Volkstrauertag


unseredenkmaeler20162Alljährlich wird am Volkstrauertag, aber auch am heutigen Totensonntag, mit Reden, Gottesdiensten und Fahnenaufmärschen an den Denkmälern und in Kirchen aller Toten, aber auch an die Gefallenen der Kriege und Gewalt gedacht. Dennoch, je mehr wir uns zeitlich von den großen Kriegen entfernen, werden die Reden der Offiziellen immer wirklichkeitsfremder, ja sogar abstoßend. Es gibt kaum noch einen Bericht in der örtlichen Zeitung über die Veranstaltungen zum Volkstrauertag, bei denen sich die Redner, meist die Bürgermeister, an Selbstgeißelung des eigenen Volkes nicht übertreffen. Als wenn sie eine staatliche Vorlage für ihre Reden hätten, die sie halten müssen. Wahrscheinlicher ist aber, daß sie das freiwillig tun. Es gibt sie aber auch noch, die Würde des Gedenkens, die den Toten gerecht wird, wenn ein Bürgermeister, der Pfarrer, einfach die Namen der Toten der Gemeinde vorliest, eine Kerze angezündet wird, die Fahnen sich senken, das Lied „ich hatte einen Kameraden“ erklingt. (Zum Vergrößern mehrmals auf das Bild klicken)

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