Wer kann uns Deutsche eigentlich am aufrechten Gang hindern?


Dazu schreibt uns unser Leser „Uranus“ diesen Leserkommentar, den wir heute auf unsere erste Seite nehmen:

„Die neuen Weltmeister haben mehr oder weninger bebußt etwas gezeigt, das wirklich jeder, vor allem aber jeder Deutsche sofort, jederzeit und überall praktizieren könnte, sofern er es nicht sowieso schon tut:

Sich selbstbewußt aus dem Kriechgang zu erheben, den Modus der ewigen Schuld einfach abzuschalten und eine aufrechte und aufrichtige Haltung beim Gehen, aber auch beim selber Denken einzunehmen. Kein Besatzer, kein Blockwart, kein Gutmensch, kein Ideologe könnte das verhindern.“

 

9 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 19. Juli 2014 at 11:41

    „Wer kann uns Deutsche eigentlich am aufrechten Gang hindern?“

    – Die fehlenden Krücken, die der Deutsche zu brauchen meint, um seinen Weg zu gehen.

    Die Liebe des Menschen zu seinem Vaterland ist wie die Liebe zu einem anderen Menschen: bedingungslos!
    Muß man sich erst der ideologischen Elixiere aus der demokratischen Alchemistenküche bedienen, um etwas für sein Land zu empfinden, denn ist diese Empfindung entsprechend gekünstelt – ein Rausch, ein Wahn oder, wie im Bundesrepublikanismus, die peinlichste Albernheit.

    Vor hundert Jahren konnten die Menschen für ihr Land noch jene bedingungslose Hingabe an ihr Land empfinden – lieben ohne ideologische Rechtfertigung.
    Jedes Erdenkörnchen, alles Leben, jeden Menschen seines Landes zu achten und zu ehren. Dazu bedarf es nur im Totalitarismus einer „Politik“. Im Leben ist das eine Selbstverständlichkeit.

    „Nicht Ross und Reisige
    sichern die steile Höh,
    wo Fürsten stehn:
    Liebe des Vaterlands,
    Liebe des freien Manns
    gründet den Herrscherthron
    wie Fels im Meer.“

    So lautet die zweite Strophe der wahren deutschen Hymne.
    „Liebe des freien Manns…“ – dieses „Mann“ leitet sich von „manniglich“ ab und meint beide Geschlechter. „In Freiheit leben“ heißt immer auch „in Freiheit lieben“. Liebende benötigen keine Krücken. Sie beherrschen den aufrechten Gang. Und in Freiheit leben und lieben stellt an jeden auch stets die Selbstverpflichtung in Freiheit zu dienen. Wer das verstanden hat, hat das wahre Wesen von Liebe und Freiheit erfaßt. Der Mensch trägt dies in seinem Herzen und nicht zwischen zwei Buchdeckeln eines „Grundgesetzes“.

    Nur wenn die Deutschen wieder bedingungslos ihr Land zu lieben bereit sind, werden sie sich zum aufrechten Gang erheben – und dann brauchen sie auch keine Krücken mehr.

    Antworten

    • Posted by Suum Cuique on 20. Juli 2014 at 10:29

      Die Liebe zum Vaterland setzt voraus, daß man sich ein Bild davon macht. Ein Bild, das die Menschen eint. Ein Bild, das jeder auf seine Art mitgestaltet.
      Kein Mensch kann sich der Geschichte des Bodens, auf dem er lebt, entziehen. Das Land prägt den Menschen – und der Mensch kann dem Land etwas zurückgeben: die Kultur.

      Die Bundesrepublik ist nicht Deutschland; sie hat dem Land nie irgendwas geschenkt. Eine Zukunft wird es nur ohne sie geben. Und wenn sie verschwindet, dann tritt das Bild eines Vaterlandes wieder hervor. Dieses Bild wird Menschen unterschiedlicher Herkunft, die sich jedoch als EINE Nation begreifen werden, einen – auf einem Boden, der immer diese Nation geprägt hat.

      Mit diesen Zeilen soll auf den russischen Maler Igor Avtuhov verwiesen werden und seine ins Bild gesetzte Liebe zu Königsberg in Preußen:

      http://koenigsberg.tumblr.com/tagged/Igor-Avtuhov

      Antworten

    • Posted by Uranus on 20. Juli 2014 at 13:30

      „- Die fehlenden Krücken, die der Deutsche zu brauchen meint, um seinen Weg zu gehen.“

      – – – – – –

      Hervorhebung: „… zu brauchen meint, …“

      Mit diesem Satz haben Sie, lieber Suum Cuique, das ganze Dilemma auf den Punkt gebracht. Jedoch sind es, so gesehen, nicht die fehlenden Krücken, die einen aufrechten Gang verhindern, sondern es ist der GLAUBE eines Individuums, ohne Krücken nur gebeugt gehen zu können. Doch selbst mit Krücken ist ein aufrechter Gang nicht wirklich möglich.

      Um die Frage des Runden Tisches zu beantworten (aus meiner Sicht):
      Diejenigen, vor allem die Deutschen, die gebeugt im Kriechgang unterwegs sind, GLAUBEN daran, für eine aufrechte und aufrichtige Haltung beim Gehen und selber Denken die Erlaubnis einer wie immer gearteten staatlichen oder sonstigen äußeren Autorität haben zu müssen. Doch darauf können sie lange warten. Es sind immer nur einzelne Individuen, die nicht sehen können, vielleicht auch nicht sehen wollen, daß eine aufrechte Haltung beim Gehen sofort ohne Krücken und vor allem ohne Erlaubnis einer äußeren Autorität möglich wäre. Der einzelne Mensch selber ist es, der sich selbstbewußt entweder einen aufrechten Gang gestattet oder aufgrund vorangegangener entsprechender Konditionierungen (= Umerziehung) sich die Erlaubnis dazu verweigert.

      Übrigens: Danke für die Impressionen vom großen Liederfest in Tallinn und für die Königsberg darstellenden Malereien.

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      • Posted by Suum Cuique on 21. Juli 2014 at 8:46

        „Der einzelne Mensch selber ist es, der sich selbstbewußt […] einen aufrechten Gang gestattet…“

        – Und tut er dies, lieber Uranus, dann offenbart sich ihm der Sinn des Lebens mit allen Sinnen. Das wirkliche Selbstbewußtsein schöpft seine Kraft aus dem Verantwortungsbewußtsein. Ist dies verinnerlicht, erschließt sich einem das Leben gänzlich frei von ideologischen Fesseln und Krücken in all seiner Pracht und Herrlichkeit. Das Leben ist weder ein Jammertal noch ein wohlfeiler Spaß – es ist eine Aufgabe, an der sich alle Schöpfung bewähren muß, auch der Zivilisationsmensch.

  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. Hat dies auf nwhannover rebloggt.

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  4. Nun, es gibt welche, die’s unbedingt versuchen wollen. Die FAZ beispielsweise, die sich als eine der ersten großen Blätter über den „Gaucho-Dance“ mokierte. Und was die alles an Argumenten heranziehen, da fragt man sich, ob man in D überhaupt noch lachen darf. Aufrechter Gang, wir hier in der Redaktion finden’s gut, auch wenn’s den Argentiniern bestimmt nicht gefallen haben dürfte.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-empfang-der-weltmeister-so-gehen-gauchos-13047240.html

    Antworten

    • Posted by johannes3v16 on 19. Juli 2014 at 15:43

      Die FAZ sollte mal aufpassen, das die Schweinereien der Frankfurter Schule, deren schädliche Propaganda und Volksverhetzung sie immer noch transportieren, nicht zu einem nachhaltigen Bumerang für sie und die anderen Besatzerblätter werden, die den Kulturbolschewismus in Deutschland erzwungen haben.

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