Obama erneuert Beistandsversprechen


Fundsache! Eine interessante Betrachtung, die wir gern „rebloggen“, denn Geschichte wird vergessen, hingebogen oder gleich ganz gefälscht. Wir müssen ja nicht mit solchen Beiträgen übereinstimmen, zum Nachdenken regen sie aber immer an.

Wer ist für diese Sudeleien verantwortlich?

Obama erneuert den BeistandspaktPünktlich zum D-Day und zwei Monate vor dem 75. Jubiläum gebrochener Beistandsversprechen gegenüber Polen, bekräftigt der Führer der freien westlichen Welt: „Wir lassen Polen gegen diesen Putler nicht im Stich!“ So wie 1939 Franzosen und Briten plötzlich alle Polen wurden und zusahen, wie die polnischen Streitkräfte zerschlagen wurden, kann sich Polen nun auf den Beistand der Freien Welt verlassen. Garantiert. Natürlich, sagt der Blogwart, muß Polen den ersten Schritt tun. Und immerhin hat es ja nur 4 Jahre gedauert, bis zur Befreiung Frankreichs. Das ist doch ein Trost. Oder nicht?

Mit Mann und Roß und Wagen

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2 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 5. Juni 2014 at 12:47

    Es geht hier um Geostrategie. Ein NATO-Polen, das von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reicht und eine Türkei in NATO und EU, die zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer den Bosporus beherrscht. Die Türkei und Polen würden enger „zusammenrücken“, zumal sie nicht gerade geringe gemeinsame Interessen gegenüber Deutschland – oder dem, was von sich meint, noch Deutschland zu sein – haben. Ein nach innen stachelbewehrter Ring würde den Osten des EU-Herrschaftsbereiches gegenüber Rußland sichern.

    Wäre in diesem Zusammenhang ein neuer „Nichtangriffspakt“ diesmal zwischen der EU und Rußland denkbar? Die Teilung Osteuropas in Interessengebiete? Litauen und das nördliche Ostpreußen zu Polen? Weißrußland und die Ukraine zwischen Polen und Rußland aufgeteilt?
    Lettland und Estland wieder unter russischer Oberherrschaft?

    Das kleine Estland ist vom wirtschaftlichen, kulturellen und moralischen Niedergang EU-Europas bisher ausgenommen. Es läge jenseits des polnisch-türkischen Zangengriffs und Ungarn, das mittlererweile schon wieder einiges seines seit 1990 erarbeiteten Wohlstandes an die EU abführen mußte, innerhalb eines „abgerundeten“ EU-Herrschaftsbereiches.
    Die Mitte Europas würde sich geradezu zwangsläufig zum türkisch-polnischen Kondominium entwickeln, in dem den Deutschen nur noch die Völkerrechtsstellung der Indianer Nordamerikas bliebe. Im Süden und Westen ließe sich durch die Aufnahme Nordafrikas in die EU ein ähnlicher Ring schließen, gestützt durch die US-amerikanische Flottenpräsenz. Lediglich Spanien und Irland hätten hier überhaupt noch die Kraft zum Widerstand. Wird Spanien deshalb in letzter Zeit so massiv destabilisiert?

    Der EU-Moloch ist keine Friedensschöpfung, und sollte auch nie als Ersatz für eine gerechte europäische Friedensordnung dienen. Die EU ist letztendlich aus der NATO hervorgegangen und erweist sich nun mehr und mehr als deren geostrategischer Homunkulus. Mit ihr werden alle Völker Europas verlieren: ihre Freiheit, ihre Identität und ihren Wohlstand. Hoffentlich begreifen das zumindest einige europäische Völker noch rechtzeitig. Die meisten der 500 Millionen Europäer werden sich sonst eines Tages in der Heimatlosigkeit wiederfinden.

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