Eine Erklärung des Faschismus oder des (anti)Faschismus?


Dr. Alfons Pröbstl erklärt sowohl den Faschismus wie auch den (anti)Faschismus. Endlich wissen wir was das sein soll oder? Ob auch die Linken, Grünen, die Schwarzen, eben alle Blockparteien begreifen, daß sie dazugehören?

3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 24. Oktober 2014 at 10:19

    Dem Video konnte ich nicht entnehmen, daß Dr. Proebstl sich darin in einer historisch-theoretisch korrekten Erklärung des Begriffes Faschismus versucht. Konkret geht er vielmehr auf die Schwächen der derzeitigen Geld- und Währungssysteme sowie der deren Folgen für die Gesellschaft ein. Generell versucht er den Zuschauern klarzumachen, daß sowohl Faschisten als auch nationale Sozialisten, kommunistische Sozialisten, Totalitaristen, Gesinnungsdiktatoren, Sprachpolizisten und natürlich auch heutige parlamentarische Parteiendemokratoren die gleichen Verhaltensmuster zeigen und die gleichen Methoden zur Verfolgung der gleichen Ziele verwenden.

    Wenn z.B. in heutiger Zeit der Grüne Jürgen Kasek per Twitter dazu aufruft, nicht mehr zu einem bestimmten Friseur zu gehen, weil der Mitglied der AfD ist, dann ist das exakt das gleiche Verhaltensmuster, das ein Nationalsozialist gezeigt hat, wenn er dazu aufrief, nicht bei Juden zu kaufen. Auf Übereinstimmungen dieser Art im Verhalten und Handeln heute lebender Personen mit dem Verhalten und Handeln von früher lebenden Personen, die in Zeiten und Verhältnissen lebten, wir heute lebenden Menschen längst überwunden zu haben glauben, macht Dr. Proebstl aufmerksam. Das finde ich wichtig und das kann ich nur sehr begrüßen.

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  2. […] Runde Tisch Dingolfing verwies auf ein Video von Alfons Proebstl, in dem er  Demokratie und Faschismus abhandelte. Proebstl hat immer wieder […]

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  3. Auch diese Analyse von Proebstl ist falsch.
    Faschismus ist ein rein italienisches „Phänomen“, wenn man vom Austro-/Klerikalfaschismus (auch ein „spätgeborener“ Begriff“ unter Dollfuß mal absieht, der sich mit dem Duce bestens verstand und gegen das Deutsche Reich operierte. Man kann nicht alle totalitären, autoritären Systeme als faschistisch bezeichnen.
    Der Begriff wird sehr häufig falsch benutzt, rote, grüne, islamische und was weiß ich noch für Faschisten.
    Dies ist lediglich ein Anzeichen dafür, dass die Umerziehung wirkt und alles Böse faschistisch ist und im Umkehrschluss alles was nicht faschistisch ist das Gute ist.
    Als nächstes kommt dann noch, „dass Lenin bereits schrieb/erkannte“, wie bei Elsässer und dem Querdenker Vogt, die über NATO-Faschismus sprachen.
    Was natürlich ebenso falsch ist, Lenin schrieb kein Wort über den Faschismus. Die Definition und damit Verallgemeinerung des Faschismus wurde erst durch den kommunistischen Führer und Theoretiker Georgi Dimitroff erstellt. Dieser schuf auch den Gedanken der Einheits- und Volksfront. Wie sie z. B. auch Elsässer praktizieren will, unter Ausschluss aller völkisch denkenden Menschen, da diese nazistischem Gedankengut anhängen.
    http://deutscheseck.wordpress.com/2011/12/24/schwarz-weis-denken-einheitsfront-volksfront-distanzierung/

    Faschismus ist nicht die Herrschaft von Eliten, auch nicht die Abwesenheit von Demokratie.
    Der Faschismus war eine Bewegung die von Benito Mussolini an die Macht gebracht wurde und mit ihm starb, wie auch der NS mit Hitler unterging oder wie die Falange mit Franco zu Grabe getragen wurde.
    Anzumerken ist noch, als sog. faschistische Bewegungen werden hauptsächlich antikommunistische Bewegungen bezeichnet. Das ist auch logisch, waren die Schöpfer des sog. Antifaschismus ja Kommunisten. Ja, auch die Sozialdemokraten wurden einmal als FAschisten bezeichnet, von Väterchen Stalin und seinen Gefolgsmannen in Deutschland, Ernst Thälmann, die Sozis waren damals Sozialfaschisten.
    Man sieht, auch die Bezeichnung nichtfaschistischer Bewegungen als Faschisten hat Tradition. Eine Tradition die man nicht pflegen sollte.

    Diese breitgefächerte Faschismusdefinition ist nichts anderes als die Nazikeule, die gegen jeden eingesetzt wird, der nicht ins System passt oder gefahrlos kritisiert werden soll und der Kritisierende versucht sich als Antifaschist, also als indirekter oder direkter Gefolgsmann der Einheits-/Volksfront darzustellen.
    Ich finde, man MUSS das Kind beim Namen nennen und wenn ich die BRD kritisiere, dann nicht als faschistisch, sondern als pseudodemokratische Parteiendiktatur unter Führung der westlichen Führungsmacht USA, die auch nicht faschistisch ist, wenn sie auch gelegentlich als faschistisch bezeichnet wird.
    Den Antifaschismus sollte man dort lassen, wo er hingehört, in die Mottenkiste der Geschichte.

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