Österreich wählt Bundespräsidenten direkt, warum dürfen das die Deutschen nicht?


Beatrix von Storch hat Roland Tichy retweetet

Die Direktwahl des Bundespräsidenten steht übrigens im AfD-Programm.

Beatrix von Storch hat hinzugefügt,

4 responses to this post.

  1. Posted by Adolf Breitmeier on 5. September 2017 at 18:09

    Also ein bisschen Macht hat er ja, denn Gesetze werden erst durch seine Unterschrift gültig und ER sie im Staatsanzeiger veröffentlicht. Aber wählen dürfen WIR ihn nicht, weil wir sonst vielleicht einen bekämen, der wirklich etwas bewegt und zum Beispiel ein für Deuschland schädliches Gesetz einfach nicht unterschreibt. Er ernennt auch (auf Vorschlag) die Minister, er könnte – rein theoretisch oder mit Mut auch in der Praxis – einfach mal NEIN sagen. Das können wir vielleicht in vier Jahren erleben, wenn die AfD keinen Quatsch im Parlament macht, sondern wirklich demokratisch im Parlament agiert und dann auch in den Augen der Wählerschaft als regierungsfähig gilt. Wenn dann ein ,,Blockparteienpräsident“ Staatsoberhaupt ist, könnte so etwas geschehen.

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  2. Posted by Uranus on 21. Mai 2016 at 0:14

    Der jeweilige Darsteller des Bundespräsidenten der BRD ist vom ersten bis zum letzten Tag im Amt nichts anderes als ein Hampelmann und ein Grüßaugust. Nach dem Protokoll der Bundesrepublik Deutschland steht der Bundespräsident an erster Stelle und ist somit der oberste Hampelmann der Republik. Das wäre auch nicht anders, wenn Deutsche diesen Schauspieler am Staatstheater direkt wählen dürften. Die Illusion von direkter Demokratie wäre halt noch ein bißchen illusionärer. Geschenkt!

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  3. Posted by AFD-Wählerin on 20. Mai 2016 at 16:41

    Das Bundespräsidentenamt beinhaltet an sich viel mehr als Repräsentationsaufgaben.
    So sollte der Bundespräsident etwa auch die Aufgaben eines Staatsnotars wahrnehmen. Eine geeignete Persönlichkeit könnte das Amt ausfüllen, statt nur „Grüßaugust“ zu sein.
    Deshalb ist es völlig unverständlich, dass der Bundespräsidenten nicht direkt gewählt werden darf. Die Forderung der AfD nach direkter Demokratie, zu der auch die Wahl des Bundespräsidenten gehören würde, ist richtig und wichtig.

    Das wären Punkte einer Verfassung, die sich die Deutschen selbst geben und über die sie selbst abstimmen sollten.

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  4. Der Buprä ist nur ein Hampelmann, ein Grüßaugust. Da sollte der Mann schon etwas mehr Macht haben, dann wäre eine Direktwahl interessant. Mit der Direktwahl des Hampelmannes wird nur der schöne Schein etwas besser gewahrt, der Eindruck erweckt als ob.
    Interessanter ist die Frage, wieso die Deutschen noch NIE ihre eigene Verfassung selbst bestimmen durften, noch nie direkt darüber abstimmen durften. Weder im Kaiserreich, noch in der Weimarer Republik und danach gab es ohnehin nur noch die erlaubte Zustimmungsabstimmungen, im 3. Reich, in der BRD und in der DDR.
    Ausnahme: DDR, aber wo Mielke auszählte, war auch Mielke drin.
    In einzelnen Bu-Ländern durften die „Staats“angehörigen über ihre Verfassungen abstimmen.
    In den demokratischen, parteigeführten Staaten dürfen die Bewohner lediglich zustimmen. Dagegen sein, grundsäztlich dagegen sein dürfen sie vielleicht noch, aber mehr nicht. Alles andere ist ohnehin nur Schein.

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