Archive for 23. Mai 2015

Thema bei Illner, „Wutbürger“, der aber überhaupt nicht zu Wort kam, die ihn bewegenden Themen auch nicht


Es saßen zwar als Watschenmann der Lucke von der AfD und als Watschenfrau die PEGIDA geläuterte Oertel bei der Illner. Das war es denn auch, statt einen Augstein einen Elsässer einzuladen, das wagen die Fernsehgewaltigen nicht. Für die abgehalfterte Oertel vielleicht die Frau Festerling, die aus der AfD gefeuert wurde, weil sie auf einer Hooligan-Veranstaltung sprach, oder Höcke statt Lucke, das wäre doch was für die Zuschauer? Aber auf wirklich kontroverse demokratische Auseinandersetzngen zu hoffen, darauf kann man wirklich noch lange warten.

Die Wutbürger äußern sich dagegen in Nischen. In Internetauftritten (wie lange noch unzensiert?) oder mittels Leserbrief oder Leserkommentar, damit das Medium sagen kann, wie demokratisch es ist. Der Leserbrief in einer quasi Alibifunktion für die gleichgeschaltete Presse, schaut her, wir leben die Meinungsfreiheit. Wer wagt es aber heute schon noch, seine Meinung wirklich öffentlich zu äußern. Es gibt sie aber noch, die nachdenklichen, mutigen Bürger. Jutta Becker aus Herten verweist auf solche Leserbriefe, die sicherlich ihre Wirkung nicht verfehlen.

Nachzulesen hier bei der Wählergemeinschaft „Wir in Herten“.

Besonders der Leserbrief unter dem: Titel „Deutschland läßt sich vorführen wie ein Tanzbär“, ist schon starker Tobak!

Unverschämte Österreicher, die sich über die Uni Passau lustig machen!


Über den sportlichen Wettbewerb, das schnelle Hochklettern über Leitern zur Angebeteten, in den Alpenländern nennt man das Fensternl, haben wir hier schon berichtet. Das sich aber die Österreicher in unsere bayerischen Angelegenheiten einmischen, das geht zu weit. Dieser Artikel in der Wiener Zeitung „Die Presse“ ist unverschämt oder doch nicht?

Die Schlagzeile:

Das Patriarchat zeigt wieder seine frauenverachtende Fratze. . .

Auf der Suche nach einem krisenfesten Beruf mit Zukunft, der nicht durch Roboter ersetzt werden kann? Dann werden Sie Gleichstellungsbeauftragte(r)!

Endstation Passau, Illegale strömen über die niederbayerische Grenze


Um die Willkommenskultur dann noch so richtig anzuheizen, drücken die Medien auf die Tränendrüsen und erzählen dem ahnungslosen Deutschen die Abenteuergeschichten in Deutschland einfallender Minderjähriger. Hier ein Bericht über einen jungen Asylanten aus Afghanistan.  

Die Tagesschau berichtete: „Es sind Menschen wie der junge Tufan aus Afghanistan. Über den Irak, die Türkei, den Balkan und Österreich kam er nach Passau“.

Ist diese Geschichte nun richtig oder falsch wir wissen es nicht,

aber ein mutiger Leserkommentarschreiber stellt eine ganze einfache Frage:

„Über den Irak, die Türkei, den Balkan und Österreich kam er nach Passau? Wieso waren die Türkei, die Balkanstaaten (EU!) und Österreich (EU), keine sicheren Gebiete um da zu bleiben?“

Ein anderer schreibt:

Da der junge Mann über Österreich nach Passau kam, sollte er auch wieder dorthin gebracht werden. Wer setzt denn eigentlich die klaren Regelungen der „Aussengrenzen“ der EU ausser Kraft? Lassen die Österreicher die Asylanten jetzt auch einfach nach D durchreisen, wie die Italiener das bereits seit einiger Zeit tun? Unser Verständnis wird langsam aber sicher sehr strapaziert!

Haben diese Leser recht oder nicht? Warum wagt es kein Politiker solche Fragen zu stellen?

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