Höcke, AfD: Deutsche Technologie darf nicht ausverkauft werden


Ferdi hat diese Fundsache geteilt.
„Der Verkauf von Opel berührt nicht nur Thüringens Interessen, sondern die grundsätzliche Frage nach dem Einfluss Chinas auf die deutsche Wirtschaft. Wollen wir in Zukunft wirklich zulassen, dass deutsche Technologie in China zu Billiglöhnen produziert wird?“
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3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 23. Februar 2017 at 11:13

    Die Ausführungen Höckes in seiner Rede muten etwas seltsam an. Er tut geradeso, als wäre es bisher noch nicht vorgekommen, daß deutsche Hochtechnologie – Technologie kann demnach ebenfalls eine Nationalität haben – ins Ausland verlagert wurde. Erinnert sei nur beispielhaft daran, daß in den 1960-iger und 1970-iger Jahren fast die gesamte deutsche optische und feinmechanische Industrie, insbesondere die Kameraindustrie, entweder in die Knie oder an die Japaner gegangen ist. Sogar die altehrwürdige, traditionsreiche Firma Leitz in Wetzlar errichtete in dieser Zeit Produktionsstätten in Kanada, Portugal und Rumänien, wodurch die entsprechenden Arbeitsplätze in Deutschland verloren gingen.

    Was Höcke nicht anspricht, ist die Tatsache, daß die gesamte Automobilindustrie, auch die deutsche Automobilindustrie, in einer strukturellen Krise steckt. Die Phänomene der Marktsättigung machen sich gerade dort bemerkbar. Nicht jede deutsche Familie kann sich heute noch vier Autos leisten. Die strukturelle Krise gerade in der deutschen Automobilindustrie macht sich gesamtwirtschaftlich nur deshalb (noch) nicht oder nur wenig bemerkbar, weil Zehntausende von Neufahrzeugen direkt von den Produktionshallen auf Halden und zusätzlich angemietete Abstellflächen wie stillgelegte Flugplätze gefahren und dort geparkt werden, bis nach etlichen Monaten Stehzeit die Fahrzeuge vom Handel als Eigenbedarf angemeldet werden oder bis versucht wird, die eigentlich Neuwagen im Gebrauchtwagenmarkt doch noch irgendwie zu verscherbeln.

    Was mir an dieser Rede Höckes nicht gefällt, ist, daß er hier den Sozialisten raushängt. Wenn es Gespräche zwischen zwei oder drei Unternehmen über Kooperationen oder Firmenübernahmen gibt, dann fällt das grundsätzlich unter die unternehmerische Freiheit. Der Staat, in welcher Form auch immer, hat sich da grundsätzlich nicht einzumischen, es sei denn, er ist als Öffentliche Hand direkt als Verhandlungspartner an den Verhandlungen beteiligt. Was viele Deutsche noch lernen müssen, ist, daß es keine Arbeitsplatzgarantie auf Lebenszeit geben kann. Heutzutage schon gar nicht. Nirgendwo.

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  2. Posted by Maria S. on 23. Februar 2017 at 9:10

    Ich kann Herrn Höcke nur zustimmen.

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  3. Vor allem dann, wenn diese „deutsche“ Technoligie schon seit geraumer Zeit den Amis gehört.
    Über 75 Prozent der deutschen DAX-Unternehmen sind mehrheitlich in ausländischer Hand.
    Der Ausverkauf hat längst stattgefunden, die Sache ist gelaufen.

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