Der grüne Held von Passau, der gegen eine tote Künstlerin kämpft


Die PNP berichtet, daß anläßlich des 70. Todestages der Passauer Künstlerin Margarete Schneider-Reichel in der Landkreisgalerie eine Ausstellung über das gesamte Schaffen dieser Dame von 1901 bis 1944 stattfindet. Die Künstlerin wurde nur 53 Jahre alt, aber sie ist wohl eine ganz Große in der Passauer Kunstgeschichte. Sie hatte nach Ansicht eines grünen Stadtrates aber einen entscheidenden Fehler, sie war Mitglied in der NSDAP Frauengruppe in Passau. Für den Grünen deshalb sicherlich ein ganz schlimmer Finger, der seinen politischen Fehlgriff mit ein wenig Kunst tarnte.  Der grüne Moralist protestierte nach Aussage der PNP mit folgenden Worten (Zitat): „Ehre, wem Ehre gebührt. Aber dieser Frau gebührt keine Ehre. Man kann natürlich sagen, Kunst ist Kunst und Schnaps ist Schnaps. Aber Nazi bleibt Nazi.“ Wir dagegen stellen die Frage, was wäre wohl dieser grüne Stadtrat von 1933 bis 1944 in Passau gewesen? Wahrscheinlich ein ganz großer Widerstandskämpfer. Weil er da noch nicht lebte, muß er das jetzt eben nachholen. Zudem stellt er jetzt noch fest, oh Schreck, daß er eine Arbeit von Schneider-Reichel besitzt. Was macht man nun mit dieser in Passau wiederentdeckten und entarteten Kunst, verbrennen? Der grüne Stadtrat hat da eine bessere Idee, er spendet den Erlös seines wertvollen Bildes an das Asylcafe in Passau. So sehen heute Helden aus, Widerstandskämpfer gegen Kunst, gegen Tote, die schon 70 Jahre unter der Erde sind. Darauf einen Blutwurz! Es lohnt sich wirklich mal den ganzen Text in der Passauer Neuen Presse vom 23.9.2014 auf der Feuilleton Seite zu lesen, ein Dokument über das heutige politische Milieu in Passau. Der Link verweist nur auf einen verkürzten Text.

6 responses to this post.

  1. Posted by Pecos Bill on 24. September 2014 at 21:02

    Je länger Adolf und die seinen in der Kiste liegen, umso stärker wird der Widerstand gegen sie.

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  2. Posted by Uranus on 24. September 2014 at 18:27

    Die Grünen Maulhelden frönen heutzutage für jeden offensichtlich mit Begeisterung einer besonders perfiden Art des Faschismus. Damit sollte klar sein, daß derartige Subjekte auch damals mit Begeisterung der damals üblichen Art des Faschismus gefrönt hätten, zum Beispiel als brutale Schläger in der SA, oder als megarassistische Schmierfinken und Schreiberlinge beim „Stürmer“, oder als besonders scharfe Gauleiter der NSDAP, oder als pervers herumschreiende Richter beim Volksgerichtshof.

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    • Posted by Hildesvin on 26. September 2014 at 20:47

      Das ist mir fern, zu postulieren, unter IHM wäre alles lecker gewesen. Ganz bestimmt nicht. — Andererseits muß man auch nicht alles glauben, z.B. die Schrumpfköpfe, die Lampenschirme … Katyn … Das Teppichbeißen …

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  3. Posted by Augustus on 24. September 2014 at 6:17

    Nicht nur in Passau ist das „politische Milieu“ so!
    Jene die sich heute als die größten Widerstandskämpfer aufspielen, sind i. Wirklichkeit die größten Opportunisten von allen. Sie sind voll im Mainstream. Die Frage was sie im dritten Reich gemacht hätten ist leicht zu beantworten und so völlig anders, als diese Schauspieler es gerne vermitteln wollen. Ganz Komformisten, wären sie selbstverständlich in der braunen Uniform aufmarschiert. Besteht da nur der kleinste Zweifel?

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    • Posted by AfD-Waehlerin on 24. September 2014 at 19:06

      Es ist genau so, wie Augustus es beschreibt. Es besteht kein Zweifel, dass diejenigen, die sich heute als „mutige“ Widerstandskämpfer darstellen, zu allen Zeiten diejenigen sind, deren Fähnchen stets im jeweiligen Wind weht.

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  4. Posted by Senatssekretär FREISTAAT DANZIG on 24. September 2014 at 2:24

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