Archive for 12. September 2014

Notdurft-Kultur: Pinkeln als politisches Programm


Pinkeln als politisches Programm? Wir fragen den Bürger in Brandenburg und Thüringen, wählst Du diese Parteien am kommenden Sonntag, die aus der Notdurft Kultur machen? Noch hast Du die Chance, Dich zwischen Idiotismus und Vernunft zu entscheiden.

ScienceFiles

Wir haben schon seit einger Zeit den Eindruck, dass gängige Definition davon, was politische Parteien sind, nicht mehr stimmen. Prinzipiell kann man derzeit zwei Definitionsstränge unterscheiden: deskriptive und normative. Erstere gehen von dem aus, was Parteien tatsächlich tun und sind und verallgemeinern Parteien entsprechend als z.B. Karrierepfade für Personen, die über ein politisches Amt zu einem einträglichen Gehalt kommen wollen. Normative Bestimmungen dessen, was Parteien sind, gehen von einer (ebenfalls normativen) Demokratietheorie aus und bestimmen Partei entsprechend normativ als Ansammlung von funktionalen Einheiten, die benötigt werden, um eine (ideale) Demokratie zum Laufen zu bringen und aufrecht zu erhalten.

die_parteiIrgendwie gehen alle Definitionen von Partei davon aus, dass in Parteien Interessen aus der Bevölkerung aufgenommen, gebündelt, modifiziert, mit Bürgern diskutiert und vertreten werden, dass, mit anderen Worten, ein Austausch zwischen Parteien und Bürgern stattfindet, eine Interaktion in Form gegenseitiger Beeinflussung. Die gegenseitige Beeinflussung ist insofern ein zentrales Element, weil es eines der Kriterien ist, die ein demokratisches von einem…

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Reflexionen


Reflexionen. Fundsache bei Eulenfurz! Ein Satirebeitrag, der mehr als die Wirklichkeit spiegelt, möglicherweise jedoch aber dem deutschen Michel die gute Laune zum Wochenende verdirbt.

Bayern München will nicht mehr Bayern sein


Der Vorstandsvorsitzende Rummenigge will jetzt auch den letzten Bayern in der Mannschaft die Lederhosen ausziehen.

Lt. Presseberichte soll sich Rummenigge zur Kritik an der spanischen Invasion der Millionäre unter den Spielern so geäußert haben (Zitat yahoo):

………….Der Vorstandsvorsitzende spricht von einem Angriff auf „Respekt, Toleranz und Vielfalt“. Alle wollten ein „weltoffenes, ein buntes, ein vielfältiges Deutschland. Doch in einigen Redaktionen scheint diese Erkenntnis noch nicht vorgedrungen zu sein.“ Stattdessen würde wieder die „nationale Fahne geschwungen“ und nach dem Erfolg in Brasilien Deutschland als „Nabel der Fußballwelt“ betrachtet. „Solch einer dumpfen und provinziellen Denkweise muss der Riegel vorgeschoben werden“……..

Fazit Bayern München will noch bunter als München, Bayern und Deutschland sein. Immer ganz vorn.  Aber die Frage, wäre diese Söldnertruppe auch ohne die Spanier und die anderen Multikulti-Millionäre deutsche (welt) Spitze, darf heute scheinbar keiner mehr stellen? Respektlose Frage? Dann nur noch Gurkentruppe? Keine Angst, der „Traditionsverein“ bleibt echt bayrisch, zumindest bei den Fans in der Arena und davor. Die geben ihr letztes Hemd für Rummenigge und Kumpane.

 

Kampf den Straßennamen


Es gibt ja sonst keine wichtigeren politischen Themen. Bundesweit müssen Straßennamen dran glauben, die irgendwie in den Augen des politischen Milieus belastet sind. Das gilt aber nur für Namensbezeichnungen, die irgendwo im Westen unseres Landes mit dem Kaiserreich oder dem Dritten Reich in Verbindung gebracht werden können, für die neuen Bundesländer gilt das nicht. Straßen mit Namen hochrangiger Kommunisten und SED ler dürfen bleiben.

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