Ferdi zur Ausladung von unbequemen Parteien aus Diskussionsrunden vor Wahlen:Sie müssen Angst vor Argumenten haben, die ihr Kartenhaus zum Einsturz bringt.

Aus Sicht deutscher Regierungsparteien ist Demokratie, wenn ihre Parteibonzen sich an der Spitze von Bund und Ländern regelmäßig abwechseln, um Politik…
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Posted by Uranus on 20. Januar 2016 at 12:56
Allerdings liegt der Verdacht nahe, daß es sich bei dem vermeintlichen Getue gegen die AfD um einen Schaukampf gegen ein Phantom handelt, ganz ähnlich dem „Kampf gegen Rechts“. Nun kann man natürlich nicht behaupten, daß es die AfD nicht gäbe. Die AfD gibt es selbstverständlich, doch ist die AfD, bei allem Respekt gegenüber Persönlichkeiten wie Bernd Höcke, die sich redlich um Verbesserungen bemühen, bei weitem nicht der gefährliche Gegner, als der er von denen, die den Kampf gegen die AfD inszenieren, dargestellt werden soll. Das parlamentarische Parteiensystem ist so konstruiert, daß neue Parteien, die dem System tatsächlich gefährlich werden könnten, von vornherein keine Chance haben. Die Grünen, deren Erfolg dabei gerne als Beispiel angeführt wird, haben das nur deshalb geschafft, weil sie dem Establishment, das hinter dem Parteiensystem steht, niemals gefährlich werden wollten, im Gegenteil. Man muß heute den Eindruck gewinnen, daß die Grünen ab 1980 geradezu planvoll in das Parteiensystem eingefügt worden sind.
Nicht so die AfD. Die will zwar wirklich etwas bewegen, ist aber leider nur ein Papiertiger. Es gibt eine Reihe von Gründen, die das belegen. Zwei davon seien hier exemplarisch angeführt. Zum einen hat die AfD die gesamte politisch korrekte Medienwelt gegen sich. Zudem ist die BRD Finanzagentur Gmbh kein souveräner Staat. Es ist noch nicht einmal klar, ob die BRD überhaupt ein Staat ist. Wie will die AfD ohne öffentliches Organ mit dem Volk kommunizieren? Zum zweiten ist die Struktur der BRD dermaßen verknöchert, daß es nicht mehr möglich ist, sie mittels einer veränderten parlamentarischen Parteienzusammensetzung zu reformieren. Wie also kann die Lage verbessert werden?
Götz Kubitschek, Leiter des Antaios Verlages und des Internetauftrittes sezession.de, beschreibt es so: Es kann nicht das Ziel sein, einen Stehplatz im Salon zu ergattern – was die AfD ja gewissermaßen anstrebt – sondern die Party muß beendet werden. Es kann nicht darum gehen, über Wahlen eine Teilnahme am (nicht wirklich) vorhandenen Diskurs zu erzwingen, sondern den sowieso nicht vorhandenen Diskurs als Konsensform aufzugeben. Es kann nicht darum gehen, ein kaum geduldetes Mitreden im Establishment zu erkämpfen, sondern eine andere Sprache zu sprechen, eigene Spielregeln aufzustellen und selbstbewußt eigene Themen und Perspektiven für eine neue politische Struktur zu entwickeln.
Eine Bemerkung zum Schluß: Das Kartenhaus bricht so oder so zusammen. Nur die Fallrichtung ist noch nicht entschieden. Es ist also durchaus noch möglich, hier korrigierend einzugreifen.
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Posted by Adolf Breitmeier on 20. Januar 2016 at 12:14
Ach du meine Güte, was müssen diese Leute die Hosen voll haben, wenn sie sich sogar vor Diskussionsrunden fürchten müssen, weil die ANDEREN die besseren Argumente haben könnten. Allerdings ,,schützt“ man sich auf diese Weise, ganz schnell als Lügner entlarvtt zu werden, oder liege ich da falsch? Also das Demokratieverständnis ist da noch nicht einmal mehr rudimentär vorhanden.
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