„Volldemokraten“ versus AfD


Unser Leser Uranus erklärt diesen Politikertyp:

Eselei2016Ja, der Gabriel Siggi! Er, der Siggi, besonders auch Cem Özdemir und eine ganze Reihe anderer lupenreiner Volldemokraten tun gerade so, wären die AfD-Wähler vom Himmel herabgefallen. Die Volldemokraten versuchen auch hier wieder mit schon fast mitleiderregendem Getue, wobei man gar nicht weiß, ob man dieses Getue als tragikomisch oder als peinlich bezeichnen soll, zu verschleiern, daß es der AfD bereits seit zehn Landtagswahlen gelingt, neben der großen Gruppe der vormaligen Nichtwähler vor allem frühere Wähler der CDU, SPD, FDP, der Grünen und der Linken auf ihre Seite zu ziehen.

Es sind also gerade sehr viele Wähler, die vormals die ganz doll superdemokratischen Parteien gewählt haben und ihre Stimme seit einiger Zeit nun aber der AfD geben. Die AfD saugt gerade die Stimmen aus dem volldemokratischen Lager ab. Anstatt sich über diesen Trend Sorgen zu machen und sich zu fragen, warum aus vormals volldemokratischen Wählern plötzlich vermeintliche Undemokraten geworden sind, schwätzen sich die Potentaten der hohen Politik selber froh und machen aus den erheblichen Verlusten, die gerade die ehemaligen „Volksparteien“ CDU und SPD in letzter Zeit hinnehmen mußten, grandiose Wahlerfolge. Sie, die Volldemokraten, zerschlagen sich gerade selber die Basis ihrer eigenen Existenz und merken es noch nicht einmal.

Ja, ja, die Volldemokraten und die Realität: Zwei Welten prallen aufeinander! Es wird dem Siggi aber egal sein, solange er seine Posten behält.

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3 responses to this post.

  1. Und er wird seinen Posten behalten, ganz sicher.
    Spätestens wenn die AfD in die Nähe der politischen Macht kommen sollte, wird sie absolut konform sein, ganz sicher.
    Es droht keine Gefahr, die Wähler werden nur innerhalb der Systemparteien verschoben.
    Ein paar Protestwähler meinen, sie könnten auf diese Art ihren Protest ausdrücken, ein paar ganz und gar Gläubige glauben auch noch die AfD würde wirklich etwas ändern, die Zeit zur alten BRD zurückdrehen, ganz sicher nicht und falls doch, die alte BRD war nur der Vorläufer und Wegbereiter der neuen BRD.
    NIcht vergessen, auch die AfD steht für Zuwanderung.

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    • Abwarten, eine andere Alternative zu den Berliner Blockparteien ist weit und breit nicht in Sicht!

      mfg Redaktion

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    • Posted by Uranus on 20. September 2016 at 11:35

      Bei der Diskussion um politische Zustände in Deutschland ist es angebracht, sich immer wieder einmal daran zu erinnern, daß die BRD kein souveräner Staat ist, sondern US-amerikanische Besatzungszone. International gibt es die BRD seit 1990 gar nicht mehr, sondern nur noch eine Nichtregierungsorganisation mit dem Namen „Germany“ und Amtssprache Englisch. Deshalb ist für den Moment und wahrscheinlich noch für ein paar weitere Tage der obige Kommentar völlig zutreffend. Deshalb, so finde ich jedenfalls, ist die AfD gerade JETZT auf dem Höhepunkt ihrer Macht, da sie noch nirgendwo stärkte Fraktion geworden ist oder gar in Regierungsverantwortung gekommen wäre. In dem Moment, indem die AfD im jetzigen System in Regierungsverantwortung kommt, wird sie die Zwänge kennenlernen, denen sie sich dann zu unterwerfen hat und sie wird die Methoden kennenlernen, die dafür sorgen werden, daß sie sich den Zwängen unterwirft.

      Deshalb kann gerade jetzt die AfD noch eigene Themen setzen, den Kampf um die Sprache und um die Köpfe führen, sie kann selber die Etablierten provozieren und sie kann vor allem die unselige Distanzeritis beenden. Mit all dem kann die AfD gerade jetzt dabei helfen, den – wie es Thor von Waldstein nennt – metapolitischen Boden zu bereiten, was eine unabdingbare Vorraussetzung für einen von der Mehrheit gewünschten politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandel ist. Dieser Wandel wird geschehen, wenn die Vorraussetzungen dafür gegeben sind. Eine parlamentarische Parteiendemokratur wird dann nicht mehr gebraucht. Das kann schneller kommen, als mancher vielleicht jetzt noch glaubt. Die USA z.B. stehen in jeder Beziehung völlig am Ende, was eine gute Vorraussetzung für Veränderungen gerade in Deutschland ist.

      Im Übrigen unterstütze ich eine Flüchtlingsobergrenze nach Art des Björn Höcke:

      Minus 200.000 pro Jahr!

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