Ein anderes Europa ohne Deutschland?


Ist das möglich? Ein Europa der Vaterländer ohne Deutschland? Wieso fehlen Deutsche in dieser Runde? Nur mal so als Frage!

10 responses to this post.

  1. Posted by Gerhard Bauer on 5. Februar 2016 at 6:37

  2. Posted by Gerhard Bauer on 4. Februar 2016 at 13:43

    Werter Herr Hahn,
    das beantwortet meine gestellten Fragen nicht. Ich sprach heute mal nicht von der Eigenstaatlichkeit Bayerns, sondern nur von der Auflösung der BRD und der EU. Und mit beidem habe ich recht.
    Weder die EU, noch die BRD sind in der Lage die anstehenden Probleme auch nur im entferntesten zu lesen, auch keine andere EU oder andere BRD. Eine Missgeburt bleibt eine Missgeburt.
    Wir können und konnten in Einzelstaaten jahrhundertelang unsere Probleme lösen, auch, jene der größeren Art, man denke an die Ungarneinfälle, die Türkenkriege, den Mongolensturm, den 30-jährigen Krieg etc..
    Manchmal muss man zusammenstehen, das ist richtig, das bedeutet aber nicht zwangsläufig eine ständige Verbindung in Form einer irgendwie gearteten Staatlichkeit.
    Einzelstaaten sind sehr wohl in der Lage ihre Probleme zu lösen und taten dies immer mehr oder weniger gut.
    Was Sie schreiben, höre und lese ich tagtäglich im Propagandafunk, „nur gemeinsame, internationale/europäische Handlungen o. ä. sind in der Lage XY zu lösen etc.“ Es ist imi Prinzip egal, wer mir Zentralismus als Lösung empfiehlt, es ist immer falsch, egal ob von Le Pen oder Merkel.
    Tja, was löste die BRD bisher?
    Was löste die EU bisher?
    Wieso sollte eine andere EU etwas besser lösen?
    Nur weil es alle gemeinsam machen? Man kann auch gemeinsam ersaufen.

    Was wissen wir schon, was die „andere“ EU anders machen würde. Wir würden regiert und müssen uns ein- und unterordnen. Dazu habe ich gelinde gesagt keine Lust.
    Diese Leute versprechen heute etwas, was sie morgen nicht halten werden. Darauf gebe ich Brief und Siegel, evtl. werden wir es auch noch erleben, dann können wir uns weiterunterhalten.

    Orban konnte in Ungarn ganz alleine, nicht gemeinsam und sogar gegen den Willen der EU die Invasion seines Landes stoppen. Dies ist jedem Land möglich, auch einem eigenstaatlichen Bayern wäre dies möglich, man muss uns nur lassen.
    Jedes Land für sich. Wenn wir die Grenzen dicht machen, werden die Österreicher gezwungen die ihren zu schließen usw. usf. Sollte ein Land dazu nicht fähig sein und um Hilfe ansuchen, kann Hilfe geleistet werden und damit hat es sich dann aber auch schon.
    Mehr Gemeinsamkeiten brauchen wir nicht.

    Nur kleinstaatliche Lösungen bieten überhaupt die ansatzweise Chance einer freiheitlichen Regierungs- und Staatsform. Diese Lösung schließt ja Verteidigungsbündnisse, Wirtschaftsvereinbarungen etc. nicht aus. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die innere Verfasstheit eines Landes und geben ausländischen Mächten und Gruppierungen keine Möglichkeit der Einflussnahme auf innenpolitische Vorgänge und darauf ist hinzuwirken. Alles andere ist so oder so zum Scheitern verurteilt. Wer´s nicht glaubt, soll sich nur die Misere anschauen in wir stecken und sich anschauen, zu welchen Leistungen das sog. kleinstaatliche, noch einigermaßen föderale Deutschland fähig war.
    Geändert hat sich alles zum Schlechten, als die Entscheidungsgewalt über Krieg und Frieden in eine Hand gelegt wurde, nach Berlin und dort die Entscheidung über Krieg und Frieden für alle gefällt wurde. Wir sind auf diesem Weg nicht nur einmal gemeinsam untergegangen und wir werden wieder gemeinsam untergehen, wenn hier nicht entschieden gegengesteuert wird.
    Es werden immer die gleichen Lösungen angeboten, so dreht man sich im Kreis und kommt keinen Schritt weiter.

    Wer sog. Rettern oder Heilsbringern nachläuft/vertraut und meint dadurch würde das Übel aus der Welt geschafft oder diese wären alternativlos, braucht sich nicht zu wundern, wenn er vom Regen in die Traufe kommt.

    Beste Grüße
    Gerhard Bauer

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    • Servus Herr Bauer, Tatsache ist, daß die Völkerwanderung, die über Bayern und Deutschland einbricht, ungebremst ist. Bereits im Januar hat sich diese um das Dreifache gegenüber dem Vergleichsmonat von 2015 erhöht. Ein König von Bayern hilft uns da auch nicht mehr weiter. Also müssen wir erkennen, daß wir Europäer und vorallen wir Deutschen in einem Boot sitzen, daß fast am Kentern ist. Deshalb muß zunächst einmal die Regierung Merkel weg, möglicherweise ist da die Wahl einer starken Protestpartei zunächst ein geeignetes Mittel, damit politische Mittel, wie sie in Ungarn eingesetzt werden, möglich sind. Im europäischen Kontext bleibt es dabei, daß alle Europäer letztlich ähnlich bedroht sind wie Deutschland. Und da ist es mehr als sinnvoll, wenn sich die patriotischen Parteien zusammenschließen. Ich empfehlen Ihnen und auch anderen nochmals, lesen Sie das Buch „das Heerlager der Heiligen“.

      Mit freundlichen Grüßen J.H.

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  3. Posted by Uranus on 4. Februar 2016 at 12:48

    Ein schwieriges Thema, bei dem naturgemäß unterschiedliche Ansichten aufeinander prallen. Allgemein wird viel darüber lamentiert, was man alles nicht haben will, aber es werden kaum eigene konkrete Perspektiven entwickelt, wie sich der Einzelne denn eine menschengerechte Politik der kommenden Gegenwart vorstellt. Hier erlaube ich mir nun darauf hinzuweisen, daß Gerhard Bauer seine konkreten Perspektiven sowohl hier als auch auf seinem Blog deutscheseck vorstellt. Diese Vorstellungen kann man mögen oder auch nicht, es sind auf jeden Fall Vorstellungen, über die man sprechen kann und auch sollte.

    Der Begriff „Europa der Vaterländer“ ist für mich ebenfalls ein Schlagwort ohne substantiellen Inhalt. Es ist ein Begriff über eine objektivierte gesellschaftliche Größe. Es ist, wenn man so will, eine statistische Größe. Kann so etwas tatsächlich das Zentrum der Welt sein? Nein, denke ich. Im Zentrum der Welt kann nur das Subjekt stehen, ein denkendes, fühlendes und handelndes Individuum, das diese Größen erst in seiner Vorstellung erzeugt. Das persönliche Erleben des Einzelnen ist die erste und einzige uns jeweils zugängliche Realität. Alles darüber Hinausgehende existiert lediglich in unserer Phantasie und Einbildung, wobei ich Einbildung keineswegs negativ meine. Bitte genau lesen. Fernsehbilder und Zeitungsberichte z.B. sind kein persönliches Erleben!

    Es ist doch mittlerweile allzu offensichtlich, daß zentralistisch strukturierte Organisationen wie die EU oder die BRD und deren Betreiber genau für die Probleme verantwortlich sind, die wir heute beklagen. Wie kann man denn Abhilfe von etwas oder von jemandem erwarten, der genau das angerichtet hat, für das man Abhilfe wünscht? Das ist doch aberwitzig! So bin ich ebenfalls der Ansicht, daß der Zentralismus in jeglicher Form abgeschafft werden muß. Oder, wie es Götz Kubitschek beschreibt, das Ziel ist nicht ein Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party, nicht ein Mitreden im allgemeinen Gewäsch, sondern eine andere Sprache, nicht eine Beteiligung am Diskurs – den es sowieso nicht gibt – sondern sein Ende als Konsensform.

    Ich stimme mit Herrn Bauer voll und ganz darin überein, daß „[e]ine Missgeburt wie die EU, ebenso wie die BRD, […] nicht reformiert werden [kann], sie muss aufgelöst werden.“ Das bedeutet nicht, daß Altbayern oder irgendeine andere deutsche Region nun von der Außenwelt abgeschnitten wäre und bitterlich zugrunde gegen müßte. Im Gegenteil, nach der Beendigung des Zentralismus ergeben sich doch erst ungehindert alle Möglichkeiten eines wirklich gemeinschaftlichen Zusammenlebens und -arbeitens. Als Stichworte seien hier genannt: Kommunale Selbstverwaltung und kleinräumige Vielfalt – Vielfalt hier im Sinne des Wortes und nicht als ideologischer Kampfbegriff. Machen wir, also jeder für sich, uns doch einmal nicht nur Gedanken darüber, was wir alles NICHT wollen, sondern darüber, WAS wir denn eigentlich wollen. Nur dann kann es auch in die Realität eintreten.

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    • Posted by Gerhard Bauer on 5. Februar 2016 at 6:41

      „..Machen wir, also jeder für sich, uns doch einmal nicht nur Gedanken darüber, was wir alles NICHT wollen, sondern darüber, WAS wir denn eigentlich wollen. Nur dann kann es auch in die Realität eintreten.“
      Volle Zustimmung.

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  4. Posted by Gerhard Bauer on 4. Februar 2016 at 5:39

    Diese Frage sollte man an diese Runde stellen. Es gäbe auch in der BRD eine Opposition.
    „Ein Ende der derzeitigen EU“, steht in dem Text unterhalb des Videos. Ich muss sagen, ich will gar keine EU, keinerlei zentralstaatliche Organisation, kein Funktionärseuropa egal in welcher Form und unter welchen Politikmachern.
    Auflösung der EU, Auflösung der Währungsunion und all die EU-Beamten, -Politiker sollen einer anständigen Beschäftigung nachgehen.
    Was ist ein Europa der Vaterländer? Ein Schlagwort ohne Inhalt. Das Europa der Vaterländer hatten wir, vor dem Zweiten Weltkrieg, danach ging die Bastelei am Zentralstaat Europa los.

    Wieso sind in obiger Runde keine Russen vertreten? Ein Europa ohne Russland?

    Man sieht deutlich, die EU soll unter anderen Herren fortgeführt werden, lediglich ein Wechsel der Besetzung der äußerst lukrativen Posten wird angestrebt. Ansonsten, weder im Westen, noch im Osten der EU was Neues.

    Eine Missgeburt wie die EU, ebenso wie die BRD, kann nicht reformiert werden, sie muss aufgelöst werden.

    Wir brauchen nicht mehr als bilaterale Verträge zwischen Staaten, egal ob europäische oder außereuropäische, und damit hat es sich.

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    • Lieber Gerhard Bauer, gerade Altbayern wird allein nicht überleben. München ist schon lange nicht mehr die Hauptstadt der Bayern. Die wollen an Buntheit und Multikulti ganz vorn in Deutschland sein. Einen Widerstandsgeist gibt es dort kaum noch. Unsere Sachsen sind da in Dresden noch aus einem anderen Holz geschnitzt. Wir Europäer können heute nur gemeinsam die Völkerwanderung aus aller Welt abwehren. Ich empfehle das Buch „das Heerlager der Heiligen“ zu lesen.

      mfg J.H.

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