Juncker gegen Juncker: Legale Steuerhinterziehung durch Geschäftsmodell Luxemburg


Gestern berichteten alle Gazetten, wohl eher mit langen Zähnen, weil die nicht mehr wegzulügenden Fakten einen Blick in den Saustall EU eröffnen. Große Konzerne, die Steuern hinterziehen wollen, brauchen nicht mehr den Umweg über die Kaimaninseln zu machen, bequemer und ganz legal geht das über Luxemburg. Wer es richtig, nach dem „Modell Juncker“, anstellt, der bezahlt so gut wie keine Steuern mehr. Hoeneß hatte wohl die falschen Berater. In der Annahme lesen zu können, daß nun endlich mal unsere niederbayerische Monopolzeitung, das „Straubinger Tagblatt“, über diesen Skandal sauber berichtet, die Verantwortlichen benennt, fischen wir heute früh diese (unsere, wir haben keine andere) Zeitung aus den Briefkasten. Auf drei Seiten haben die Schreiber sich der Sache angenommen.

Juncker2014 Schlagzeilen im Dingolfinger Anzeiger/Straubinger Tagblatt

Zunächst die allbekannte langweilig dpa-Meldung auf der ersten Seite, dann auf der zweiten Seite schon die Entschuldigung durch einen Kommentar unter dem Titel, „es ist keine Affäre Juncker!“ . Auf der politischen Seite bemerkt dann in einem größeren Artikel der Entschschuldigungsschreiber der zweiten Seite, daß nun der Juncker in der Funktion des „EU Kanzlers“ gnadenlos gegen sich selber aufräumt. Diese Schreiberlinge scheinen ihre Leser wirklich für besonders dämlich zu halten. Wir nennen aber die Verantwortlichen, es ist das System EU, es ist auch die Fraktion aller Christdemokraten im EU Parlament, allen voran mit dem Bezirksvorsitzenden der CSU, Manfred Weber, der als Europaabgeordneter der großen Fraktion der Christdemokraten vorsteht und seinen „Parteigenossen“ Juncker“ in das Amt  des Chefkommissars hievte. Dazu gehören natürlich noch die Sozialisten um Schulz, die nach dem Motto, gibst du mir, dann helfe ich auch dir auf den richtigen Posten, ebenfalls beteiligt sind.

 

2 responses to this post.

  1. Posted by Senatssekretär FREISTAAT DANZIG on 7. November 2014 at 11:31

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Wie, der will sich selber untersuchen? Glück, Auf, Ihr Immunschwachen und meiner Heimat!

    Liken

    Antworten

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