„Geldpolitischer Wahnsinn“


Ein lesenswerter Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche zum „geldpolitischen Wahnsinn, der offen die Ersparnisse und Altersvorsorgepläne der Bevölkerung ruiniert“.

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/gold-geldpolitischer-amoklauf/11092342.html

 Zum geldpolitischen Wahnsinn der Staatsfinanzierungen aus der Druckerpresse passt die Meldung, dass der ESM – wie von Anfang an befürchtet – zur Bankenfinanzierung missbraucht wird. Für die Steuerzahler, denen der ESM direkt in die Taschen greifen kann, wird das angesichts eines Banken-Schuldenbergs von 9 Billionen Euro eine Katastrophe.

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Euro-Rettungsschirm-ESM-kann-maroden-Banken-direkt-helfen-1000409477

Beitrag von Inge aus dem Bayerischen Wald

2 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 11. Dezember 2014 at 14:12

    Ein sehr schöner Beitrag, lieber Uranus.

    Dass ein Zusammenbruch der Finanz-Betrugssysteme weise Menschen, die zu schätzen wissen, was wirklich wichtig ist, hervorbringen könnte, ist ein tröstlicher Gedanke.

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  2. Posted by Uranus on 10. Dezember 2014 at 17:01

    Es ist inzwischen auch mit den hinterhältigsten Tricks nicht mehr möglich zu verschleiern, daß die Geld- und Währungssysteme vieler Staaten nicht mehr zu retten sind. Sie werden in absehbarer Zeit zusammenbrechen. Wie sich der Zusammenbruch in den einzelnen Staaten konkret gestalten wird, kann niemand genau vorhersagen. Auch dann, wenn jetzt noch schnell ein Systemwechsel vollzogen würde, z.B. nach den Vorstellungen der Verfechter der Österreichischen Schule für Nationalökonomie oder eines Freigeldsystems nach Silvio Gsell, ist der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten, weil alle diese Systeme den Menschen ausschließlich als Homo oeconomicus in das System integriert sehen wollen, als Konsumenten, der mit seinen Käufen von Waren und Dienstleistungen den Kreislauf der Wirtschaft ankurbelt und am Laufen hält.

    Doch ist das Denkmodell des Homo oeconomicus mit seinen rein materiell ausgerichteten Zielen wirklich ein tragfähiges Konzept für zukünftige Formen des Zusammenlebens der Menschen? Ich glaube das nicht. Und genau deshalb sehe ich den Zusammenbruch der Finanzsysteme nicht nur negativ, weil dadurch, so schmerzhaft der materielle Verlust für den Einzelnen auch sein mag, die Entwicklung des Homo sapiens, also des weisen Menschen mit dem damit verbunden Aufbau immaterieller Vermögenswerte wie Mitgefühl, Respekt vor Anderen, Achtsamkeit für die Schönheiten des Augenblicks, die Bildung menschlicher Gemeinschaften mit gemeinsamem, kooperativem und kreativem Handeln endlich vorangetrieben werden kann. Sehr schön kann man das heute schon in Japan beobachten. Viele Überlebende des Tsunami, die alles verloren haben, ihre Angehörigen und ihren gesamten materiellen Besitz, sind keineswegs daran zerbrochen, sondern haben solch immateriellen Vermögenswerte wie gegenseitige Hilfe, emotionale Unterstützung, inneren Zusammenhalt und Gemeinsinn wiederentdeckt und als wirklich wertvoll erkannt.

    Mir ist schon klar, daß der Begriff „weiser Mensch“ von dummen und bescheuerten Menschen als rassistischer Begriff mißverstanden werden kann. Das ist aber nur von den Dummköpfen zu erwarten, die einen weisen Menschen nicht von einem weißen Menschen unterscheiden können, was mich aber nicht weiter interessiert oder belastet.

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