Interessante Frage: Welche Präsidentenwahl war demokratischer, die syrische oder die ukrainische?


Ob darüber schon mal ein deutscher Journalist nachgedacht hat? Da müssen wir auf den österreichischen Internetauftritt „unzensuriert“ zurückgreifen, der seinen Beitrag betitelt: „Der Westen misst bei syrischer und ukrainischer Wahl mit zweierlei Maß„.

4 responses to this post.

  1. Posted by Jeremias on 13. Juni 2014 at 12:48

    Für mich ist Assad das kleinere Übel als ein Porochenko, der vom Waffenhandel profitiert. Dessen nächster logischer Schritt für ihn, die Fortführung des Kampfes gegen die prorussischen Freiheitskämpfer ist. Denn nur am Kampf verdient dieser Mann. Aus seiner Sicht ist es logisch, die Putschisten an der Macht zu lassen. Da sie dieselben Absichten wie er haben.
    Assad ist für mich wie Saddam Husein, Ghaddafi, Mubarak das kleinere Übel. Sind die Probleme im Irak, in Ägypten und in Libyen heute kleiner? Mitnichten!

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  2. Posted by Tyrannosaurus on 11. Juni 2014 at 0:28

    Beide!
    In SYRIEN bekämpft ein „grausamer“ despotischer Augenarzt die Freiheitsbestrebungen der salafaschistischen Söldner, Aktivisten genannt!
    In der UKRAINE kämpfen prorussische Aufrührer (Söldner genannt), die das Selbstbestimmungsrecht der Völker einfordern, gegen einen Putschisten- Präsidenten!

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  3. Posted by lothar harold schulte on 10. Juni 2014 at 16:08

    Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

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  4. Posted by Suum Cuique on 10. Juni 2014 at 15:17

    „Vergangenen Dienstag, am 3. Juni, fanden in Syrien Präsidentschaftswahlen statt. Die USA sowie die EU haben, wieder einmal im O-Ton, die demokratisch legitimierten Wahlen als „Farce der Demokratie“ verurteilt.“

    – Wie in jeder Ideologie, geht es auch bei der Frage der Demokratie stets um das Dogma. Und nach dem Dogma der „westlichen Werte-Gemeinschaft“ ist die Wahl in Syrien eine „Farce der Demokratie“ und die in der Ukraine ein „Fest der Demokratie“. Was, lieber „Runder Tisch Niederbayern“, ist an dieser Frage interessant – oder gar knifflig?
    Warum akzeptiert man die Demokratie nicht einfach als das Herrschaftsinstrument als das sie in Erscheinung tritt?

    Sozialdemokraten, Nationaldemokraten, Christdemokraten, Freie Demokraten mögen sich doch getrost ihren Demokratiebegriff um die Ohren hauen. Für die Deutschen kommt sowieso nichts anderes dabei heraus, als das sie in der Demokratie die einzige Freiheit haben, die darin besteht, neben unzähligen Steuern und Abgaben auch die „Demokratieabgabe“ zu zahlen – oder ihnen droht die Zwangsvollstreckung.
    „Weimarer Demokratie“ oder „Deutsche Demokratische Republik“, „Demokratische Volksrepublik Korea“ oder die „Bundesrepublik Deutschland – ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat“ – ihre Gemeinsamkeit besteht darin, daß ihre Untertanen durch wenig Freiheiten, kaum Rechte und eine alles umfassende, nicht zuletzt auch geistige Verarmung gekennzeichnet sind.

    Aus jeder, wirklich jeder Demokratie ist bis jetzt nur ein unverantwortvolles Schurkentum hervorgegangen. Man braucht für die Erbringung des Beweises dieser Behauptung nun wahrlich nicht in die Ferne schweifen. Fünfundneunzig Jahre deutscher Republik bieten einen unerschöpflichen Fundus für diese Behauptung.

    Und was ist eigentlich mit deutschen Nichtdemokraten? Nur einmal ein Beispiel:

    Geheimer Legationsrat und Staatsminister des Großherzogs Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, Exzellenz Johann Wolfgang von Goethe. Das literarische Werk dieses demokratisch nicht legitimierten Staatsministers (Ministerpräsidenten) ist geprägt von einem Menschenbild, wie man es sich vielfältiger kaum vorstellen kann. Die einzigen Charaktere, die man bei ihm jedoch als „Demokraten“ denken kann, sind die dümmlichen Zecher in Auerbachs Keller. Und im Gegensatz zur Demokratie findet bei ihm der irrende und taumelnde Mensch am Ende im tiefsten Sturz seine Apotheose: „Ist gerettet!“

    „Voilà, un homme!“

    Können Demokratien Menschlichkeit und Großherzigkeit zeigen? Der Schreiber dieser Zeilen kennt kein Beispiel dafür; daher zum Teufel mit allen Arten von Demokraten!

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