AfD: Petry, „nicht alle Linke sind Linksextremisten?“ Höcke, „nicht alle Nationaldemokraten sind Rechtsextremisten?“


Wir wollten eigentlich den Streit in der AfD, immerhin ein Hoffnungsschimmer gegen den Berliner Einheitsbrei, als ganz normalen Findungsprozeß einer jungen, neuen Partei hier auf unserer Seite auf kleiner Flamme kochen und beobachtend begleiten, denn wir sind vollkommen parteiunabhängig. Keinesfalls werden wir in das Freudengeschrei der gleichgeschalteten Medien und der Blockparteien des Reichstages mit einstimmen. Nur den Sinn des gestrigen langen Briefes des Parteichefs Lucke an die Mitglieder, der in allen Gazetten veröffentlich wurde, verstehen wir nicht. Eine Alternative ist keine Alternative zu den etablierten Parteien, wenn sie demokratische Patrioten ausgrenzt, wenn sie selbst zur Jagd nach Mitgliedern in den eigenen Reihen anlegt, die eine nonkonforme Diskussion wollen. Angsthasen auf dem politischem Parkett werden scheitern.

Eine Frauke Petry, die sich eine Duldung einer Regierung mit Beteiligung ehemaliger SED Leuten vorstellen kann, darf das auch so sagen, ein Höcke, der die viel harmlosere Bemerkung machte, nicht alle NPD ler seien Extremisten, darf es so nicht sagen. Der Parteivorstand um Lucke beschloß deshalb, mit Unterstützung von Petry, lt. MDR, Höcke aller Parteiämter zu entheben. Was ist das für eine heuchlerische Moral?

Nochmals: Petry würde demnach sagen, nicht alle Linken sind Linksextremisten oder? Was ist eigentlich an der Aussage von Höcke falsch, wenn er meint, daß nicht alle Nationaldemokraten Rechtsextremisten seien? Wer jedes Mitglied einer Gruppe oder Partei grundsätzlich verteufelt, ihm keine Chance der Besserung einräumt, der hat nicht begriffen, daß wir uns nicht mehr im Mittelalter der Hexenverbrennungen befinden.

Heute schrieb uns zu diesem Thema die AfD Wählerin Anne B. aus Hannover: „Soll ich jetzt meinen Bruder einen Extremisten schelten, nur weil er vor mehr als 25 Jahren mal Mitglied bei der NPD war. Er sagte mir immer, seine patriotische Einstellung leite er von der nationaldemokratischen Bürgerrevolution von 1832, Hambacher Fest, und 1848, Paulskirche ab. Das NS Regime war ein Katastrophe für unser Volk. Keine Partei kümmerte sich zur damaligen Zeit um die Wiedervereinigung unseres Landes, deshalb sei er Nationaldemokrat. Die AfD soll das zündeln am Scheiterhaufen lassen!“

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2 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 13. Mai 2015 at 20:49

    Über den Weg einer parlamentarischen Parteiendemokratur ist nichts Nützliches für eine Bevölkerung zu erwarten und man kann der AfD für das in die Öffentlichkeit getragene parteiinterne Hick Hack nur dankbar sein. Damit gibt sie nämlich mehr als deutlich zu verstehen, daß sie weder in der Lage noch willens ist, an der elenden Situation irgend etwas zu ändern. Die Führungsriege der AfD denkt überhaupt nicht daran, den Menschen wirklich brauchbare Alternativen anzubieten. AfD heißt in Wirklichkeit: Angsthasen für Deutschland.

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  2. Posted by AFD-Wählerin on 13. Mai 2015 at 15:09

    Die kosmopolitischen Krämerseelen mögen ihr Heil bei den Liberalen suchen.

    Rumpfdeutschland verfügt über hinreichend viele sozialistische Parteien, von den Grünen bis zu den Scheinbewahrern, ob sie sich nur christlich, sozial oder liberal nennen, weshalb inzwischen meist nur noch von den sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands (CDUDSUSPDGrüneLinkeFDP) die Rede ist.

    Wir brauchen eine Alternative für Deutschland, die deutsche Anliegen vertritt.

    Kuschelkurs mit dem Marxismusüberrest ist gewiss nicht im Sinne derer, die auf eine Alternative FÜR Deutschland hoffen.

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