Berlin: SPD Regierung und Kinderarmut, #BerlinBleibtWeltoffen?


Gibt es da einen Zusammenhang?

Berlin hat höchsten Wert in puncto . Jeder 3. unter 18 lebt von Sozialleistungen

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8 responses to this post.

  1. Es geht um die regierende SPD, die in ihrem Land die vergleichsmäßig höchste „Armut“ aufzuweisen hat. Die Verantwortung dafür wollten wir benennen.
    mfg Redaktion

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    • Posted by Uranus on 14. September 2016 at 8:49

      In dem besagten rbb24-artikel steht geschrieben:
      „Die Hauptstadt [also Berlin] hat den höchsten Anteil an Kinderarmut in Deutschland, in den letzten Jahren sind es mehr betroffene Kinder geworden.“

      Als Quelle dieser Aussage wird die angeführte Bertelsmann-Studie herangezogen. In einem Beitrag des Sciencefiles-Blogs wird diese Studie als herbeiphantasierter Unsinn entlarvt, da aus einer Metastudie von Laubstein, Holz und Seddig hervorgeht, daß über Kinderarmut in Deutschland so gut wie nichts bekannt ist. Es ist schon klar, daß rbb eine Bertelsmann-Studie erst einmal für bare Münze nimmt, wie wohl jeder andere auch, der nicht tiefer mit dieser Thematik befaßt ist. Das kann also zunächst niemandem zum Vorwurf gemacht werden. Nachdem aber nun bekannt ist, was von dieser Bertelsmann-Studie zu halten ist, wozu mein untenstehender Kommentar diente, wäre es in diesem Fall nicht korrekt, der Berliner SPD eine Verantwortung für herbeiphantasierten Unsinn zuzuweisen.

      Um Mißverständnissen vorzubeugen, es KANN durchaus sein, daß es in Berlin mehr Kinder als anderswo gibt, die unter einer gewissen „Armutsgrenze“ leben müssen, aber genau das ist eben nicht seriös belegt. Kinder sind aber immer gut zu verwenden, wenn darum geht, Emotionen hervorzurufen und auf die Tränendrüsen zu drücken.

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      • Vor allem sollte auch geschrieben werden, um welche Volksangehörigen es sich hierbei handelt. Deutsche oder vielleicht xy? Ich glaube da eher an XY.

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      • Posted by Uranus on 15. September 2016 at 9:16

        Das ist ein weiterer Punkt, der die Bertelsmann-Studie zum Manipulationspamphlet verkommen läßt. Zum einen hat im statistischen Durchschnitt eine XY-Familie mehr Kinder als eine deutsche Familie, zum anderen ist der Anteil der in Berlin lebenden XY-Familien wahrscheinlich höher, als in manch anderen Teilen der Republik. Hinzu kommt, daß die Macher der Bertelsmann-Studie folgende Definition zur Bestimmung der „Armut“ für Kinder verwenden:

        „Die hier verwendete Armutsdefinition bezieht sich auf die sozialstaatlich definierte Armutsgrenze, nach der diejenigen Kinder als arm gelten, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, also in einem Haushalt, der Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch – Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II/Hartz IV) erhält.“

        Das ist der Witz schlechthin. Wenn also ein XY-Paar mit 8 Kindern Sozialleistungen erhält, dann gelten nach dieser Definition alle 8 Kinder als arm. Ob das Elternpaar vielleicht auch arm sein könnte, interessiert dabei nicht weiter. Und die Erwähnung des Kindergeldes, welches es ja nur deshalb gibt, weil 8 Kinder da sind, wird ganz elegant unter den Tisch fallen lassen.

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  2. Nur weil man von Sozialleistungen lebt, ist man noch lange nicht arm. Für viele bedeutet dies Reichtum und/oder arbeits- wie steuerfreies Einkommen.

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  3. Posted by Uranus on 13. September 2016 at 10:29

    Der Begriff „Kinderarmut“ ist ein Kampfbegriff der linksrotgrün versifften Propaganda, mit dem Stimmung gemacht und Wahlkampf betrieben werden soll. Die Unsinnigkeit dieses Begriffes liegt auf der Hand. Vor der Kinderarmut käme ja wohl erst einmal die Elternarmut. Aber das ist noch nicht einmal der Punkt. Der Begriff „Kinderarmut“ ergäbe nur dann einen Sinn, wenn Kinder über ein eigenes Einkommen verfügten. Über ein solches verfügten die Kinder, wenn sie einen Arbeitsplatz hätten. Nun ist in der BRD aber Kinderarbeit verboten. Ergo kann es in der BRD keine Kinderarmut geben.

    Aber das ist noch nicht alles. Die entsprechende Bertelsmann-Studie, in der solches behauptet wird, ist in ihrem Aufbau, in ihrer Wortwahl und in ihren Schlußfolgerungen ein dermaßen konzentriert geballter Unsinn, daß sich einem die Fußnägel aufstellen. Ein Beispiel: Die Bertelsmann-Studie bezieht sich auf eine Metastudie von Laubstein, Holz und Seddig, in welcher klar festgestellt wird, daß es zu Kinderarmut und ihren Folgen keine gesicherten Befunde gibt und daß die Ursachen und die Folgen von Kinderarmut unbekannt sind. Das heißt, die Bertelsmann-Studie macht viele Worte, um eine ominöse Kinderarmut herbeizuphantasieren, die dann mit einer Metastudie unterfüttert wird, aus der hervorgeht, daß über Kinderarmut ja eigentlich gar nichts bekannt ist. Auweia, ich glaube, ich brauche jetzt erst mal ‚ne Pause.

    Hier kann eine logisch einwandfreie Zerlegung dieses geballten Unsinns nachgelesen werden:

    https://sciencefiles.org/2016/09/12/die-entdeckung-der-kinderarmut-bertelsmann-studie-trifft-hoerige-journalisten/

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  4. Posted by Maria S. on 13. September 2016 at 8:06

    Die Willkommens-Propaganda läuft weiter auf Hochtouren. Was kümmert unsere Politiker die Kinderarmut in Deutschland.
    http://www.politaia.org/wichtiges/bundesagentur-wirbt-mit-kindergeld-in-aller-welt

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  5. Der Armutsbegriff ist in unserem Land auch ein sehr strapazierter Begriff und Berlin ist nunmal ein Sammelbecken für ein bestimmtes Klientel und sind einfach mal arm dran.

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