Kampf den Straßennamen


Es gibt ja sonst keine wichtigeren politischen Themen. Bundesweit müssen Straßennamen dran glauben, die irgendwie in den Augen des politischen Milieus belastet sind. Das gilt aber nur für Namensbezeichnungen, die irgendwo im Westen unseres Landes mit dem Kaiserreich oder dem Dritten Reich in Verbindung gebracht werden können, für die neuen Bundesländer gilt das nicht. Straßen mit Namen hochrangiger Kommunisten und SED ler dürfen bleiben.

One response to this post.

  1. Posted by Uranus on 12. September 2014 at 9:01

    Es ist auffällig, daß derlei ganz schlimme Ungehörigkeiten wie rechtsexteme Straßennamen erst etwa 70 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches in das Bewußtsein der Stadtväter gelangen konnten. Seltsam. Warum ging das nicht früher?

    Dortmund will sich also künftig als „weltoffene“ Stadt präsentieren und aus diesem Grund Straßennamen ändern, die die Besucher aus aller Welt, die sich gerade in Dortmund aufhalten, alle völlig selbstverständlich als furchtbare Ehrerbietung gegenüber den von den meisten Deutschen längst vergessenen Persönlichkeiten des extremsten Faschismus empfinden. Damit machen die Stadtväter Dortmunds aber auch deutlich, daß Dortmund demnach 69 Jahre lang nicht „weltoffen“ war. Das ist ein ziemlich peinliches Eingeständnis!

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