Unsere Presse: Wie man Zweitrangiges aufbläst und Wichtiges versteckt!


Wie unsere Presse Meinung macht, können wir anhand unserer Heimatzeitung beweisen. Ob sie bewußt manipulieren, wissen wir nicht? Ob das eine Strategie der verantwortlichen Redakteure ist oder einfach nur Faulheit, Dummheit und Feigheit? Der kleine, in der Randspalte versteckte, Beitrag, daß 268 000 syrische Flüchtlinge sofort ihre Familien nachholen können, scheint von untergeordneter Wichtigkeit. Aber was bedeutet das für Deutschland, weitere 2, 3 oder 4 Millionen Flüchtlinge, die hier bei uns integriert werden müssen. Redet ein Journalist über die sozialen Folgen oder die enormen Kostenbelastungen für uns Steuerzahler? Ja, liebe Redakteure, eine Seite über die Bedeutung dieses wichtigen Themas hättet ihr mit fetter Schlagzeile schon hingekriegt. Weil aber Wahlkampf ist, da ist das sicherlich nicht opportun oder?

Wichtig aber ist, auf einer ganzen Seite, heute in der Samstagsausgabe, eine Mücke zum Elefanten aufzublasen. Da müssen die Nationaldemokraten, die NPD, als die politischen Bösewichte herhalten, denen man den staatlichen Geldhahn abdrehen muß. Garniert wird der Beitrag des Redakteurs Ferber gleich mit dem Klischee des keuleschwingenden Glatzkopfes, ein Bild, das jeden diesbezüglichen Beitrag seit Jahrzehnten begleitet. Diese Partei ist ohnehin längst pleite und bedeutungslos. Wenn wir aber schon bei der Finanzierung der Parteien durch unsere Steuergelder sind, dann sei der Hinweis erlaubt, von CSU bis hin zu den SED Nachfolgern, stopfen sich diese Taschen voll, und zwar mit dreistelligen Millionenbeträgen.

Gleich unter diesem Artikel (warum eigentlich, Zufall?) befindet sich ein ebenso großer Beitrag über die AfD, die mal wieder fürchterlich streitet, ja sich angeblich mal wieder zerlegt. Dabei ist das nur ein demokratischer Findungsprozeß, mehr aber nicht. Seien wir doch froh, daß es wenigsten noch eine Partei, außerhalb der Berliner Blockparteien gibt, die um Personen, Positionen und Programmpunkte ringt. Ein 100% Martin Schulz ist doch eher abstoßend. Zumindest sollten es echte Demokraten so empfinden. Wir überlassen es unserem Leser, die Frage zu beantworten, wer ist in der „Echokammer“ gefangen, diese Journalisten oder wir? Früher nannte man diesen Begriff „Echokammer“, auch Brett vorm Kopf.

 

Presseschau Straubinger Tagblatt v. 8.4.2017  (Beim dreimaligen Anklicken des Bildes kann man durchaus den Text einigermaßen lesen)

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