Dresden PEDIGA: Über 3000 Menschen bei der gestrigen Montagsdemo „Wir sind das Volk!“


Kommen die Montagsdemos in Sachsen wieder? In Dresden erst 500, dann 1500, jetzt über 3000! Sie demonstrieren für das freie Wort und wollen Montag für Montag wachsen.

 Die gestrige Montagsdemonstration in Dresden „Wir sind das Volk!“. Hier können Sie über Ablauf und die Forderung von PEDIGA mehr lesen.

14 responses to this post.

  1. Posted by Hermann Schulze on 23. Dezember 2014 at 22:32

    RE: Was sagt der Koran über Jesus?

    Hallo und guten Abend.

    Könnten Sie bitte die folgenden Suren einstellen und dann bitte kommentieren; bzw. erklären!?

    Sure 2 Vers 193-194

    Sure 4 Vers 76, 84, 89, 91

    Sure 8 Vers 7, 12, 70-71

    Sure 9 Vers 5, 29, 123

    Sure 47 Vers 4, 8

    Sure 48 Vers 16

    Vielen Dank und mfG
    Hermann Schulze

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  2. Posted by Abdurrahman on 16. Dezember 2014 at 19:57

    Was sagt der Koran über Jesus?

    Isa Ibn Maryam, im Neuen Testament als Jesus bekannt, wird als ein Gesandter Gottes und al-Masih (der Messias) im Islam angesehen, der geschickt war, um die Kinder Israels (Bani Isra’il) mit einer neuen Schrift, al-Injil (das Evangelium) zu führen. Der Glaube an Jesus ist im Islam erforderlich, genauso wie für alle anderen Propheten die im Koran genannt werden. Er ist eindeutig eine bedeutende Figur im Koran, wo er in 93 Ayaat [oder Versen] erscheint.

    Es wird gesagt, dass Jesus durch das Dekret Gottes durch eine jungfräuliche Empfängnis von Maria (arabisch Maryam) geboren wurde. Um seinen Dienst für das jüdische Volk zu unterstützen, wurde Jesus die Fähigkeit verliehen, Wunder zu wirken (wie die Heilung von Blinden, wiedererwecken Toter etc.), alle mit der Erlaubnis Gottes und nicht aus eigener Macht heraus.

    Obwohl es so erschien, dass Jesus gekreuzigt wurde, wurde er nach dem Koran nicht durch Kreuzigung oder durch andere Mittel getötet, sondern „Gott hat ihn zu sich genommen.“ Wie alle Propheten im Islam wird Jesus als Muslim angesehen, d.h, einer, der sich dem Willen Gottes unterwirft. Er predigte seinen Anhängern, sie sollten den „geraden Weg“ folgen, wie von Gott befohlen.

    Der Islam weist sowohl die Lehre der Dreieinigkeit strikt zurück, als auch dass Jesus der fleischgewordene Gott oder der Sohn Gottes ist, dass er jemals gekreuzigt oder wiederbelebt wurde, oder dass er die Sünden der Menschheit gesühnt hat. Der Koran sagt, dass Jesus selbst all dies nie behauptet hätte, und weist außerdem darauf hin, dass Jesus beim Jüngsten Gericht abstreiten wird, jemals Göttlichkeit beansprucht zu haben, und Gott wird ihn rechtfertigen.

    Und wenn Allah sprechen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: »Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?« wird er antworten: „Gepriesen seist Du. Nie könnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, würdest Du es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen. [Al-Maida 116]

    Der Koran betont, dass Jesus ein sterblicher Mensch war, der, wie alle anderen Propheten, von Gott erwählt wurde, um Gottes Botschaft zu verbreiten. Islam lehnt es strikt ab, irgendwen oder irgendetwas Göttlichkeit zuzuschreiben. Dies wird Schirk genannt und ist die größte Sünde, die ein Mensch begehen kann und die einzige, die Gott nicht verzeihen wird.

    Zahlreiche Titel werden Jesus im Koran und in der islamischen Literatur gegeben, wobei die häufigsten al-Masih („Messias“) und “ Ibn Maryam“ (Sohn der Maria) sind. Jesus ist auch als Prophet (Nabi ) und Messenger (Rasul) Gottes anerkannt. Die Begriffe wadjih („würdig der Wertschätzung in dieser und der nächsten Welt“), mubarak („gesegnet“ oder „eine Quelle des Nutzens für andere“), ,Abd-Allah‘ (Diener Gottes) werden alle im Koran verwendet. Jesus gilt auch als „Siegel der israelitischen Propheten“, weil Jesus der letzte von Gott gesandte Prophet war, um die Kinder Israels zu führen. Jesus wird im Islam als eine Vorstufe zu Muhammad gesehen, dessen Kommen er vorausgesagt haben soll.

    Muslime glauben, dass Jesus am Ende der Zeit zurückkehren wird, um Gerechtigkeit auf Erden wiederherzustellen und al-Masih ad-Dajjal, den „falschen Messias“, (auch als Antichrist bezeichnet) zu besiegen. Von daher kommt ihm eine ganz besondere Rolle zu.

    Die Berichte des Koran von Jesus beginnen mit einem Prolog, der die Geburt seiner Mutter Maria und ihren Dienst im Jerusalemer Tempel beschreibt, während sie unter der Obhut des Propheten und Priesters Zacharias steht, der Vater Johannes des Täufers. Der Koran beschreibt dann die Empfängnis Jesu. Maria, von der der Koran behauptet, sie wäre die beste alle Frauen, empfängt Jesus während sie noch eine Jungfrau ist.

    Verkündigung

    Mary hatte sich in den Tempel zurückgezogen, wo sie durch den Engel Gabriel (Arabisch: Jibrail) besucht wurde. der die frohe Botschaft von einem heiligen Sohn brachte. Der Koran sagt, dass Gott Maria unter den Frauen aller Nationen geehrt hatte. Der Engel erzählt ihr auch, dass ihr Sohn ein großer Prophet würde, dem Gott des Evangeliums geben würde. Der Engel sagt Maria weiter, dass Jesus zu den Gerechten gehörte.

    Als sie diese Nachricht vernimmt, fragt Maria, wie sie ein Kind haben könnte, wo doch kein Mann sie berührt hätte. Der Engel antwortete:

    „Ebenso, Allah schafft, was Er will; wenn Er etwas beschlossen hat, spricht Er nur zu ihm: »Sei!« und es ist.“ [Ali Imran 47]

    Der Koran behauptet also, dass Jesus als ein Akt des Willen Gottes geschaffen wurde und vergleicht diese wunderbare Schöpfung von Jesus mit der Schaffung von Adam, den Gott auch durch einen Akt seines Willens erschuf (kun-fa-yakun, was bedeutet, „Sei! und es ist.“).

    Geburt von Jesus

    Der Koran erzählt die jungfräuliche Geburt von Jesus mehrmals, und wie Maria unter den Schmerzen der Geburt litt. Während ihrer Agonie und Hilflosigkeit ließ Gott einen Strom von Wasser unter ihren Füßen hervorquellen, aus der sie trinken konnten. Auch wurde ihr gesagt, sie sollte den Stamm einer Palme schütteln, so dass reife Datteln herabfallen würden. An diesem Tag, gebar Maria ihren Sohn Jesus in der Mitte der Wüste.

    Maria führte das Baby ihrem Volk vor und wurde prompt verspottet und von den Ältesten des Tempels des unehelichen Geschlechtsverkehrs bezichtigt . Aber Zacharias glaubte an die jungfräuliche Geburt und unterstützte sie, und Maria wies zu ihrem Sohn und sagte ihnen, sie sollten mit dem Baby reden. Die Ältesten wurden verärgert und dachten, Maria verspotte sie. Es war dann, dass Gott Jesus in der Wiege sprechen ließ:

    Da zeigte sie auf ihn. Sie sagten: „Wie sollen wir zu einem reden, der noch ein Kind in der Wiege ist?“ Er (Jesus) sagte: „Ich bin ein Diener Allahs; Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein möge, und Er befahl mir Gebet und Armensteuer, solange ich lebe; und ehrerbietig gegen meine Mutter (zu sein); Er hat mich nicht gewalttätig und unselig gemacht. Und Friede war über mir an dem Tage, als ich geboren wurde, und (Friede wird über mir sein) an dem Tage, wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde.“ [Maryam, 29-33] 

    Mission

    Nach dem Koran wurde Jesus von Gott erwählt, um die Botschaft des Monotheismus (Tauhid) und Unterwerfung unter den Willen Gottes (Islam) den Kindern Israels (Bani Isra’il) zu predigen. Ihm wurde eine neue Schrift gegeben, al-Injil (das Evangelium), die die Wahrheit der früheren Offenbarungen bestätigt, d.h. von al-Tawrat (der Thora) und al-Zabur (den Psalmen). Der Koran spricht positiv über al-Injil, die er als eine Schrift beschreibt, die die Herzen ihrer Anhänger mit Sanftmut und Frömmigkeit füllt. Es wird allerdings auch gesagt, dass die ursprüngliche biblische Botschaft verfälscht wurde und im Laufe der Zeit beschädigt (tahrif).

    Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. [Al-Maida 47]

    Er hat das Buch mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm war. Und Er hat die Thora und das Evangelium herabgesandt vordem als Rechtleitung für die Menschen, und Er hat [das Buch (den Koran) zur] Unterscheidung herabgesandt. [Ali Imran 3-4]

    In diesem Vers wird klar gestellt, dass der Koran das Kriterium ist, wonach die Wahrheit der Bibel (sowohl Thora als auch Evangelium) bemessen wird, z.B. in folgendem Vers:

    O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten, und sagt nicht: „Drei.“ Lasset (davon) ab – (das) ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt. [An-Nisa 171]

    J

    Der Koran sagt, dass Jesus von einer Gruppe von Schülern unterstützt wurde, die an seine Botschaft glaubte. Zwar benennt der Koran die Jünger nicht, aber erwähnt, wie Jesus sie unterrichtet.

    Der Jordan, wo Jesus Johannes (Yahya) 
    getroffen haben soll.

    Und als Jesus ihren Unglauben wahrnahm, sagte er: „Wer ist mein Helfer (auf dem Weg) zu Allah?“ Die Jünger sagten: „Wir sind Allahs Helfer; wir glauben an Allah, und (du sollst) bezeugen, daß wir (Ihm) ergeben sind. Unser Herr, wir glauben an das, was Du herabgesandt hast, und folgen dem Gesandten. Darum führe uns unter den Bezeugenden auf.“ [Ali Imran 52,53] 

    Die längste Erzählung von den Jüngern Jesu ist, als sie einen gedeckten Tisch vom Himmel geschickt bekommen, als einen weiteren Beweis für die wahre Botschaft, die Jesus predigt:

    Als die Jünger sagten: „O Jesus, Sohn der Maria, ist dein Herr imstande, uns einen Tisch (mit Speisen) vom Himmel herabzusenden?“ sagte er: „Fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid.“ Sie sagten: „Wir wollen davon essen, und unsere Herzen sollen beruhigt sein, und wir wollen wissen, daß du in Wahrheit zu uns gesprochen hast, und wollen selbst dafür Zeugnis ablegen.“ Da sagte Jesus, der Sohn der Maria: „O Allah, unser Herr, sende uns einen Tisch (mit Speise) vom Himmel herab, daß er ein Fest für uns sei, für den Ersten von uns und für den Letzten von uns, und ein Zeichen von Dir; und versorge uns; denn Du bist der beste Versorger.“ Allah sprach: „Siehe, Ich will ihn (den Tisch) zu euch niedersenden; wer von euch aber danach ungläubig wird, über den werde Ich eine Strafe verhängen, mit welcher Ich keinen anderen auf der Welt bestrafen werde.“ [Al-Maida 112-115]

    Aufstieg

    Islamische Texte leugnen kategorisch die Idee der Kreuzigung und den Tod Jesu, wie er im Neuen Testament beschrieben ist, obwohl der Koran bejaht, dass Menschen (d.h. die Juden und Römer) versuchten, Jesus zu töten, was ihnen allerdings nicht gelang. Stattdessen wurde ein Jesus ähnlich sehender gekreuzigt (bzw. jemand, dem das Aussehen Jesu übergestülpt wurde, vielleicht sogar Judas selber) und Jesus wurde zu Allah emporgehoben.

    Und wegen ihrer Rede: „Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet“, während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig, Allweise. [An-Nisa 157, 158]

    Das Kreuz war ein Symbol der Sonnenanbeter Jahrhunderte bevor Jesus geboren wurde. Man findet es in der Mitte des Zodiak, das den Tierkreis in seine vier Jahreszeiten teilt. Der Herrscher des Tierkreises ist die Sonne bzw. der Sonnengott. Zur Zeit der Entstehung und Ausbreitung des Christentums war die Verehrung des Sonnengottes im Römischen Reich weit verbreitet, und Kaiser Konstantin, der die Christenverfolgungen beendete und die christliche Religion offiziell legitimierte und unter dessen Leitung im Konzil von Nikaea die christliche Glaubenslehre von der Dreieinigkeit festgelegt wurde, war selbst ein Anhänger des Sonnengottes gewesen. Zu dieser Symbolik des Kreuzes für die Sonne, bzw. den Sonnengott, der jeden Tag nach dem Tod (der Nacht) zu neuem Leben (dem Tag) aufersteht, wie Christus Jesus nach der christlichen Lehre vom Tode nach drei Tagen vom Tode auferstand, kommt die Symbolik des Kreuzes als (nach islamischer Vorstellung nur angebliches) Hinrichtungswerkzeug Jesu hinzu.

    Das, was nun christliches Kreuz genannt wird, war ursprünglich bei den Kaldäern das mystische Tau, auf dem sie ihr Erstgeborenes dem Sonnengott opferten, wobei wir wieder die Parallele des Menschenopfers haben, das dem Sonnengott dargebracht wurde. Keine größere Schmähung hätte Satan Christus antun können, als ihn genau auf diesem Symbol der Satansanbetung zu kreuzigen! Aber laut Islam bewahrte Gott Jesus davor, und wenn Jesus als Messiahs kommt, wird er genau dieses Symbol zerbrechen (d.h. das falsche Christentum).

    Zweites Kommen 
    Nach islamischer Tradition wird Jesus während der Kriege erscheinen, die al- Mahdi führt. Al-Mahdi ist derjenige, der die Muslime wieder unter seiner Führung einigen wird und den Kampf gegen al- Masih ad – Dajjal (den Antichristen oder „falschen Messias“) und seine Anhänger beginnt. Jesus wird Mahdi in seinem Krieg gegen den Antichristen beistehen und den Antichristen besiegen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Leute des Buches (ahl al- kitab, d.h. Juden und Christen) an ihn glauben und damit Muslime werden (da auch Jesus nach den Gesetzen des Islam richten wird). Somit wird es nur eine Gemeinschaft gebenm die des Islam.

    Die Stunde wird nicht anbrechen, bevor der Sohn der Maria unter euch als gerechter Herrscher herabsteigen wird. Er wird das Kreuz brechen, die Schweine töten und die Jizya abschaffen werden. Geld wird es in Hülle und Fülle geben, so dass niemand es akzeptieren wird (als milde Gaben). [ Sahih al- Bukhari, Band 3 , Buch 43: Kitab -ul- ` Ilm ( Buch des Wissens ), Hadith Nr. 656] 

    Nach dem Tod von al -Mahdi wird Jesus die Führung übernehmen. Dies ist eine Zeit des universellen Friedens Ungerechtigkeit gefüllt war.
    Tauhid.net

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    • Lasst uns Bayern und Deutsche mit diesem Quatsch in Ruhe. Wir wollen und werden unsere Kultur und Traditionen leben. Und dort wo sie gefährdet ist, müssen wir dagegen kämpfen!

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  3. Werte Mitkommentatoren,
    Ich bin mir eben nicht sicher und nach dem Lesen der auf Facebook zugänglichen Punkte und Informationen wurde diese Unsicherheit verstärkt, ob nicht genau das getan wird was die Mächtigen erwarten.
    Aus solchen Bewegungen wird sich eben nichts entwickeln, was dem System grundsätzlich gefährlich werden kann.
    Was mich grundsätzlich auch stört, dass keine Personen im Vordergrund stehen, mit Namen benannt werden. Da kann sich also allerlei tummeln. Ich interpretiere nichts in eine solche Bewegung hinein, weder positiv noch negativ. Es gibt keine Vorschusslorbeeren, wie auch keine Vorverurteilung.
    Deswegen, meine Unterstützung bekommen sie nicht, solange ich nicht weiß, was da los ist. Ich springe nicht auf jeden Zug auf, der vielleicht in meine Richtung fährt, ich will schon genau wissen welches Ziel er hat, auch wer der Lokführer und die Mitreisenden sind.
    Ich hielt dies in der Vergangenheit so und werde es auch in Zukunft so halten. Schlecht gefahren bin ich damit nicht.
    Noch zu „Wir sind das Volk“, ich fiesle diesen Ausdruck nicht erst seit gestern auseinander, sondern mache dies seit Jahren. Auch bei NPD-Veranstaltungen sah ich diesen Blödsinn schon einmal. Da läuft eine Handvoll Typen rum und skandiert „Wir sind das Volk“, auch wenn´s ein paar Tausend sind, macht es die Sache nicht besser. Wenn ich es ganz genau nehme, sprechen sie für mich, obwohl sie keinerlei Recht dazu haben.
    Es ist im Prinzip nichts anders als der jämmerliche Versuch, wie auch diese inflationären Montagsdemos, sich mit Federn zu schmücken, die A nicht die eigenen sind und B noch dazu die falschen.
    Da verhält es sich so, wie früher mit den sog. Arbeiterführern, die lediglich dem Namen nach Arbeiter waren, in sog. Arbeiterparteien organisiert waren, aber weder gegenwärtig, noch zukünftig Arbeiter sein wollten. Sondern vorne auf der Tribüne als Führer stehen wollten und die Proletarier als Nutzvieh betrachteten und ihnen Honig ums Maul schmierten.
    Ebenso ist es heute mit dem Volk, das ja nicht einmal als Volk betrachtet wird, sondern als eine Meute von Unterdrückten. Wobei wir wieder bei der „Internationale“ wären, in der die Verdammten dieser Erde (das Volk) zu Hauf strömen sollen.
    Nix für unguat aba do bine ned dabei.
    Was mir bei diesen „Volksbewegungen“ fehlt, ist das Deutsche Volk und die Vorgabe, dass dieses Land unser Land ist und nur unseres. Dies aber wird abgelehnt. Wie auch bei Pegida zu lesen ist, sind sie weltoffen und unser Land steht jedem offen, egal welcher Nationalität und welcher Religion. Ganz ehrlich, da dreht sich mir der Magen um.

    Auszug PEGIDA (durch Anführungszeichen gekennzeichnet), darunter jeweils ein Kommentar von mir.

    „JEDER Mensch, gleich welcher Nationalität oder Religion ist uns willkommen !!!“
    Da haben wir sie die Willkommenskultur und weiter geht´s:

    „Die Trennung von Staat und Kirche war und ist ein Erfolg in Europa.
    Der „Vater der Türken“, Mustafa Kemal Atatürk, führte die Türkei, nach der Trennung von Staat und Religion, mit Erfolg in die Moderne und hat damit bewiesen, dass dazu auch ein muslimisch geprägtes Land in der Lage ist!“
    War die Trennung von Staat und Kirche wirklich ein Erfolg für Europa? Ganz nebenbei wird die Türkei auch noch Europa zugeschlagen und den türkischen Moslems Honig ums Maul geschmiert.

    Sie „akzeptieren in Europa keinerlei „Tätigkeiten“ von IS, PKK, al Kaida oder wie sie alle heißen!“, aber sie akzeptieren, wie es scheint den Betrug des „Vaters der Türken“ am kurdischen Volk, den Völkermord an den Armeniern (wahrscheinlich auch so ein Erfolg der Trennung von Kirche und Staat), die Tätigkeit von wesentlich schlimmeren Terrororganisationen auf deutschem/europäischen Boden, als die o. g., wobei die PKK ja keine Terrororganisation ist, sondern lediglich den türkischen „Freunden“ ans Bein pinkelt und das von den Türken gegebene Versprechen, auf einen kurdischen Staat, einfordert. Dass die BRD diese Einstufung mitmacht, ist kein Beweis dafür, dass es sich tatsächlich um eine Terrororganisation handelt. Und wenn doch, wie sieht es mit der Gründung des Staates Israel aus, dem Bombenanschläge und Morde vorangingen? Zweierlei Maß?
    Wenn sie keine Tätigkeit von IS oder al Kaida akzeptieren, dann sollten sie sich gegen die jeweiligen Herrchen/Schöpfer dieser Kettenhunde wenden. Das tun sie aber gerade nicht, mit keinem Wort, mit keiner Andeutung.

    Das sind einfach grundsätzliche Dinge die mir gegen den Strich gehen.

    Heute habe ich auf der Facebookseite gelesen, dass sich tatsächlich auch Kritiker der Organisation auf der Seite zu Wort melden. Die Leser werden aufgefordert diese Kommentare zu melden.
    “ in den letzten Tagen nehmen hier nicht nur Äußerungen von Trollen zu, sondern auch von Menschen, die UNS NICHT WOHLGESONNEN SIND…
    ….Meldet uns BITTE UNBEDINGT solche Post´s“
    MIt abweichenden Meinungen haben sie es nicht so, auch hier wird mein Verdacht bestärkt.

    Beste Grüße
    Gerhard Bauer

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    • Posted by Uranus on 20. November 2014 at 22:43

      Lieber Herr Bauer, Sie haben Ihren Standpunkt klar, deutlich und souverän dargelegt, was mir den größten Respekt abnötigt. Selbst wenn ich es wollte, ich kann die einzelnen Punkte, die Sie anführen, nicht beweisbar widerlegen, so daß sie auf jeden Fall als Möglichkeiten oder sogar als Tatsachen weiterhin im Raum stehen bleiben.

      Egal, welche Aspekte sich im Rahmen unseres Diskurses ergeben haben, die Proteste in Dresden, oder wie die Initiatoren der PEDIGA es nennen, „Spaziergänge“, werden ihren weiteren Verlauf nehmen, so oder so. Gut finde ich, daß sie überhaupt irgend einen Verlauf nehmen, selbst dann, wenn sie im Sande verlaufen sollten.

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  4. @J. H.
    Lieber J. H.,
    ich vermute mitnichten hinter jedem Protest einen Trick der Mächtigen. Meine Einstellung, vorsichtig zu sein und nach der Devise „Trau, schau, wem“ vorzugehen, hemmt mich auch nicht in meiner Widerstandstätigkeit. Ganz im Gegenteil.
    Anhand der Gegner den Angegriffenen zu beurteilen kann zu falschen Schlüssen führen.
    Siehe dazu beispielsweise die AfD.
    Die Gegenseite ist geradezu dafür bekannt, auf beiden Seiten der Barrikaden zu kämpfen, Verwirrung zu stiften und Proteste zu kanalisieren.
    Wenn ich Personen kenne, diese soweit mir möglich, überprüft habe, sie einige Zeit beobachtet habe, dies gilt auch für Organisationen, dann werde ich für mich entscheiden, ob ich sie unterstütze oder in welchen Bereichen ich sie unterstütze.
    PEDIGA oder Hogesa sind für mich unbeschriebene Blätter. Was ich aber bisher sah, hat mir nicht besonders gefallen. Das habe ich oben bereits erwähnt und ausgeführt.
    Ich mache mich nicht automatisch mit jedem gemein, den meine Gegner anfeinden, wie auch die Freunde meiner Gegner nicht automatisch meine Feinde sein müssen. Das Recht dieser Wahl behalte ich mir vor, ich bin wählerisch.

    Ich bin auch der Meinung, dass solche Aktionen, wie die der Hogesa oder Pediga, welch Namen, keinen Erfolg bringen. Schon allein die Namensgebung lässt in mir den Verdacht keimen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Und ja, ich bin auch skeptisch gegen die Gruppe der Hooligans. Also ich persönlich gehe auf die andere Straßenseite, wenn mir Typen wie diese des Nachts begegnen. Wieso die jetzt auf einmal antisalafistisch, antiislamistisch (Betonung liegt auf Islamistisch) werden, ist mir ein Rätsel. Wer leitete dies ein? Entstanden ist dies ja irgendwie mit dem Hintergrund Islamischer Staat und so. Irgendwie seltsam, wenn Fußballschläger und handfeste Säufer sich auf einmal in die große Außenpolitik einmischen und innerhalb der BRD eine Unterstützergruppe bekämpfen.
    Obwohl ich nicht sicher bin, ob der IS eine Salafistengruppe ist oder eine Gruppierung in der verschiedene Kräfte zusammenstehen (was wahrscheinlicher ist) und erst im Falle eines Sieges gegeneinander antreten werden. Das ist mir aber ziemlich egal. Zusammengeschweißt wird diese Gruppe auch durch den Kampf gegen die von den USA eingesetzte irakische Regierung aber auch durch den Kampf gegen das Regime Assad, das wiederum von den USA bekämpft wird, teilweise wiederum mit genau denselben Leuten vom IS. Der IS hat sich etwas verselbstständig und nun werden in den US-Unterstützerländern diejenigen niedergekämpft, die aus dem Ruder laufen und dazu gehören, wie es den Anschein hat, die Salafisten.
    Welche Rolle spielt hierbei die Hogesa?
    Elsässer äußerte sich lobend über die Hogesa (Köln), dass diese nicht gegen den Islam demonstriert haben, sondern gegen den Islamismus. Diese Unterscheidung lässt mich ebenfalls aufhorchen. Bei der Sache geht es um anderes, jedenfalls nicht um unsere Sache, unsere gemeinsame Sache, den Schutz unserer Heimat vor Überfremdung.

    Auf die Goldwaage lege ich gar nichts, aber wissen möchte ich schon, mit wem ich es zu tun habe und einige grundsätzliche Dinge müssen einfach passen, sonst wird es nichts. Detailfragen interessieren mich nicht besonders, wenn das Große und Ganze passt. Wenn dies nicht passt, interessieren mich auch evtl. richtige Aussagen/Forderungen nicht besonders, da sie nur dem Zwecke der Ablenkung/Kanalisierung dienen.

    Dann gibt es noch einen weiteren Gesichtspunkt der bei diesen Dingen zu beachten ist. Es ist durchaus möglich, wenn man sich näher mit diesen Organisationen/Organisatoren/Parteien befasst, man Passagen findet, die einen von der Zusammenarbeit ausschließen. Sie selbst wollen also nichts mit einem wie mir zu tun haben. Wieso sollte ich mich anbiedern und um Schönwetter bitten? Dazu gibt es keinerlei Veranlassung. Als Beispiel mag hier wieder die AfD dienen.

    Die Probleme unserer Heimat werden auf diesem Weg sicherlich nicht gelöst werden. Dieses Tal der Tränen werden wir durchschreiten müssen und wir werden auf der anderen Seite wieder gestärkt daraus hervorkommen. Dessen bin ich mir sicher.
    Solange nicht außergewöhnliche Dinge geschehen, die den Stiefel in unserem Genick etwas lockern, wird sich die Situation, wenn überhaupt, nur marginal verbessern.

    Zum Volksfest. Ich gehe schon lange auf kein Volksfest mehr, trage keine Lederhosen mehr (die letzte habe ich meinem Neffen geschenkt, der trägt sie in den USA), gehe nur ausnahmsweise ins Wirtshaus und bin trotzdem Baier. Ich habe auch keinen Trachtenanzug und entspreche auch sonst nicht dem Klischee des Vorzeigebayern. Ich bin mir allerdings sicher, dass ich in der gesamten Republik als Bayer erkannt werde, wenn ich mich außerhalb der weiß-blauen Landesgrenzen bewege.
    Zu Schabowski, ja er hat Verantwortung übernommen, weil er musste. Die „Entschuldigung“, die man in der Wikipedia nachlesen kann, nehme ich nicht ernst. Zum einen ist er Politiker; ein ausgefuchster noch dazu, schließlich gehörte er zum inneren Zirkel; zum anderen hört man von allerlei Verbrechern, teils unter Tränen und größter schauspielerischer Leistung, vor dem Richter Entschuldigungen.
    Man weiß ja nie, vielleicht wird ja auch eine Merkel (nur exemplarisch genannt) auch eines Tages vor ein Gericht gestellt und verurteilt. Auch sie würde sich entschuldigen, um Verzeihung bitten, vielleicht auch abgeurteilt werden. Dadurch würde sie aber nicht anständiger.

    Auch noch ein Wort zum CSU-wählen. Ich wähle derzeit die CSU nicht, wenn allerdings zu befürchten stände, dass es zu einer Rot-Grün und von mir aus noch Gelb oder so kommen würde, würde ich nicht zögern die CSU wieder zu wählen. Manchmal entscheide ich mich für den Teufel, um den Beelzebub auszutreiben. Im Großen und Ganzen ist mir die CSU am Allerwertesten lieber, als die anderen im Gesicht. Natürlich nur, wenn sich die Frage der Macht stellt und da wirklich nichts anderes in Sicht ist, was man wählen könnte und einige Aussicht auf Erfolg verspricht.

    Geschichtliche und heimatkundliche Themen greife ich deswegen vermehrt auf, um der Geschichtslosigkeit entgegenzuwirken. Um Interesse für unsere Geschichte zu wecken, die offizielle und auch die inoffizielle Geschichtsschreibung unter die Lupe zu nehmen und beide vom Müll der Ideologien, der verschiedenen politischen Interessen und Deutungen zu trennen.
    Damit genug für heute. Vielleicht treffen wir uns ja wieder einmal und ich besuche sie am Runden Tisch, da können wir uns Zeit nehmen und ausführlich über die Fragen die uns bewegen sprechen.

    Freundschaftliche Grüße
    Gerhard Bauer

    Antworten

  5. Posted by AFD-Wählerin on 19. November 2014 at 16:21

    Gerhard Bauer hat seine Meinung schlüssig begründet und J.H. hat seinen Standpunkt sehr überzeugend und sympathisch dargelegt.

    Gewiss, warum sollten ausgerechnet wir sog. Volksbewegungen für echt halten?
    Denn wir misstrauen sonst fast jeder Nachricht, fragen uns, was suggeriert werden soll und ob das Gegenteil der Wahrheit wohl näher käme.

    Dass die Bewegungen nur den Salafisten, nicht aber der Islamisierung und der muslimischen und sonstigen Kolonisierung widersprechen, ist noch kein Indiz für eine gesteuerte Bewegung. Denn bisher war jedes zarte Pflänzchen des Widerstandes gegen die veröffentlichten Meinungen und die Aktionen der Machteliten kreuzbrav, bieder und fürchtete nichts mehr als die mediale Nazikeule.

    Auch für die AfD gilt das. Sie wird vor allem von den Scheinbewahrern (Christsoziale und Rest-FDP) unterwandert und von Anfang an bestand der Verdacht, dass es vor allem darum geht, die Unzufriedenen einzusammeln und zu neutralisieren. Wir werden sehen, welche Kräfte sich am Ende durchsetzen können.

    Und wir müssen überall sehr genau hinsehen. Aber es sollte nicht so weit kommen, dass wir überall nur noch O’Briens, falsche Fahnen, getürkten Widerstand sehen. Dann hätte das Regime sein Ziel erreicht, allein durch seine offenkundige Falschheit, die es ständig und sehr dreist zeigt – einsamer Putin usw. …

    Hoffnung und Zuversicht sollten wir uns erhalten…

    Antworten

  6. Posted by Uranus on 19. November 2014 at 15:37

    Zunächst einmal begrüße ich es grundsätzlich, wenn sich Menschen zusammenfinden, auch und gerade auf der Straße, um sich gegen Dinge zu wehren, zumindest aber lautstark ihren Protest kundzutun, die ihnen im Rahmen diverser Umerziehungsmaßnahmen aufgezwungen werden sollen und zum Teil schon aufgezwungen worden sind. Die Strategie der Großkopferten ist es doch gerade, den Einzelnen von jeglicher Art menschlicher Gemeinsamkeit und gemeinsamen Handelns abzuspalten, die nicht politisch korrekt ist und die den Großkopferten nicht in den Kram paßt. Der Einzelne soll in den Einheitsbrei der Gleichmacherei eingestampft werden, so daß er als Einzelner mit seinen ganz persönlichen Zielen, Wünschen und Gefühlen gar nicht mehr wahrzunehmen ist.

    Nun gehen in Dresden und anderen Städten wieder Menschen auf die Straße, die genau das Gegenteil der von den Oberen gewünschten Spaltung tun. Diese Menschen haben jetzt erst einmal einen gemeinsamen Nenner des Zusammenfindens (wieder-)entdeckt: „Wir sind das Volk!“

    Selbstverständlich kann man diesen Ausruf sofort derart differenziert betrachten und auseinander fieseln, wie Sie das tun, lieber Herr Bauer. Das, was sie sagen, ist nicht falsch. Doch das ist erst einmal nicht so wichtig. Für wichtig halte ich jetzt zunächst, daß Menschen sich zusammenfinden, um das Gegenteil dessen zu tun, was die Großkopferten von ihnen erwarten, nämlich Zusammenschluß und menschliche Gemeinsamkeit im Handeln zu demonstrieren. Im weiteren Verlauf kann man dann sehen, wo die Reise hingeht, ob es Versuche gibt, dieses gemeinsame Auftreten zu unterwandern und in eine den Machteliten genehme Richtung zu lenken. Auf die jeweiligen Versuche der Beeinflussung kann dann entsprechend reagiert werden. Ich halte es aber für genauso möglich, daß richtiger Schwung in die Bewegung kommt und daß sich kaum für möglich gehaltene Wirkungen im Sinne „des Volkes“ entfalten. Und genau das, daß sich Energien entfalten können, die positive Veränderungen zum Wohle aller Menschen möglich machen, würde ich nur sehr ungern im Vorfeld durch ein übertriebenes Bedenkenträgertum gleich am Anfang einer Bewegung herunter reden wollen.

    Antworten

  7. “Wir sind das Volk!”. Hier können Sie über Ablauf und die Forderung von PEDIGA mehr lesen.“
    Aber nur, wenn man Mitglied bei Facebook ist und das werde ich ganz sicher nicht. Die angegebene Netzseite existiert derzeit noch nicht. Aber das erste Erscheinungsbild gefällt mir nicht.
    Ich bin auch kein Europäer und schon gar kein patriotischer, dazu wäre es eine Voraussetzung, dass es ein „Europa“ als Staat gibt und das gibt es nicht.
    Ich bin Bayer, Deutscher aber kein Europäer im politischen Sinn und der Fähnchenpatriotismus der USA, der hier irgendwie implementiert werden soll, ist das Allerletzte.
    Europa, in staatlichem Sinne und den Begriff „Abendland“ zu verknüpfen, ist so nicht statthaft, nicht lauter.
    Ich bin misstrauisch. Welche Personen stecken hinter diesen „PEDIGA“?

    Antworten

    • Lieber Gerhard Bauer, nichts ist am Anfang gleich perfekt, aber ein Anfang ist es. Wenn der Ruf, „wir sind das Volk“, erhallt, dann ist das gut! Die Angst der politischen Mächtigen vor einer neuen Volksbewegung der Deutschen ist groß, egal ob sie Sachsen, Preußen oder Bayern sind.

      Zur Technik: Auch wir sind nicht bei Facebook angemeldet, die Seite ist aber so, wie wir sie eingestellt haben, abrufbar.

      Antworten

      • Werter Runder Tisch DGF (ich nehme an J. H.)
        Ich weiß, da setze ich mich vielleicht in die Nesseln, aber ich halte nichts von dem Ruf „Wir sind das Volk“.
        Das ist die Definition „Volk“ wie sie seit der Franz. Revolution festgeschrieben ist, von Kommunisten und anderen übernommen wurde, siehe die Volksrepubliken, in denen ein Teil des Volkes Nichtvolk wurde und vernichtet wurde.
        Bestandteil unseres Volkes sind auch Merkel und Konsorten, das mag gefallen oder nicht aber es ist so.
        Volk sind nicht die Unterdrückten, Ausgebeuteten, Geknechteten (die in diesem Kontext, die Guten), sondern Volk sind wir alle, jeder.
        Angefangen beim Hartz-IVler bis hin zum Industrieboss oder Spitzenpolitiker, solange er deutschen Blutes ist.
        Man kann nicht nach Belieben Volksangehörige ausschließen und den anderen (den einem genehmen Teil auf den Königsthron heben).

        Wer letztlich die „Wir sind das Volk“-Bewegung in der DDR steuerte, darüber scheiden sich die Geister. Für mich war sie Teil der diversen, sog. bunten oder orangen Revolutionen. Die zwar damals in der Form noch nicht bekannt waren aber auch in Polen mit dem „Arbeiterführer“ Walesa wurde dies praktiziert.

        Eine neue Volksbewegung hilft mir und auch unserem Volk, gar nichts, wenn sie von den falschen Leuten, mit falschen Inhalten organisiert wird. Das „Volksbewegungen“ auch immer richtige Forderungen beinhalten, ist klar und eine Voraussetzung um zu funktionieren.
        Ich möchte meine Frage von oben wiederholen. Kann jemand Namen von Leuten nennen, die diese „Volksbewegung“ organisieren und kann man mehr über diese Leute erfahren?

        Ich kenne die Leute nicht, die hinter dieser „Bewegung“ stecken (auch auf Facebook konnte ich keine relevanten Informationen finden) und sehe auch bei der Hogesa-Geschichte Namen/Unterstützer, die meinen Verdacht bestätigen. Diese Leute nennen sich teilweise proamerikanisch/proisraelisch. MIt dem Volk, mit unserem Volk haben diese Leute wenig am Hut.
        Meinen Verdacht bestärkt auch die Tatsache, dass es nur gegen die Salafisten geht, nicht aber gegen die Islamisierung, deren Voraussetzung die Überfremdung ist, unserer Heimat ganz allgemein. Nichts gegen den Islam, in welcher Form auch immer, der ist mir vollkommen egal, in Deutschland, brauche ich ihn nicht und er ist auch kein Bestandteil unseres Volkes oder Herkommens.
        Mir sind die o. g. Vorgänge zu undurchsichtig, als dass ich sie derzeit unterstützen könnte.
        Beste Grüße
        Gerhard Bauer

      • Lieber Gerhard Bauer,

        es ist richtig jede Entwicklung genau zu hinterfragen. Wir werden zu oft manipuliert und belogen. Aber hinter jedem Protest gegen die Zustände gleich einen Trick der Mächtigen zu vermuten, lähmt das eigene Handeln. Diese Demonstrationen sollten wir anhand der Gegner beurteilen, es sind die Blockparteien, die Herrschenden, die sich nicht scheuen auch die Justiz und Polizei mit aller Härte und ihre nützlichen Idioten als Gegendemonstranten einzusetzen. Legen wir auch nicht jede Erklärung von PEDIGA, HoGeSa, Familienschützer, oder wie sie sich sonst noch nennen, auf die Goldwaage, sie nutzen nur die noch vorhandenen Möglichkeiten. Es ist in Deutschland nicht mehr kurz vor 12, wir sollten wissen was die Uhr geschlagen hat, wenn nahezu in jedem niederbayerischen Ort mit Begeisterung von den Einheimischen Willkommensgrüße erschallen, wenn junge Afrikaner einziehen. In unserer kleinen Marktgemeinde sind es bereits 110. Kleinliche Bedenken sind nicht nur aus diesem Grund nicht mehr angebracht. Der Ruf: „Wir sind das Volk“ ist dringend notwendig, in Niederbayern und Franken, genauso wie in Sachsen oder Friesland.

        Der hohe Berliner SED Funktionär Schabowski, mit seiner schusseligen Ankündigung die Mauer ist offen, hat mehr für das deutsche Volk geleistet als der Bayer F.J. Strauß, der dem maroden SED Regime 2 Milliarden zum Überleben schenkte (wieviel er davon selber profitierte weiß man bis heute nicht). Dieser Schabowski hat danach seine Verantwortung für das SED Unrecht übernommen und ist deshalb für mich ein anständiger Kerl. Wer übernimmt denn heute von den Politikern in der neuen „BRD“ schon noch eine Verantwortung für sein Handeln. Ich kenne keinen, auch keinen Bayern, auch hier sind die Politiker der CSU allesamt Wendehälse. In München wird sogar ein Bürgerbegehren zur Abstimmung gegen ein Islamzentrum von SPD über Bayern Partei bis hin zur AfD abgelehnt. Dort gibt es nur einen Aufrichtigen im Stadtrat, der dabei noch ausgerechnet von der, von allen Seiten verteufelten, NPD ist.
        Also, wenn die Deutschen wieder auf die Straße in Dresden gehen und „wir sind das Volk“ rufen, dann sollten sie unsere Unterstützung haben. Meine haben sie. An Stammtischen in Niederbayern rumzumosern und doch immer wieder Merkel und die CSU zu wählen, ändert an den Verhältnissen nichts. Da sind mir diese Sachsen in Dresden in ihrer Konsequenz, hoffentlich bleibt es dabei, allemal lieber. Daß ich heute auch mehrmals im Jahr wieder am Stammtisch meines Geburtshauses bei Leipzig sitzen kann, das haben wir dem Volk zu verdanken, dem deutschen, und nicht irgendwelchen bunten Internationalen.
        Unsere Aufgabe, lieber Gerhard Bauer, muß es sein, unsere Identität zu erhalten, meinetwegen als Bayer oder Sachse, aber als Deutscher allemal. Ich lebe die längste Zeit meines Lebens in Niederbayern, dennoch würde ich mich lächerlich machen, mit einer Lederhose zum nächsten Volksfest zu gehen. Ich hoffe aber, daß ich in meinem Dorf angekommen bin. Meiner Sekretärin, ein richtiges, fesches niederbayerisches Mädel, versuchte ich Deutschland so zu erklären: „Wenn Du in Leipzig mit der Bahn losfährst, dann verlässt Du bald Sachsen, hält der Zug in Halle an, dann bist Du in Sachsen-Anhalt, Anhalt, weil er dort angehalten hat, steigst Du dann in Hannover aus, dann bist Du in Niedersachsen, das ist dann so etwas wie Niederbayern!“ Manchen Volksgenossen, die nie über die Donau hinausgekommen sind, meinen immer noch, Niedersachsen war auch mal die DDR oder gehörte gleich zu Russland.
        Wer weiß denn heute schon noch, daß diese Niedersachsen eigentlich die richtigen Sachsen sind, dieses Bundesland genauso eine Zwangseinrichtung der Alliierten ist, wie NRW. Rheinländer haben noch nie richtig von ihrer Mentalität zu den Westfalen spröden Westfalen gepasst, übrigens auch Sachsen. Die Rose im Wappen von NRW steht für das Lipperland, Lippe-Detmold mit dem Herrmanns-Denkmal im Teutoburger Wald!
        Diese Abschweifung, lieber Gerhard Bauer, halte ich für notwendig, um darauf aufmerksam zu machen, daß wir unsere Arbeit für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, jeder an seiner Stelle mit seinen Möglichkeiten, tun sollten. Für mich gilt der deutsche Kulturraum immer noch von Apenrade bis Salurn. Auf der Kurisch Nehrung in Nidden kam mir dieser Boden so bekannt vor, obwohl ich vorher nie dort war.

        Übrigens auch Ihr Auftritt mit dem täglichen Kalenderblatt, ist immer einen Klick wert, zeigt er doch immer wieder den Blick auf das ganze Deutschland.

        Gruß aus der Vilstalgemeinde
        J.H.

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