Die Angst des politischen Milieus vor einem aufkommenden deutschen Patriotismus


Es wird mit Wut aus allen Rohren geschossen, alle Register der Lüge und Verleumdungen werden gezogen, um zu dieser EU-Wahl Patrioten im Europaparlament zu verhindern. Dazu passt auch dieser hinterhältige Artikel, der sich „konservativ“ gebenden Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ. Mit Hohn und Spott schlagen sich die Redakteure dieser Zeitung auf die Seite der Krawallmacher, der Gewalttäter, der wahren Faschisten, die in Frankfurt eine Veranstaltung der AfD mit ihrem Sprecher Henkel gewaltsam verhindern wollten. FAZ: Wahlkampf unter Polizeischutz! . Wir erinnern an ähnliches Vorgehen gegen die Nationaldemokraten, NPD, 1968 bis 1969. Diese nationalkonservative Partei (zumindest damals war sie das noch) saß in Westdeutschland in fast allen Landtagen und setzte zum Sprung in den Bundestag an. Genau solche Szenen, wie bei der AfD, spielten sich auch in Frankfurt und überall in der Bundesrepublik ab. In den achtziger Jahren waren es die Republikaner, die mit einem zweistelligen Ergebnis den Landtag von Baden-Württemberg eroberten und mit 7 %  ins Europaparlament einzogen.  Diffamierungen, Denunzieren und Verfolgung von Mitgliedern im öffentlichen Dienst waren an der Tagesordnung, was bis heute anhält. Agents Provocateurs wurden zur Zerstörung in beide Parteien eingeschleust, um sie auch vom Inneren zu zerstören. Diese Agenten des Staates werden dann, am Beispiel der NPD, sogar dazu benutzt, um diese Partei möglicherweise auch noch zu verbieten. Demokratie oder Rechtsstaat hin oder her, der „wehrhaften, guten“ Elite ist jedes Mittel recht, um an der Macht zu bleiben. Jetzt ist die AfD das Zielobjekt, da haben auch die Unionsparteien, und eben solche Gazetten wie die FAZ, keinerlei Hemmungen, gemeinsame Sache mit der Antifa, der Linken, den Grünen und ähnlichen politischen Gruppen zu machen. Selbst Lehrer, DGB und öffentliche Einrichtungen haben keine Skrupel für ihren Antifa-Kampf sogar unsere Kinder zu einzuspannen. 

PolitischeKinderInstrumentalisierung

Interessanter als der FAZ Artikel sind die Beiträge der Leser (wie lange dürfen die das noch oder sind auch die schon gefiltert?). Einen möchten wir hier zitieren: „Antifa“ und Schlägertrupps besorgen das Geschäft der Kramp-Karrenbauers & Co, die sich natürlich selbst die Hände nicht schmutzig machen dürfen.

8 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 20. Mai 2014 at 14:10

    „Patriotisch“, das ist auch so ein Begriff, um sich im ideologischen Käfig der Demokratie zu orientieren. Geschaffen wurde er in der Französischen Revolution. Da standen dann Patrioten gegen Royalisten – Linke gegen Rechte. Mit dem sich im Sozialismus entwickelnden „Internationalismus“ fanden die Linken den Begriff „Patriotismus“ auf einmal ziemlich ausgelatscht und überließen ihn großzügigerweise den Bürgerlicheren, denen sie damit gleichzeitig auch ein Operettenstaats-Weltbild andichten konnten.
    Wie die Kunstform der Operette, so gerät auch der Operettenstaat langsam in Vergessenheit. Die lustigen Witwen unserer Tage treffen sich zum Kaffeekränzchen bei der Kanzlerin. Bei solcherlei Runden hat das Bürgertum den noch weiter verbrauchten Begriff des Patriotismus seinerseits weitergereicht ans Helotentum. Und das sieht dann so aus:

    So gelangte dann der Patriotismus vom Kopf über die säbelführende Hand zu den balltretenden Füßen.

    Patriotismus leitet sich über das italienische „Patria“ vom griechischen „πατριά“ ab, und der Begriff bezieht sich auf die Herkunft, die Familie, die Heimat, das Land der Väter, das einen durch Arbeit und Fleiß nährt. Nichts davon kann man auf die real existierende Bundesrepublik beziehen.
    Wahrer Patriotismus, d. h. die Vaterlandsliebe, hat nichts mit ideologischen Grabenkämpfen zu tun; sie ist viel mehr das Einssein mit dem Land und seinen Menschen, mit dem Boden, dem Geist und den existenziellen Möglichkeiten, die ein Land bietet. Geistige und materielle Geborgenheit in etwas finden, das sich von Generation zu Generation weitergeben, gestalten und entwickeln läßt, damit verbindet sich Vaterlandsliebe – ganz unideologisch. Leider ist es sehr lange her, daß die Deutschen in diesem Sinne ein Vaterland hatten. Hier muß etwas wiedererweckt werden – und das kann man nicht im Rahmen von Parteipolitik schaffen.

    Liken

    Antworten

    • …….Patriotismus leitet sich über das italienische “Patria” vom griechischen “πατριά” ab, und der Begriff bezieht sich auf die Herkunft, die Familie, die Heimat, das Land der Väter, das einen durch Arbeit und Fleiß nährt. Nichts davon kann man auf die real existierende Bundesrepublik beziehen.
      Wahrer Patriotismus, d. h. die Vaterlandsliebe, hat nichts mit ideologischen Grabenkämpfen zu tun; sie ist viel mehr das Einssein mit dem Land und seinen Menschen, mit dem Boden, dem Geist und den existenziellen Möglichkeiten, die ein Land bietet. Geistige und materielle Geborgenheit in etwas finden, das sich von Generation zu Generation weitergeben, gestalten und entwickeln läßt, damit verbindet sich Vaterlandsliebe – ganz unideologisch. Leider ist es sehr lange her, daß die Deutschen in diesem Sinne ein Vaterland hatten. Hier muß etwas wiedererweckt werden – und das kann man nicht im Rahmen von Parteipolitik schaffen…………………

      Das wäre doch ein Schritt in die richtige Richtung, wir müssen aber den ersten Schritt tun. Wenn wir aber der Meinung sind, das deutsche Volk kann das nicht, dann muß diesen Schritt jeder einzelne von uns vollziehen.

      Liken

      Antworten

    • Posted by Uranus on 20. Mai 2014 at 19:58

      Das Foto, auf das Sie verweisen, lieber Suum Cuique, zeigt eine in der BRD gerade noch geduldete Form des Party-Patriotismus im Rahmen sportlicher Großveranstaltungen. Demnächst steht uns wieder ein solches bevor. Dann können wieder für ein paar Wochen diejenigen, die das wollen, ihre Sehnsucht nach einem Sich-Auflösen-in-der-Masse ein wenig stillen. Das ist natürlich nicht der Patriotismus, dessen Ausbreitung die Parteienoligarchie befürchtet. In Grunde befürchtet die Obrigkeit auch gar keinen Patriotismus an sich, sondern vielmehr, daß die Menschen zunehmend sich selbst die sowieso immerwährend existierende Freiheit erlauben, selber zu denken und kritische Fragen zu stellen.

      Dessen ungeachtet habe ich mit dem Begriff des Patriotismus so meine Probleme. Mir scheint, daß der Begriff des Patriotismus sehr gerne verwendet wurde und wird, um Menschen zu manipulieren, umzuerziehen, von sich selbst wegzuführen und für eventuell sogar unlautere Zwecke zu instrumentalisieren. Da melden sich beispielsweise, wie im Ersten Weltkrieg geschehen, ganze Heerscharen junger Männer freiwillig zum Militär, um „für ihr Land“ in blutigen Schlachten andere junge Männer, Söhne und Familienväter abzumurksen und so zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Da widme ich mich dann doch lieber der Entwicklung einer Achtung mir selbst gegenüber (das zuerst), sodann der generellen Entwicklung von Menschlichkeit und Mitgefühl.

      Der Dalai Lama mag hier als Vorbild gelten. Nun könnte es sein, daß sogar der Dalai Lama ein Patriot ist, ich weiß es nicht. Wenn, dann ist er sicher kein beschränkter Patriot, der sich für fremde Ziele und Absichten einspannen ließe. Soviel Freiheit hat er sich sicher trotz aller politischen Probleme in Tibet und in seinem persönlichen Umfeld im Laufe seines Lebens erarbeitet, daß er und nur er über sein Leben entscheidet. Selbst Gott, wenn ich diesen abgenutzten Begriff für eine höhere Macht einmal verwende, mischt sich nicht in die Entscheidungen der Menschen ein. Und nur in diesem Sinne des „Ich entscheide“ und nicht der Herr Oberleutnant, der zum Sturmangriff bläst, kann ich mir einen gewissen Patriotismus vorstellen. Und nur damit tue ich meinem Land etwas Gutes, denn nur wenn ich mein eigenes Wohl, das ich erreichen will, ohne anderen zu schaden, an die erste Stelle setze, profitiert davon auch mein direktes Lebensumfeld, mein Land und das gesamte Universum.

      Liken

      Antworten

      • Posted by Suum Cuique on 21. Mai 2014 at 14:38

        Lieber Uranus, Patriotismus ist in der Politik der letzten 225 Jahre ein Instrument der Demokratie gewesen. Machen wir uns Gedanken über den Patriotismus, dann meist in diesem ideologischen Kontext – und wir sehen, wie er gebraucht und mißbraucht wurde und wird.

        Der Schreiber dieser Zeilen ist selbst Soldat gewesen. In der militärischen Ausbildung steht seit zweihundert Jahren im Mittelpunkt, dem Soldaten ein Bewußtsein dafür zu vermitteln, daß er sich geistig in einem Spannungverhältnis zwischen PFLICHT, VERANTWORTUNG und GEWISSEN befindet: Da ist kein Raum für einen ausgelebten Patriotismus.
        Und ein Oberleutnant bläst nicht aus patriotischem Übermut zum Sturmangriff – er gehorcht einem Befehl.
        Junge Männer mögen durchaus mit patriotischem Überschwang zu den Fahnen geeilt sein. Wurden sie danach aus Ihren militärischen Pflichten entlassen, blieb die Persönlichkeitsprägung von PFLICHT, VERANTWORTUNG und GEWISSEN eingebrannt – auch im Zivilleben, jedoch kaum theatralischer Patriotismus. Soldatische statt patriotische oder sonstige ideologische Geisteshaltung in Staat und Gesellschaft ist nicht die schlechteste Charaktereigenschaft. Mit ihr gäbe es die schlimmsten Auswüchse des Bundesrepublikanismus ganz sicher nicht.

        Was ist nun eigentlich ein Patriot?
        Der „Patriot“ läßt sich geographisch an erster Stelle in den USA verorten. Nicht nur wegen der „Patriot“-Raketen.
        Beispielgebender Inbegriff des Patrioten ist Theodore („Teddy“) Roosevelt.
        Roosevelt machte den Krieg der USA gegen Spanien (1898) zum seinem Privatkrieg. Mit seinen „Rough Riders“

        zog er los nach Kuba. Das Bild zeigt diese typischen Patrioten der Demokratie.
        Und eine Demokratie ist keine wahre Demokratie, wenn in ihr etwas passiert, ohne daß es was zu holen gibt. Der Privatkriegsheld „Teddy“ Roosevelt wurde dank seines heldischen Kriegstreibens danach US-Präsident.

        Ist der Dalai Lama Patriot?
        Das spirituelle „Staatsoberhaupt“ Tibets wurde 2009 für seinen Einsatz für „Freiheit und Souveränität seiner Nation“ zum Ehrenbürger von Wroclaw ernannt. Hat ein schönes Geschmäckle, sich willig am Ort einer anderen Nation, die dort mit Stumpf und Stiel beseitigt worden ist, mit so einer Ehrung schmücken zu lassen. Mit dem Dalai Lama wurde hier ganz sicherlich im demokratischen Sinne ein Patriot geehrt – und ein schmieriger Opportunist obendrein.

        Wer sein Leben nach den Erfordernissen von Pflicht, Verantwortung und Gewissen ausrichtet, der wird sicherlich ein guter Soldat, ein guter Staatsbürger, ein guter Mensch, aber wohl kaum ein guter Patriot, denn irgendwo schließt das eine das andere aus.
        Ja, es genügt, wenn man im Rahmen von Pflicht, Verantwortung und Gewissen sein Wohl erreichen will – es profitiert das Lebensumfeld, das Land, bis hin zum ganzen Universum. Man muß dazu nicht einmal unbedingt „gedient“ haben.

        In diesem Sinne.
        S.C.

        Liken

      • Posted by Uranus on 21. Mai 2014 at 21:12

        Danke, lieber Suum Cuique, für diese zusätzlichen ausführlichen Gedanken und Erläuterungen zum Thema Patriotismus. Wie bei so vielen Themen gibt es auch gerade beim Thema Patriotismus reichlich Spielraum für allerlei Mißverständnisse und Fehlschlüsse. Nach dem aufmerksamen Lesen Ihrer Ausführungen ist mir jedenfalls manches klarer geworden.

        Lieber Runder Tisch, das Thema Patriotismus könnte auch ein Thema für die Monatstreffen sein. Denn immer wieder taucht ja die Frage auf, was man denn tun könne, was denn dem allgegenwärtigen Zeitgeist des Wahnsinns und der Idiotie Paroli zu bieten in der Lage ist. Da könnte doch ein wahrer gelebter Patriotismus die Möglichkeit bieten, sowohl alleine als auch zusammen mit Gleichgesinnten breite, begehbare Schneisen in das undurchdringlich scheinende kleinbürgerlich-grünpopulistische Dickicht zu schlagen.

        Liken

      • Machen wir!

        Liken

  2. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

    Liken

    Antworten

  3. Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

    Liken

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: