RT-Deutsch – Interview mit Albrecht Müller: Wie die deutsche Öffentlichkeit von den Mehrheitsmedien manipuliert wird


Eine Gleichschaltung erlebten wir vorgestern und gestern auf allen Sendern und in den Printmedien mit der Meldung, daß die Bertelsmann Stiftung herausgefunden habe, daß jeder Zuwanderer der deutschen Gesellschaft großen Gewinn bringt. 22 Milliarden Euro sind das schon an plus, deshalb brauchen wir mindestens jedes Jahr 200 000 Zuwanderer. Keiner hat das hinterfragt, ist das Propaganda oder eine wirkliche wissenschaftliche Untersuchung?

https://rundertischdgf.wordpress.com/2014/11/29/propagandaluge-auf-allen-sendern-und-in-allen-zeitungen-zuwanderung-bringt-einen-gewinn-von-22-milliarden/

Die Propagandaschau

Ein sehenswertes Interview mit Albrecht Müller von den Nachdenkseiten gab es heute bei RT-Deutsch. Müller, der sich schon zu Zeiten Brandts für den „Wandel durch Annäherung“ eingesetzt hat, um den Kalten Krieg und die Spaltung Europas zu beenden, hat mit diesem Interview sicherlich nicht seiner journalistisches Reputation geschadet – wie es der zwielichtige Sundermeyer für den Fall suggeriert, dass ein Journalist RT ein Interview gibt. Müller hat vielmehr deutlich gemacht, dass RT kein Propagandakanal Putins ist, sondern ein Medium, das seine Berechtigung für die Meinungsvielfalt in Deutschland hat.

albrecht müller_rt Bild anklicken, um zum Video zu gelangen

Albrecht Müller:„Es ist eine demokratiefeindliche Situation, in der wir sind. Pluralität der Meinungen wird schon als Störfaktor betrachtet, und das entspricht natürlich überhaupt nicht unserem Grundverständnis von Demokratie.“

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2 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 30. November 2014 at 15:27

    Einer der von Müller genannten Aspekte verdient es, noch einmal besonders herausgestellt zu werden:

    Selbst wenn „Russia Today“ ein Sender zur Verbreitung russischer Propaganda sein sollte oder tatsächlich ist, so ist er auf jeden Fall, oder auch gerade deshalb, ein hochinteressanter Teil der Meinungsvielfalt und hat deshalb mit seiner deutschen Ausgabe einen vollkommen berechtigten Platz innerhalb der deutschen Medienlandschaft eingenommen als Gegengewicht zum transatlantisch eingefärbten Propaganda-Einheitsbrei. Gerade aus der Unterschiedlichkeit zwischen der transatlantischen und der russischen Propaganda heraus lassen sich doch hervorragend längst überfällige Diskurse auf allen Ebenen und durch alle Bevölkerungsgruppen hindurch in die Wege leiten. Das ist doch geradezu eine ideale Befeuerung für alle existierenden und noch ins Leben zu rufenden Runden Tische.

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  2. Russia Today ist sicherlich ebenso ein Propagandakanal wie es der bundesdeutschen Öffentlich-rechtliche Rundfunk ist.
    Dass man von RT, RIA-Novosti oder auch der Peking Rundschau andere Informationen erhält als von den westlichen Medien ist richtig. Allerdings natürlich auch nur aus der Sicht des jeweiligen Machthabers und mit der entsprechenden Färbung.
    Soweit ich es beurteilen kann, versuchen diese Kanäle sachlich zu berichten/erscheinen und vergreifen sich nicht so im Ton, wie es die bundesdeutschen Medien, fast ausnahmslos, tun.
    Fragt den Müller mal, was er von der NPD oder den Reps hält und ob er in diesem Zusammenhang auch für Pluralität der Meinungen ist. Ich kenne die Antwort.

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