Empörung: Kritik am Schächten von Tieren nicht mehr erlaubt?


Unserem treuen Gesprächsteilnehmer am „Runden Tisch DGF“ und Referenten, u.a. gestaltete er als „echter Baier“ auch eine Monatsrunde über Ludwig Thoma,  Dr. Engelbrecht, platzte der Kragen, angesichts des verlogenen und denunzierenden Artikels in seiner „Heimatzeitung“ , der Passauer Neuen Presse, über unseren Gesprächskreis und heimatbewußte Menschen, die sich auch hier in Niederbayern um den Natur- und Tierschutz aktiv kümmern. Weil diese aber weder Grüne noch Linke sind, werden sie als besonders gefährliche „Rechte“ diffamiert, denn nur Rotgrüne dürfen Umweltschützer sein. Dr. Engelbrecht, vollkommem parteiunabhängig, aber auch aktiver Tierschützer, verschaffte sich Luft mit diesem deutlichen Leserbrief an uns und an die PNP, der tatsächlich auch gestern so veröffentlicht wurde. Möglicherweise hat sich bei der Redaktion dieser Monopolzeitung im Ostniederbayerischen mal das schlechte Gewissen gerührt.

PNPLeserbriefDr.Engelbrecht2372014 PNP v. 23.7.2014 (zum Lesen durch Anklicken vergrößern)

3 responses to this post.

  1. Posted by Herr Soundso on 8. August 2014 at 0:38

    Also als ich vor vielen Jahren einmal einer Schlachtung von Schweinen beiwohnte, wurden die Tiere durch Bolzenschuß kurz und schmerzlos getötet, und nicht auf die mit der jüdischen Schächtung vergleichbaren Weise, die von „Uranus“ behauptet wird.

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  2. Posted by Uranus on 24. Juli 2014 at 15:47

    Bei den Diskussionen zu diesem Thema besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, einer gewissen Doppelmoral zu erliegen, möglicherweise unbewußt. Die gängige Tötungspraxis in deutschen und überhaupt allen Schlachthöfen der „westlichen“ (christlichen?) Welt ist nämlich keinen Deut besser als das islamische Schächten. Theoretisch sollten in christlich-deutschen Schlachthöfen Schweine z.B. zuerst betäubt werden, indem sie durch eine CO2-Gaskammer geschleust werden. Erst danach werden durch Stiche in den Hals die Schlagadern geöffnet und der Tod soll durch Ausbluten eintreten. Soweit die Theorie.

    In der Praxis sparen sich die Schlachthofbetreiber aus Zeit- und Kostengründen aber das vollständige Betäuben der Tiere oft bzw. betäuben nur mangelhaft. Den Schweinen werden also bei Bewußtsein die Halsschlagadern geöffnet und, da jede Sekunde zählt, wird nicht gewartet, bis wenigstens der Tod durch Ausbluten eingetreten ist, sondern die Tiere werden sofort hängend, blutend und noch lebend weitertransportiert, abgeflämmt und ins Brühbad gezogen. Das heißt, noch halbwegs bei Bewußtsein werden die Schweine lebendigen Leibes verbrüht, erstickt und ertränkt. Wer es noch genauer wissen will, wird auf den Seiten des Vegetarierbundes Deutschland fündig.

    Natürlich, für die Landwirtschaftsminister, die Lebensmittelindustrie und leider auch für manchen Menschen sind Schlachttiere gar keine Lebewesen, sondern eine zu vermarktende Ware. Ob eine solche Einstellung zur Tötung von Lebewesen aber ethisch und moralisch höher einzustufen ist, als das islamische Schächten, wage ich dann doch zu bezweifeln. Und NEIN, ich bin trotzdem KEIN Befürworter des islamischen Schächtens!

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  3. Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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