Obrigkeitsdünkel


Wenn aber sogar der Erzbischof von Bamber sagt, PEGIDA ist nur etwas für Antichristen, dann hat das durchaus Obrigkeitsgewicht. Ein Bischof, erst recht wenn er Erzbischof ist, ist unfehlbar. Er lügt nie, denn er kennt das Gebot, rede nie falsch Zeugnis wider deinen Nächsten.

https://rundertischdgf.wordpress.com/2014/12/19/die-empfehlung-eines-erzbischofs-und-die-existenzvernichtung-eines-menschen/

6 responses to this post.

  1. Posted by Gerhard Bauer on 20. Dezember 2014 at 10:27

    Jetzt muss ich doch eine Lanze für den Erzbischof brechen. Er hat nicht gesagt, dass die Teilnehmer Antichristen sind, sondern dass Christen nicht mitmachen dürfen/sollten. Der genaue Wortlaut ist dem Zeitungsartikel nicht zu entnehmen.
    Die Äußerungen die zitiert werden sind dahingehend zu interpretieren, dass diese Bewegung nichts mit dem Christentum zu tun hat, mit dem kath. wohlgemerkt und dass, das Christentum nicht durch den Islam gefährdet wird, sondern mit der zunehmenden „Unchristlichkeit“ der Christen.
    Damit hat er auch recht. Wer geht denn noch regelmäßig in die Kirche, zur Beichte, zur Kommunion? Wer nimmt am christlichen Leben seiner Kirchengemeinde aktiv teil?
    Das werden immer weniger und ich schließe mich da nicht aus. Ich behaupte allerdings auch nicht, dass ich das christliche Abendland verteidigen will, denn Zusatz „jüdisch“ der mittlerweile wie eine Seuche grassiert, verwende ich ohnehin nicht. Das sog. christliche Abendland hat mit „jüdisch“ soviel zu tun, wie eine Kuh mit einem Reitsattel. Bemerkenswerterweise führt PEGIDA diesen Zusatz schon und ist ausschließlich gegen islamische Gewalt gerichtet und gegen Islamisierung, nicht aber gegen Überfremdung allgemein. Auf Facebook wird nur von Abendland gesprochen, von der Rettung des christlich-jüdischen Abendlandes habe ich in der JF vom 2. 12. 2014. Es kursiert auch folgendes Zitat, dass auf einer Kundgebung gemacht worden sein soll: „radikal-religiösen Unterwanderung unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur“.
    Es gibt schlicht und ergreifend keine christlich-jüdische Abendlandkultur, hier ist evtl. schon zu erkennen, wess Lied dieser Herr singt und das hat gar nicht soviel mit Deutschland und uns Deutschen zu tun.

    Auch ist der Erzbischof nicht unfehlbar, wie oben geschrieben, dies ist in bestimmten Fragen einzig dem Papst zugestanden, „wenn er in seinem Amt als „Lehrer aller Christen“ (ex cathedra) eine Glaubens- der Sittenfrage als endgültig entschieden verkündet.[1]“
    Diese „Unfehlbarkeit“ bezieht sich allerdings auch auf die Gläubigen: „Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben, kann im Glauben nicht irren.“[2] Nachzulesen in der WIkipedia.

    Dass der Erzbischof diese Aktion „Pediga“ „ohne Wenn und Aber“ ablehnt, ist sein gutes Recht. Ob´s gefällt oder nicht. Er spricht als Kirchenmann und dies ist nun mal Position der Kirche, wenn die andere Seite, der Islam, dies in islamischen Ländern anderssieht, so kann/soll/darf ein Christ doch nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Das ist der Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament.
    Auge um Auge, Zahn um Zahn, das ist Altes Testament, Rache, ewige Schuld und Sühne, das ist Altes Testament, aber keine neutestamentarische, christliche Position.
    Ich glaube, hier wird oft aneinandervorgeredet und .gedacht. Vielleicht gäbe es auf einer anderen Ebene durchaus die Möglichkeit von Übereinstimmung in Fragen der Behandlung der Zuwanderung/Überfremdung. Wenn man es denn wollte oder für notwendig erachtete.
    Es ist aber auch nicht maßgebend was ein Erzbischof sagt oder nicht sagt. Darauf kommt es nicht an.
    Entscheidend ist welche Pläne der Kolonialherr, die USA, mit seinen europäischen Kolonien (die Gesamtheit der EU-Länder) hat. Die USA sind für die Überfremdung und Zerstörung unserer Kultur hauptverantwortlich, sie betreiben die Flutung unserer Länder mit Ausländern aus aller Herren Länder. Niemand sollte sich auf die religiöse Ebene einlassen, das ist genau die falsche.

    Die Pegida-Bewegung bzw. der Initiatoren und Hintermänner/-organisationen (nicht die Teilnehmer in ihrer Gesamtheit), betrachte ich auch mit einem gewissen Misstrauen, wenn auch aus anderen Gründen wie der Erzbischof und andere.
    Siehe dazu auch meinen Artikel hier:
    https://deutscheseck.wordpress.com/?s=Pegida

    Noch was zum Artikel von diesem Eulenfurz, wenn ich mir die Beschimpfungen der Gegenseite ansehe, dann steht die den Beschimpfungen der anderen in nichts nach. Wenn diese Beschimpfungen natürlich nicht von Personen des öffentlichen Lebens gemacht werden, sondern von irgendwelchen namenlosen im Netz (das ist einfach eine Frage der Macht), so macht dies doch die Sache nicht besser. Wie z. B. auch diese Gallionsfigur der PEGIDA, der vorbestrafte Serieneinbrecher Lutz Bachmann, einmal auf Twitter schrieb: „Gehören standrechtlich erschossen diese Öko-Terroristen! … allen voran Claudia Fatima Roth!“, zwischenzeitlich hat er sich entschuldigt, zu lesen ist diese Exekutionsandrohung immer noch.
    Ich will es mal so sagen „Gschwerl unter sich“. Ich möchte weder von den einen, noch von den anderen regiert werden und soll nur keiner denken, dass viele die heute die Freiheit oder die Unfreiheit des Systems kritisieren und Sturz oder Veränderung wünschen, morgen, wenn sie im Sattel säßen, besser wären. Da könnte manch einer ein böses Erwachen erleben.

    Hier wird an einer Nebenfront gekämpft, die Deutschen schlagen sich wegen Nichtigkeiten, vorerst noch verbal, die Köpfe ein und derweilen werden Fakten geschaffen.

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    • Natürlich darf dieser Oberbischof seine Meinung sagen, aber er reiht sich genau in die Hetze der Medien ein, die jegliche vom Mainstream abweichende Meinungen unterdrücken will. Auch der andere Kardinal, Reinhard Marx, wird nervös und meldet sich Wort, „es gibt keine Anweisung der Kirche, welcher Christ hinter welchem Transparent laufen darf!“ http://kath.net/news/48753. Hoffentlich werden es in Dresden am kommenden Montag noch mehr Menschen, die sich nicht jeden Dreck der Politik gefallen lassen. Ein Hoch auf unsere tapferen Sachsen, wann ziehen Bayern nach?

      J.H.

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      • Posted by Gerhard Bauer on 20. Dezember 2014 at 13:45

        Was der Erzbischof in seiner Predigt gesagt hat, würde ich nicht als Hetze bezeichnen. In der verlinkten Zeitschrift sind auch nur einige Zitate veröffentlicht, aber diese sind keinesfalls Hetze, sondern lediglich sein Standpunkt und mit einem Teil seiner Aussagen hat er sicherlich recht.
        Weihnachten besteht nicht aus Weihnachstmärkten und dem ganzen anderen Brimborium, der so gerne als weihnachtlich bezeichnet wird.

        „Wann ziehen die Bayern nach?“
        Da wird wohl eher das Wasser der Isar aufwärts fließen, als dass Bayern, wohlgemerkt Bayern, in großer Zahl mitmachen würden.
        Dies hat aber auch nichts mit evtl. Empfehllungen oder Verboten kirchlicherseits zu tun, sondern liegt vielmehr in uns begründet.
        Wie schon einmal geschrieben, wir Bayern sind keine Demonstrierer und Schreier.
        Nur meine unbedeutende Einschätzung.
        „Unsere tapferen Sachsen..“
        Meine nicht, für mich brauchen die auch nichts zu tun und tun es auch nicht.

        Unser Schicksal wird nicht auf und nicht von der Straße entschieden. Ich bin ein Gegner der Straße, sie bringt nichts Gutes.

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      • Lieber Gerhard Bauer, mit dieser Einstellung ändern wir nichts. Trotzdem ein besinnliches Weihnachtsfest und das neue Jahr wird uns ja zeigen, wie sich Bayern, Deutschland und die Welt weiterdreht.

        Ich wünsche ein schönes Wochenende.
        J.H.

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      • Posted by Gerhard Bauer on 20. Dezember 2014 at 14:23

        Lieber J. H.,
        auch ihnen ein schönes Wochenende und eine gesegnete Weihnacht.
        Gerhard Bauer

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  2. Ein Erzbischoff als Volksverräter , armes Deutschland , armes Christentum !

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