Links, Rechts oder Mitte?


 Immer wieder läuft einem dieser Blödsinn der politischen Gesäßordnung über den Weg. Wer sich gegen genveränderte Pflanzen und Genpatente für Kühe wehrt,  muß zwangsläufig links sein? Dann wird noch nachgeschoben, wer genmanipulierte Pflanzen verhindert, will das Kinder auf der Welt verhungern. Rechte müssen grundsätzlich für Atomkraftwerke sein, Linke für die Verspiegelung besten deutschen Ackerbodens. Und da sind noch die, die die Mitte in der politischen Landschaft bedienen müssen, die Klientelpolitiker. Plötzlich entdeckt auch die CSU, daß die von uns allen subventionierte Solarindustrie ihren Großbauern einen erträglichen Gewinn einbringt, mehr als der mühevolle Anbau von Kartoffeln und Gemüse oder gar die Pflege unserer schönen bayerischen Heimat. Diese wenigen Beispiel zeigen, wie simpel gedacht wird und dennoch ist vieles komplexer als es die Dampfplauderer in Medien und Politik darstellen. Deshalb sind wir so frei, mal rechts, links oder auch in der Mitte zu erscheinen. Nur so macht ein „Runder Tisch“ Sinn, rund hat nie rechte und linke Ecken. Deshalb darf sich auch jeder an unseren Tisch hinhocken, seine geäußerten Argumente überzeugen die anderen Gesprächsteilnehmer oder auch nicht.

Es grüßt M.A. aus dem Vilstal , Gesprächsteilnehmer der „Runden Tisches DGF“

3 responses to this post.

  1. Posted by Pecos Bill (der Gute) on 24. Juni 2014 at 18:47

    Diese Links- oder Rechts-Denke geht mir schon seit vielen Jahren auf den Keks. Es ist vollkommen wurscht, was die [linken] Deutungshoheitler sagen! Wichtig ist nur eins: Falsch oder richtig!

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  2. Posted by Suum Cuique on 24. Juni 2014 at 13:26

    Sich bewegen in ideologischen Geleisen: Auf der rechten Spur, auf der linken, in der Mitte. Im Im Politstellwerk per Knopfdruck auf „Anti“ oder „Pro“ gestellt. Man ist Demokrat so wie ein Zug ein Zug ist. Man bekommt seine „Werte“ aufgeladen wie ein Zug seine „Güter“. Man transportiert sie, und die Bahnhöfe und Blockstellen heißen Wahlen, Sozialismus, Kapitalismus, Liberalismus, Parlamentarismus, Parteitag, Parteiprogramm, Bevölkerung, Gender, Islam usw. Aber es gibt Gleisanschlüsse, die man tunlichst meiden sollte: Faschismus, Chauvinismus, Revisionismus, Populismus…

    Ja, ja, die Herren Marx und Engels. Da haben sie sich doch glatt die zivilisatorische Errungenschaft ihrer Zeit, den Eisenbahnbetrieb, zur organisatorischen Vorlage für ihre Ideologie, die Demokratie, gewählt – und kein Mensch hat‘s bemerkt. Alle Welt fährt darauf ab.

    Die Demokratie hat Vernunft und Ethik ihre Wege aufgezwungen. Ihnen Schranken und Dämme geschafft. Sie hat die Menschen zu unbewußten Passagieren eines ideologischen Transportsystems gemacht. 1. und 2. Klasse. Und ihnen gleichzeitig die Verantwortung dafür auferlegt, wohin die Reise geht. Zu durchschauen nur noch von denen, die auch imstande wären, ein Kursbuch zu lesen.

    Die Bahn kommt? Der Wahn kommt! Vorsicht an Gleis 14. Zum Zug nach Absurdistan bitte einsteigen und die Türen schließen.

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  3. Posted by Senatssekretär FREISTAAT DANZIG on 24. Juni 2014 at 9:48

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