Archive for 13. Februar 2016

Steht des Volkes Meinung im Widerspruch zur veröffentlichten?


Wenn man die Leserkommentare in den Interneatauftritten der Medien und auch die normalen Leserbriefe liest, dann muß man zu diesem Ergebnis kommen. Also ist in unserem Volk noch der selbstständige Geist bei den normalen Bürgern vorhanden. Auch im Straubinger Tagblatt findet man solche Leserbriefseiten, wie die gestrige, die im Gegensatz zu der übernommenen dpa-Welt stehen. Während die Nachrichten meist nur durch die Schlagzeile wahrgenommen werden, was übrigens ein Fehler ist, denn bereits und allein mit dieser versuchen die Gazetten, Wirkung beim Konsumenten zu erzielen, werden die Leserbriefe meistens wirklich komplett gelesen.

politischeLeserbriefe1222019Die Leserbriefseite im Straubinger Tagblatt v. 11.2.2016 (dreimal auf das Bild klicken und man kann den Text dann durchaus lesen).

 

Dresden im Februar 1945: 80 km Nordost, der Horizont war blutrot, der Himmel brannte!


Mein Großvater, im 1. Weltkrieg schwer verwundet, zeitlebens Splitter in der Lunge, berichtete mir, seinem Enkel: „Von unserer Stadt konnten wir die Bomber sehen, die zu Hunderten in Christbaum-Formation nach Dresden flogen. Plötzlich wurde der Horizont blutrot, der Himmel brannte.“

J.H. 

AlteDresden Das alte Dresden (Postkarte vom Flohmarkt, Ausschnitt Frauenkirche).

Unser Eintrag dazu 2015!

Seehofer, ich stehe mal vor und mal hinter Merkel


Das ist die konsequente Haltung unseres geliebten bayerischen Landesvater. Diese Zusendung erreichte unser Kurznachrichtenportal Vilstal:

: „Wir stehen zur Kanzlerin“ Der übertrifft sogar noch den

Tröglitz, ein Ort des Bösen? Der ausgebrannte Dachstuhl in ständiger Wiederholung in der Presse! Was ist eigentlich ermittelt worden?


Bekanntlich brannte in Tröglitz in Sachsen-Anhalt ein Dachstuhl eines geplanten Asylheimes aus. Das war im April 2015. Zuvor fanden in diesem Ort Demonstrationen gegen die geplante Unterkunft statt. Schnell verortneten die Medien den Anschlag in die rechtsextreme Szene. Sogar ein Kopfgeld für die Ergreifung des oder der Täter von 20 000 Euro wurde ausgesetzt. Dann aufatmen, endlich war ein 22 Jähriger im Oktober gefasst, den Bild und andere Gazetten als Sympathisanten der NPD zuordneten. Freilich mußte der eine Woche später wieder entlassen werden, weil er unschuldig war. Die Ermittler mußten von vor beginnen. Bis heute heute konnte noch kein Täter ermittelt werden. Wir haben diese Geschichte nur deshalb erwähnt, weil das heutige Straubinger Tagblatt den ausgebrannten Tröglitzer Dachstuhl wieder benutzte, um mit diesem Bild Deutschland als ein Land der „rechten Brandstifter“ gegen Asylheime vorzuführen.

rechtsextremStraftaten1222016Straubinger Tagblatt, Presseausschnitt 12.2.2016                        Tröglitz1222016

Auch bei einem ähnlichen Fall im fränkischen Vorra gibt es bis heute nur Vermutungen, Mediengeschrei und Politiker, die sich mit Vorverurteilungen gegenseitig überboten haben. Der Bürger hat das Recht zu fragen, was ist wirklich geschehen? Deshalb haben wir im Fall Tröglitz für Sie die Chronik des Vorgangs gesucht und beim MDR gefunden.  

 

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