Die letzte Zigarette ist verglüht


Helmut Schmidt ist im hohen Alter von 96 Jahren gestorben. Nun wollen noch viele Zeitgenossen ein wenig Glanz von seinen „großen Taten“ abhaben. Die Heuchler stehen Schlange. Heute früh z.B. Genscher im Deutschlandfunk, der der Brutus war, als er die Koalition mit Schmidt platzen ließ und dafür Kohl auf den Schild hob. Wer weiß das heute eigentlich noch. Und von den „populistischen Sprüchen“ von Schmidt-Schnauze will auch keiner mehr etwas wissen. Für solche Aussagen werden heute anständige Deutsche in die rechte Ecke gestellt oder noch übler, als Rassisten und Nazis beschimpft. Weil eben mit dem Tod diese Seite Helmut Schmidts im Nebel der Geschichte verschwindet, weisen wir daraufhin, daß es möglicherweise nicht nur Luftblasen waren, die Schmidt-Schnauze von sich gab, sondern seine patriotische Überzeugung.

 Die letzte Zigarette ist verglüht und was bleibt noch? Der große Staatsmann, wie ihn heute alle Welt huldigen? Die Frage steht im Raum, hätte er als Kanzler so gehandelt wie Frau Merkel?
 
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Lassen wir ihn in Frieden ruhen!

 

3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 12. November 2015 at 12:45

    Da die BRD auch zu Zeiten des Bundeskanzlers Schmidt in keinem Moment ein souveräner Staat war, ist anzunehmen, daß auch der aktive Bundeskanzler Schmidt die Weisungen seiner Oberbefehlshaber zu befolgen hatte, wenn er sein Leben nicht in Gefahr bringen wollte. Das hätte er vermutlich auch heute getan. Immerhin hat er die Rolle des noblen, unabhängig scheinenden Staatsmannes ganz hervorragend gespielt, im Gegensatz zur heutigen Frau Bundeskanzler.

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  2. Posted by Inbrevi on 11. November 2015 at 22:32

    Diese Frage ist keinesfalls leicht und eindeutig zu beantworten, denn es darf wohl vorausgesetzt werden, daß ein Kanzler Helmut Schmidt (beizeiten) alles in seiner Macht stehende getan hätte um nicht die Rolle eines willigen Lakaien, wie sie die charakterlose FdJ-Agitatorin a.D. Merkel willig übernommen hat, annehmen zu müssen.
    Somit stellt sich diese Frage nicht: ein Kanzler Schmidt wäre also kaum in die vergleichbare Situation einer gewissen- und skrupellosen Merkel geraten.
    Wohl auch Schmidt hatte und machte Fehler, doch er war noch Politiker; ein Politiker, der- damals- wenigstens für einen Teil Rest-Deutschlands und seine Menschen wirkte.
    Andererseits ist Schmidt anzukreiden, daß er all sein Wissen und seine Erfahrung bei seinen Genossen und der herrschenden Pseudo-Politiker-Clique nicht zur Geltung gebracht hat, obwohl in den einige Stunden nach seinem Tod im BILDungsblatt abgedruckten Phrasen der Lügner und Heuchler unisono betont wird wieviel man vom großen Vorbild gelernt und von seinem Wissen und seiner Erfahrung profitiert hat. Bleibt die Vermutung, daß Schmidts wünschenwerter Einfluß doch zu gering war, oder doch keiner war, weil die herrschende Clique der bornierten Pseudo-Politiker von Natur aus lernresistent sind, oder sie keine Lehren annehmen dürfen.

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  3. Posted by Bruno on 11. November 2015 at 18:04

    Die Frage steht im Raum, hätte er als Kanzler so gehandelt wie Frau Merkel?

    Es ist leider zu befürchten, ja !

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