Warum sind wir Deutschen so unglücklich?


Eine Studie es Gallup-Instituts ergab, daß in Sachen Glück die Deutschen erst auf Rang 46 landen. Wir also so wenig glücklich wie Kenianer und Senegalesen sind. Die Menschen aus Paraguay sind dagegen die glücklichsten der Welt, wie stolz dieses deutsche Wochenblatt aus Asuncion berichtet.

Paraguay

Es liegt wohl daran, daß man uns Deutschen nach 1945 durch die Umerziehung das Kreuz gebrochen hat, wir uns lieber in die Identität eines Europäers oder gar Weltbürgers flüchten, allenfalls nur Bayern, Sachsen oder Friesen sein wollen, statt „stolze“ Deutsche.  Als Niederbayern sind wir natürlich Bayern, aber genießen wir unser Vaterland, die frische Brise am Nordseestrand, im Harz die verwunschenen Hexengeschichten, Grimms Märchen, in Weimar Goethe und Schiller, in Salzburg Mozart und in Südtirol die Dolomiten. Wer Deutschland und das Deutschsein wiederentdeckt, der ist sicherlich ein glücklicher Mensch. Wir sollen nicht übertreiben? Deutsche, die sich nicht im Kulturkreis wohlfühlen, die sind natürlich unglücklich!

Das Patentrezept zum sofortigen Glücklichsein haben wir aber auch noch. Pfeifen sie heute auf die EU Extremisten von Schlag eines Schulz und Juncker, machen Sie kein Kreuz bei den europäischen Parteien CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKE, wählen Sie schlicht und einfach eine deutsche. Sie werden beglückt nach Hause gehen.

 

4 responses to this post.

  1. Posted by nervender Kommentator on 25. Mai 2014 at 17:23

    Lt. dem verlinkten Beitrag war das eine Umfrage, bei der 1000 Menschen in 138 Ländern befragt wurden. Sehr repräsentativ…
    Und, wie schon angesprochen wurde: was ist Glück? Sind die Südamerikaner einfach mit weniger zufrieden?

    Antworten

  2. Ich gehe mal davon aus, dass die Deutschen eine etwas andere Definition von Glück haben. Was ist schon Glück? Für den einen dies, für den anderen jenes und für den nächsten wieder was anderes.
    Mein Glück hängt jedenfalls nicht davon ab, ob ich am Nordseestrand bin/dort Urlaub machen kann oder irgendwo in der Südsee oder anderswo genießen kann.
    Auch nicht davon, ob ich „stolzer“ Deutscher oder „nur“ Bayer bin, wie der Schreiber des Artikels durchblicken lässt. Ich bin Baier und dadurch Angehöriger der deutschen Völker/Stämme in Gesamtheit, in erster Linie bin und bleibe ich Baier.
    Einem Baiern braucht man so etwas auch nicht zu erklären, das liegt im Blut.

    Bayern und deren Stämme wären ohne den Rest auf jeden Fall besser dran.

    Ein Baier ist ein Baier und damit hat es sich, darüber gibt es normalerweise nicht viel zu sagen, wenn man denn ein wirklicher Baier ist. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die anderen Landsmannschaften.
    Baier ist man nicht, weil man in Bayern wohnt, da kann man bestenfalls Bayer sein (Staatsangehöriger), als Baier (Altbaiern sprich Ober- und Niederbayern), Schwabe oder Franke wird man geboren, wie beispielsweise auch als Friese, Tiroler, Sachse oder Alemanne.
    Das was sich Deutschland nennt oder Deutsches Reich, ist lediglich ein politischer Zusammenschluss. Diese Zusammenschlüsse kommen und gehen, was bleibt sind die Völker.

    Selbstverständlich wähle ich in diesem Fall eine deutsche Partei, Glücksgefühle bekomme ich davon allerdings nicht.

    Antworten

    • Lieber Gerhard Bauer, das war ja auch nur ein Versuch das Unglücklichsein der Deutschen (einschließlich der Baiern) zu erklären.

      Es grüßt aus Niederbayern J.H.

      Antworten

      • Lieber J. H.,
        Glück zu definieren ist eine schwierige, wenn nicht gar unmögliche Aufgabe.
        Wie will man Glück messen? Glück eines einzelnen zu messen mag schon eine schier unlösbare Aufgabe sein, die eines Volkes oder gar der Weltvölker eine unmögliche.

        Glück ist auch eine gefährliche „Droge“, man denke dabei auch an die US-Verfassung in der das Recht auf Glück festgeschrieben ist.
        Ich persönlich halte von solchen Glücksumfragen und messungen gar nichts,
        Ich kann in diesem Moment glücklich sein und im nächsten bin ich unglücklich, wie auch umgekehrt.
        Glück ist eine sehr persönliche Sache und so etwas wie ein glückliches Volk o. ä. gibt es nicht. Vielleicht gibt es kollektive Momente des Glücks, die allerdings nur von kurzer Dauer sind. Wie auch andere kollektive Ausbrüche (Revolutionen etc.).
        Waren die Deutschen die Kaiser Wilhelm zujubelten glücklich? Ich bezweifle dies, sie taten dies in einem Moment des Glücksgefühls, es jubelete allerdings wiederum nur ein Teil.
        Waren die Deutschen während der Kaiserzeit glücklicher als die heutigen Deutschen?
        Dies ist eine Frage die nicht beantwortet werden kann.
        Im Gegensatz dazu kann man sehr wohl ein Volk ins Unglück stürzen, z. B. durch kollektive Versklavung, wie es bei den zivilisierten Römern nicht unüblich war.

        Nicht böse sein, ich wollte nur mal meinen Senf zu diesem Thema dazugeben und das aus folgendem Grund:
        Das Thema „Glück“ etc. spielt in der heutigen Zeit eine sehr große Rolle, zumindest in der hedonistischen Propaganda.
        Viele Grüße aus dem Grenzgebiet Ober-/Niederbayern und mögen die Politfuzzys heute Abend die Elefantenkrankheit bekommen (den Rüssel hängen lassen), das würde mir einen Moment der Freude, nicht des Glücks, bereiten.

        Gerhard Bauer

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