Das heutige „Naziklischee“ im Vergleich der Kommunistenverfolgung unter McCarthy in den USA


In der McCarthy Ära in den USA, Anfang der 50er Jahre, war jeder ein gefährlicher Kommunist, der es in den USA wagte, eine kritische Position einzunehmen. Es wurden sogar Schauprozesse geführt, die mit der Todesstrafe endeten. Gnadenlos wurden Existenzen Unschuldiger vernichtet, die es wagten gegen den Strom zu schwimmen.  Also. die Kritiker der damaligen US Regierung waren grundsätzlich die Bösen, die Feinde der „US Demokratie“ schlechthin. Gibt es dazu eine Analogie zur heutigen Zeit? Das Klischee steht heute „Rechts“. Was ist denn überhaupt „Rechts“. Ein zufällige politische Sitzordnung im Parlament, Kritik an den Berliner Blockparteien, an der Regierung, Einsatz für die Heimat Deutschland, wer das Gendern der Menschen ablehnt, der etwas gegen die Globalisierung der Welt mit seinen Finanzhaien hat, wer seine Kultur und Sprache verteidigt, vor Islamisierung und Massenzuwanderung warnt?

Nazi? Ein Redner wie Stoiber in Passau auf der Aschermittwoch-Veranstaltung seiner Partei. Jetzt, AfD Lucke, weil er es wagt mit seiner Frau den Speisewagen der Bundesbahn zu benutzen? Der türkische Schriftsteller Akif Pirincci? Na klar, die sind es auch. Aber die politisch Bösesten sind immer noch die NPD ler, die sind es, die Obernazis, die seit 50 Jahren im Spiegel, in jedem Käseblatt, ARD und ZDF immer mit Glatze, Baseballschläger und Springerstiefel daherkommen. Deshalb wollen auch die anderen Parteien, daß die endlich in Karlsruhe verboten werden. Sie haben als politischer Schuhabstreifer ausgedient. Vielleicht ist es jetzt zur Abwechselung mal die AfD oder PEGIDA? Die Republikaner hatten wir ganz vergessen, die waren es in den 80er Jahren.

Kann man sich eigentlich vorstellen, daß das sorgsam gepflegte Klischee seit etwa 1965, Gründung der NPD, die in fast allen bundesdeutschen Landtagen mit einer starken Fraktion vertreten war, gar nicht der Wirklichkeit entspricht? Es ist unverschämt, daß diese Kerle auch 50 Jahre nach ihrer Gründung nicht die Rolle annehmen wollen, die man ihnen zugedacht hat. Da fressen die nun Kreide und präsentieren sich so hinterhältig nett in Karlsruhe.

 

3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 21. April 2015 at 11:29

    Wenn es den heute Herrschenden und ihren Vasallen tatsächlich um das Wohl der Menschen ginge, könnten sie sich entspannt zurücklehnen und eventuellen Gegnern dabei zusehen, wie die sich an sich selbst abarbeiten. Tun sie aber nicht. Warum nicht? Sie haben Angst!

    Angst davor, daß ihre Lügen auffliegen. Angst davor, daß ihr ohnehin schon brüchiges Machtgefüge vollends zusammenstürzt. Angst davor, daß die von ihnen verordnete Schweigespirale doch durchbrochen wird. Angst davor, daß viele einzelne Menschen ihr tatsächliches persönliches Kraft- und Machtpotential erkennen und anwenden. Angst davor, daß viele einzelne Menschen sich ihrer schon immer vorhandenen persönlichen Souveränität stellen und sie einfach ausüben, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

    Also werden diejenigen, die nicht spuren wollen, von den Herrschenden und ihren Vasallen mit Klischees belegt, die den Einzelnen zersetzen, ausgrenzen und ins Abseits drängen sollen. Nazi zum Beispiel. Obwohl der Begriff Nazi ein seltsamer Begriff ist. Er soll ja die Abkürzung für Nationalsozialist sein. Dann müßte die Abkürzung aber Naso sein. Nazi paßt eher zu Nationalzionist. Ein Freud’scher Versprecher? Dann würde die dahinterliegende Absicht gerade deshalb durchschimmern. Das würde auch ganz gut zu der heute immer stärker in Erscheinung tretenden Selbstentlarvung der Systemvasallen passen. Das politisch korrekte System zerlegt sich ja sowieso gerade selber.

    Sinnvoll wäre es daher, sich jetzt schon einmal zu überlegen, wie wir nach dem Zusammenbruch des Systems leben wollen. Der Einzelne sollte jedenfalls nicht darauf warten, daß doch wieder andere Autoritäten daherkommen und neue Perspektiven und Heilsversprechen für Alle entwickeln, sondern Jeder sollte seine Lebensperspektiven für sich selbst entwickeln, ohne irgendeine politische Obrigkeit um Erlaubnis zu fragen. Es geht darum, individuelle Zuversicht zu entwickeln und die kollektive Angst und Schuld endlich und endgültig loszulassen.

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  2. Posted by jojo471160 on 21. April 2015 at 9:24

    Eine Partei, die mit der Swoboda-Partei bzw. den politisch Rechten in der Ukraine liebäugelte ist zu keiner Zeit salonfähig. Noch heute gibt es dazu keine eindeutige Stellungnahme dazu.

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  3. Hat dies auf NeueDeutscheMark2015 rebloggt.

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