranstaltet. Es gelangt aus dem Raum nichts hinaus – und nichts hinein. Alles bleibt steril und klinisch rein. Ein für die Politik adaptiertes technisches Vorbild.
        Etwas anderes sind dann die labortechnischen Ergebnisse dieser Demokratie. In Deutschland ist der Schreiber dieser Zeilen auf sehr viel Elend, Ungerechtigkeit, ja geradezu auf Schändung des Rechts durch diesen Staat gestoßen. Keine, aber auch wirklich keine bundesrepublikanische Partei ist bestrebt, geschweige denn in der Lage, Abhilfe zu schaffen. Das macht jeden Akt der Stimmabgabe zur Selbstverhöhnung. Das sollte man sich nicht antun, nur um ein paar Mandate auszutauschen und die derzeitigen Mandatsträger zu ärgern. Das ist kindisch – und ändern läßt sich in diesem System sowieso nichts – Unterdruck.

        Mit besten Grüßen nach Niederbayern
        S.C.

    • Werter S. C.,
      im Wesentlichen haben sie vollkommen recht. Wo ich allerdings widerspreche, ist die Stimmabgabe, der Gang zur Urne.
      Man kann auch zu Urne gehen, mit dem vollen Bewusstsein, dass sich das Wesentliche nicht ändern wird, man aber trotzdem Widersprüche innerhalb des Systems aussnutzen kann.
      Wählen oder nichtwählen ist mehr eine Glaubensfrage, der eine sieht eine Möglichkeit ein Steinchen ins Getriebe der gutgeschmierten (im doppelten Sinne verstanden) Maschinerie zu bringen, der andere sieht in Totalverweigerung den Ausdruck seines Widerstandes.
      Was aber bringt die Totalverweigerung? Nichts, im Prinzip doch noch weniger als das Kreuzchen, das man ansonsten nur Analphabeten zugesteht, auf einem Zettel, mit dem er Vollmacht und Legitimation erteilt.
      Nichtwählen wäre dann sinnvoll und vollkommen richtig, würden die Nichtwähler gezählt und gewertet, wenn auch wiederum nur innerhalb des Systems. Würden Abgeordnetenplätze dann nicht besetzt und blieben die Stühle somit leer. Dann wäre es sinnvoll. Aber wiederum nur innerhalb des Systems.
      Welche Wege des Widerstandes schlagen Sie vor?
      Viele Grüße in den Norden
      Gerhard Bauer

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      • Posted by Suum Cuique on 16. Mai 2014 at 15:48

        Verehrter Herr Bauer, lieber J.H., lieber Uranus,

        Sie haben durchaus nachvollziehbare und berechtigte Argumente FÜR die Wahlteilnahme aufgeführt.
        Nur vergesse man nicht, daß es das „Miliöh“ ist, das letztendlich auch die Einstellung zu Wahlen prägt.

        Seinen Lebensmittelpunkt hat der Schreiber dieser Zeilen in einem Land, das mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern sechs Abgeordnete ins EU-Parlament entsendet. Gegenwärtig ist unter diesen sechs Mandatsträgern nur ein einziger sozialdemokratisch orientiert. Eine Stimmabgabe, die man ethisch vor sich selbst rechtfertigen kann, ist hier nicht schwer. Die Frage des Wählens wäre hier eindeutig mit ja zu beantworten.

        Nun hat sich der Schreiber dieser Zeilen jedoch noch nicht von seinem BRD-Pass verabschiedet und demgemäß eine bundesrepublikanische Wahlaufforderung erhalten. Er lebt in der Bundesrepublik in einer Stadt, deren Einwohnerzahl höher ist als die seines geliebten Landes. Im Gegensatz zu seinem als Wahlvaterland empfundenen Lande, hat in dieser Stadt nur eine relative Minderheit der Einwohner wirkliche parlamentarische Fürsprecher. Die Sorgen und Nöte der meisten Menschen dieser Stadt und des umgebenden Landes kümmern hier kaum einen. Man ist nicht ein Volk, man ist nicht eine Gesellschaft – man lebt hier in „Ghettos“ aneinander vorbei.
        Zilles „Miliöh“ hat zwar längst aufgehört zu existieren, nicht jedoch das Milieu eines Max Liebermann:

        Just an jenem Ort, den das wunderbare Gemälde darstellt, dem Restaurant ‚Jacob‘, praktisch unverändert in der Gegenwart, in Nienstedten, vor den Toren der eigentlichen Millionenstadt, war im letzten Jahr Sarah Wagenknecht von den neokommunistischen LINKEN anläßlich eines Empfangs zu Gast. Eine charmante Frau im Gespräch mit sich weltoffen zeigendem Großbürgertum. Frau Wagenknecht gab dabei der Hoffnung Ausdruck, daß zukünftig viele der Anwesenden ihrer Partei ihre Stimme geben. Und intellektuell betrachtet, unter dem Aspekt, was die anderen Parteien so zu bieten haben, ist diese Hoffnung garnicht einmal so abwegig.
        Rund drei Kilometer weiter westlich von diesem Ort gibt es eine Straße, die heißt „Kösterbergstraße“. Sie führt auf einem Geesthang, dem „Falkenstein“ oberhalb des großen Stroms entlang, der diese Stadt im Guten wie im Bösen prägt, und besitzt für bundesrepublikanische Verhältnisse sehr eindrucksvolle Anwesen. Wer hier lebt, ist Einkommensmillionär. Aber das ist nicht das Besondere an dieser Straße. Ihre Besonderheit besteht darin, in dieser Straße werden NIE Wahlplakate aufgestellt. Man braucht hier keine Wahlwerbung, man steht über diesem Wahlzirkus. Der Hofnarren Narreteien sind ausschließlich für das gemeine Volk gedacht…

        Und das, lieber Herr Bauer, soll Ihre Frage beantworten, welche Wege des Widerstandes sich eröffnen: Sich nicht mit dem Zukreuzekriechen durch Kreuzchenmachen abspeisen lassen, sondern aktiv – und möglichst erfahrungs- und kenntnisreich – sich in die Öffentlichkeit einbringen: Im Internet, an „Runden Tischen“, in Vereinen, im freiwilligen Dienst an der Gesellschaft. Netzwerke knüpfen, diesen Staat, wo immer es geht, auf unideologische Weise infrage stellen. Und stets darauf bedacht sein, Nachdenklichkeit nicht zuletzt auch bei den erklärten Anhängern etablierter Parteien zu erzeugen, denn sie sind nicht unsere Gegner, sondern unsere Landsleute. Und so können die Wahlen uns als Deutsche dann getrost „am Arsch vorbeigehen“. Wir schaffen stattdessen die Gestaltung unserer Lebensgrundlagen und damit unseres Landes von innen heraus. Die Einkommensoberschicht der BRD hat das im Rahmen ihrer Interessen schon immer praktiziert. Man muß es ihr nur nachmachen.

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